ein ein Erster Erfahrungsbericht mit Fragen zu Lasik

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Sansha
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Re: ein ein Erster Erfahrungsbericht mit Fragen zu Lasik

Beitrag von Sansha » 03.03.2011, 21:00

Hi Schlumpfine,
mir hat der Arzt versichert, dass durch die wellenfrontgesteuerte Behandlung sich die Nachtsicht nicht verschlechtert. Das war nämlich auch meine große Sorge. Bei mir misst auch jeder andere Werte. Allerdings gibt es die objektive und die subjektive Sehstärke die gemessen werden. In die Behandlung fließen meines Wissens beide und es passt meistens. Beim Sehtest "so besser oder schlechter" merke ich teilweise bei verschiedenen Gläsern keinerlei Unterschied. Mir wurde erklärt, dass das 0,25 dtp sind...tja...und mir fällt der Unterschied nicht auf :lol: Die Brillenwerte werden nicht herangezogen. Die testen zwar auch mit Brille, aber wenn die Werte nicht stimmen (wie bei mir auch) ist das ja total unsinnig. Die checken mit diesem besser-schlechter Test die optimalen Werte mit Brille, also keine Sorge. LG Sansha
RA: -6,75 -1,25/80° = 1,0
LA: -6,5 -2,5/140° = 1,0
OP am 02.04.2011 (iLasik)
Restdioptrien lt. Befund: RA: -1,25 HHV -0,75/65° = 0,8 LA: -1,00 HHV -1,0/145° = 0,8-1,0
Relasik: 15.10.2011
momentane Werte: RA: 0,0 LA 0,0 HHV -0,25 bzw. auch 0,0 =0,8 - 1,0

Schlumpfine
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Re: ein ein Erster Erfahrungsbericht mit Fragen zu Lasik

Beitrag von Schlumpfine » 08.03.2011, 22:39

Hmm, dann es ist es wohl am besten einen normalen Tag beim Sehtest zu erwischen um optimale Werte zu erhalten.

Worüber ich mir auch sehr viele Gedanken mache ist die Regression. Je schlechter die Ausgangswerte desto wahrscheinlicher ist ja eine Re-Lasik. Ich habe jetzt leider nicht meine genauen Werte,da meine Brille ja nicht stimmt und ich angeblich etwas bessser Werte habe:

R: Sph -5,5,0; Cyl -0,5; Achse 100
L: Sph -5,5; Cyl -0,25; Achse 180

Was meint ihr denn wie hoch das Risiko einer Re-Lasik ist bzw. wie sind die Erfahrungen? Mein Risiko-Index liegt bei 3 laut der Liste.......

Nächste Woche habe ich auch einen Termin bei Euroeyes werde darüber auch berichten.

Frankyboy
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Re: ein ein Erster Erfahrungsbericht mit Fragen zu Lasik

Beitrag von Frankyboy » 09.03.2011, 08:48

Hallo Schlumpfine,

das Risiko einer Über- oder Unterkorrektur ist zwar gering, aber dennoch gegeben.

Wir Du an mir siehst, kann eine "Punktlandung" bei ähnlicher Fehlsichtigkeit durchaus gelingen, aber Du solltest eben, wenn Du Dich lasern lässt, nicht aus allen Wolken fallen, wenn eine zweite OP notwendig wird.

Dennoch; Du gehörst zu den stark Kurzsichtigen, die sich ohne Sehlilfe nur schwer orientieren können. Da kann eine Laserbehandlung Dir ein großes Stück mehr Lebensqualität bringen.

Liebe Grüße
Frank
Femto-Wellenfront-Lasik bei Augentis (Optegra) in Krefeld am 21.10.2010
vormals
R: Sph -6,5; Cyl -0,75; Achse 25
L: Sph -5,5; Cyl -0,75; Achse 160

http://augenlaser.operationauge.de/femto-wellenfront-lasik-bei-augentis-krefeld-t8599.html

Schlumpfine
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Re: ein ein Erster Erfahrungsbericht mit Fragen zu Lasik

Beitrag von Schlumpfine » 14.03.2011, 22:01

Heute gibt’s ein Update ich war bei Euroeyes beim Beratungsgespräch. Dr. Schilling hatte ich ja bereits am Infoabend kennengelernt. Das Beratungsgespräch incl. Kurzuntersuchung wurde von jemandem anderen durchgeführt. Da ich dies wusste, war das kein Problem, zudem konnte die nette Frau alle meine Fragen beantworten :)

Ich habe sogar die Ausdrucke der Wellenfrontanalyse und der Hornhautanalyse erhalten, viele schöne bunte Bilder! Zum Glück hat sie mir einiges erklärt und sich viel Zeit genommen, dadurch habe ich auch etwas über die Fehler höherer Ordnung gelernt. Ich habe ein stark ausgeprägtes Koma an beiden Augen. Dies passiert wohl wenn die Brechverteilung asymmetrisch ist in der Pupille, das sind dann die sogenannten Starbursts, also verzerrte Lichtstrahlen und Schweife. Sphärische Aberrationen sind auch vorhanden, aber nicht so extrem. Dies passiert wenn sich die Strahlen nicht im Brennpunkt treffen, dadurch entstehen Halos.

