Femto Lasik 13.10 bei Dr. Köhler EuroEyes Berlin

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Blind Betty
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Beitrag von Blind Betty » 13.01.2009, 10:24

Hallo,

habe mich vor fast 6 Wochen einer Epi-Lasek unterzogen.
Meine Werte waren auf beiden Augen -9,0.
Habe weder trockene Augen, noch Halos, aber sehe alles, was mehr als 1m entfernt ist, unscharf.

Da Jenny ja nach 3 Monaten 100% Sehkraft erreicht hat, meine Frage, wie lange hat das denn gedauert, bis Du alles so sehen konntest. Volle 3 Monate? Bei den meisten stellt sich sie Sehschärfe ja bereits nach 3-4 Wochen ein.
Solangsam mache ich mir nämlich Sogen, dass ich eine Restmyopie zurückbehalte.

Yvi
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Beitrag von Yvi » 13.01.2009, 11:26

Blind Betty hat geschrieben:Hallo,

habe mich vor fast 6 Wochen einer Epi-Lasek unterzogen.
Hallo Betty

Jenny hatte eine Femto-Lasik. Das darfst du nicht mit deiner Epi-lasik vergleichen. Du hattest ein sog. Oberflächenverfahren, dabei wird das Obeflächenepithel der Hornhaut entfernt, bzw gelöst und muß sich ganz von selbst wieder regenerieren.
Das dauert seine Zeit. Mitunter bis zu einem halben Jahr.
Nicht zu unterschätzen sind auch deine Ausgangswerte. Da kann es schon sein das es evtl etwas länger dauert mit der Heilung/Regeneration.
Was ganz wichtig nach den sog. Oberflächenverfahren (LASEK/PRK/EPI-LASIK)ist,ist die Nachsorge durch einen lasererfahrenen Augenarzt. Weil das Risiko von Trübung und Vernarbung gerade bei deiner hohen Abtragung nicht zu unterschätzen ist!!!

Viele Grüße
Yvonne
PRK im Sept.2007 in Heidelberg

Blind Betty
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Beitrag von Blind Betty » 14.01.2009, 09:11

Was ganz wichtig nach den sog. Oberflächenverfahren (LASEK/PRK/EPI-LASIK)ist,ist die Nachsorge durch einen lasererfahrenen Augenarzt. Weil das Risiko von Trübung und Vernarbung gerade bei deiner hohen Abtragung nicht zu unterschätzen ist!!!
Ach so, mir wurde gesagt, dass die Risiken für Vernarbung etc. bei der Lasik, wo ins Auge geschnitten wird, wesentlich höher ist und dass es sich bei der EPI-Lasik um eine "schonendere" Methode handelt.
Bin ich vielleicht falsch beraten worden? Wenn ich das so alles lese, hätte ich den Eingriff wohl besser nicht durchführen lassen sollen.
Aber nacher ist man wohl immer schlauer.
Gruß Betty

Yvi
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Beitrag von Yvi » 14.01.2009, 10:55

Hallo Betty

Ich weiß nicht ob du falsch beraten wurdest, oder ob du dich einfach zu wenig vorher informiert hast.
Jedes Verfahren hat Vor-Nachteile. Die "LASIK-Gegner" sagen die Hornhaut wird durch den Flap instabil , er wächst nie mehr richtig an, Flapkomplikationen während und nach OP kommen doch auch immer wieder mal vor. Dafür kann man wohl aber höhere Dioptrien behandeln, und der Pat ist viel schneller wieder einsatzfähig was die Sehstärke betrifft.

Die "LASEK/PRK/EPI-LASIK-Gegner" argumentieren mit der wesentlich längeren Heilungszeit, Postoperative Schmerzen und eben der größeren Gefahr von Haze und Vernarbung. Deshalb wird dieses Verfahren in vielen Kliniken über -6Dioptr. nicht angewandt. Wie gesagt die Nachsorge ist sehr wichtig, es muß ja auch über einen längeren Zeitraum (ca.3Mon.) Cortison getropft werden, um die Heilung zu beeinflussen.
In manchen Fällen werden auch noch während der OP Medikamente eingesetzt gerade bei hohem Abtrag. da bin ich aber der Falsche Ansprechpartner, vielleicht kann sich "Donauwelle" an dieser Stelle mal zu Wort melden.
Viele Grüße
Yvonne
PRK im Sept.2007 in Heidelberg

Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 14.01.2009, 16:29

Das von Yvi angesprochene Medikament bei höherem Abtrag heißt Mitomycin C und soll das Haze/Vernarbungsrisiko nach der OP vermindern. Es ist aber ein bisschen umstritten und wird nicht von allen Ärzten verwendet. Bei mir wurde es mit Erfolg eingesetzt. Ich hatte nach der Lasek so minimale Haze, dass ich das selbst gar nicht bemerkt hätte. Es erfolgte auch keine weitere medikamentöse Behandlung. Allerdings war ich während der ersten Tage täglich zum kurzen Check, dann nach einer Woche, nach einem Monat....
Im Normalfall wird nach Lasek Cortison über längere Zeit getropft. Ich bekam nur 3 oder 4 Tage ein Antibiotikum. Cortison musste ich keines tropfen (wahrscheinlich wg. der Mitomycin-Gabe während der OP; das ist aber nur Laienannahme :) ). Tränenersatzmittel ohne Konservierungsstoffe verwendete ich natürlich auch.
Soweit ich mich erinnern kann, hat schon einmal ein anderer Forumsteilnehmer, der wie du in Bratislava eine Oberflächenbehandlung hatte berichtet, dass auch bei ihm Mitomycin C eingesetzt wurde. Mit Haze hatte auch er wenig oder gar keine Probleme. Auch dieser Operierte hatte nach einiger Zeit eine Nachkorrektur, aber damit muss man bei höherem Abtrag leider rechnen (Auch mir wurde erklärt, dass der absolute Erfolg bei meiner Myopie nicht bei der 1. OP versprochen werden kann und ich habe mich schon im Vorfeld darauf eingestellt und hätte mich auch nicht mehr besonders vor einer Re-Lasek gefürchtet.)
LG
Donauwelle

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