Dann gibt’s da noch Trefoil, wobei ich nicht mehr genau weiß was das war. (Weiß das jemand?)

Ich habe viel gefragt aber wichtig waren zum Beispiel fragen, wenn man mit Brille eine Sehstärke unter 100% hat ob das dann durch den Laser verbessert werden kann oder nicht => nein

Tabletten die Bluthochdruck betreffen haben keine Auswirkung auf die OP und die Ergebnisse.

Kontaktlinsen können später getragen werden falls benötigt
Kann der Laser ein Loch ins Auge Lasern (ich weiß klingt blöd, aber sowas macht mir Angst) angeblich nicht.

Ich bin während der Untersuchung durch ein klickendes Geräusch erschrocken und habe die Augen bewegt und geschlossen. Daraufhin kam natürlich die Frage was dann der Laser macht, wenn ich das während der OP mache. Es gibt hierfür ja die Eyetracker, ich finde das sehr beruhigend :D und die Beruhigungstabletten, ich denke das hilft auch schon viel.

Ich habe auch mit meiner Tante länger über das Thema gesprochen sie hat sich die Augen vor einer Weile lasern lassen und ist total zufrieden, sie hatte auch keine größeren Probleme. Sie hat aber damals ihre Kontaktlinsen nicht mehr vertragen und sich auch deshalb lasern lassen. Sie meinte wenn ich meine noch vertrage wäre es ja auch eine Möglichkeit weiterhin Kontaktlinsen zu tragen falls mir das Risiko zu groß ist.

So gibt es immer wieder Für und Wieder….

Donauwelle
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Re: ein ein Erster Erfahrungsbericht mit Fragen zu Lasik

Beitrag von Donauwelle » 15.03.2011, 09:37

Ich nehme an, dass dich mein Bericht eher nicht beruhigen wird; vielleicht wird auch wieder ein Wehgeschrei im Forum gestartet, weil ich Panik verbreite.
Trotzdem finde ich es fair, wenn hier nicht ausschließlich über absoluten Erfolg gesprochen wird, sondern auch über mögliche Problemchen.
Schlumpfine hat geschrieben: Trockene Augen .
Hatte ich schon vor der OP (wurde mir von Optikern und Augenärzten gesagt - habe ich nie unangenehm verspürt). Seit der Re-OP spüre ich die Trockenheit relativ häufig.
Schlumpfine hat geschrieben:Sehschwankungen – Ich finde ich sehe jeden Tag gleich (außer nachts), ich merke keinen Unterschied, zumindest nicht bewusst. Wenn ich meine Optikerin frage sieht die das anders. Ich bringe sie jedes Mal zur Verzweiflung wenn ich einen Sehtest mache,...
Das war bei mir auch immer so. - Es wurde nach der OP noch schwieriger.
Vielleicht lag bzw. liegt das an den trockenen Augen?????
Schlumpfine hat geschrieben:
Schlechte Nachtsicht
– Ich habe nachts seit ich denken kann schlecht gesehen, das macht sich vor allem beim Autofahren bemerkbar. Ich sehe wenn es regnet auch verstärkt mal Halos, ich habe mich daran gewöhnt und es ist nicht weiter schlimm. Allerdings habe ich nun Angst, dass sich das verschlechtert wenn ich mir die Augen lasern lasse. Kann das passieren?? Wie wichtig ist die Pupillengröße in diesem Zusammenhang?.
Ich hatte auch nacht immer Problemchen. Mit Brille unwesentlich - mit CL heftig.
Nach der 1. OP sah ich 1 Jahr perfekt (auch nachts). Dann verschlechterte sich die Nachtsicht dramatisch. Eine operative Nachkorrektur (diesmal Wellenfront) brachte keine Verbesserung. Ganz im Gegenteil. Mit Tropfen, die die Pupillen verkleinern sehe ich nachts perfekt (verwende ich aber nicht - ich verzichte lieber auf Nachtfahrten). Von einem neuerlichen Eingriff wurde mir von mehreren Ärzten dringend abgeraten (würde ich mich auch nicht trauen)

Trotzdem überwiegen für mich die Vorteile. Man soll sich aber vor der OP dessen bewusst sein, dass es (wenn auch selten) ´passieren kann, dass nicht alle Wünsche erfüllt werden.
LG
Donauwelle

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