Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

ICLREG
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von ICLREG » 25.02.2013, 05:49

Hallo,
noch ein paar Fragen:

-wurdest du nach der ersten oder zweiten Lasik kurzsichtig?
Wenn ja, dann hat sich das ja schnell ins Weitsichtige zurückentwickelt.

-hast du noch eine Rest HHV? Wie sind deine Sehtestwerte jetzt, da du ja eine Brille trägst?

-wie waren deine Sehtestwerte nach der 1 und 2 lasik?

MFG

Birgitf
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von Birgitf » 25.02.2013, 13:33

Hi,

nein ich wurde weder nach der ersten noch nach der zweiten Lasik "kurzsichtiger" als ich eh schon war, ganz im Gegenteil.

Ich war ja aufgrund der starken Hornhautverkrümmung auch kurzsichtig, das sind die Minuswerte in meinen Ausgangsdaten.

Die Werte 7 Monate nach der ersten Lasik waren:

r: + 0,25/ - 0,5 und
l: +1,0 und - 1,75 und schon damit war ich berglücklich und hatte ich eine schöne Brille mit dünnen Gläsern und kam auch z. B. am Strand "oben ohne" zurecht (Wortspiel :lol: ).

Im Juli 2011 wurde ich nachgrelasert, sodass ich auf +/- 0,00 kam. Bei derSehmessung wird immer der Fernbereich gemessen, nie der Lesebereich es sei denn man fängt mit der Alterssichtigkeit an ......

Im Nahbereich reichte erstmal eine Lesebrille mit + 1, was sich aber langsam gesteigert hat.

Die leichten +Gläser im Fernbereich hab ich mir anfertigen lassen um "leichter" sehen also eine leichte Vergrößerung zu erzielen. Im Lesebereich sind es Werte und die 1,75.

Die Hornhautverkrümmung (also meine "Kurzsichtigkeit") ist vollständig begradigt also kein Bisschen " - " (Minus) mehr :D

Liebe Grüße
Birgit
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1. Lasik: März 2010
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ICLREG
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von ICLREG » 25.02.2013, 20:59

Hallo,

Danke für die schnelle Antwort.

Eine Frage hätte ich noch: Die Ärzte meinen ja immer, dass Weitsichtige nur bis + 4Dioptr. gelasert werden dürfen(das meinte auch Dr. Maus in einer Doku) du liegst hingegen darüber. Liegt das daran, dass die Technik sich sehr entwickelt hat? Selbst hier auf der Homepage steht geschrieben, Weitsichtige bis +4dioptr.

Vielleicht kannst du mir weiterhelfen.

Birgitf
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von Birgitf » 26.02.2013, 20:16

Hi,

also Dr. Maus sagte bei mir im ersten Gespräch als es um die Lasik ging, dass meine Fehlsichtigkeit an der Grenze des Machbaren sei, dass es aber nicht ausgeschlossen ist, dass die Lasik mich auf 0,00 bringt, dass es aber auch sein könnte, dass ich eine leichte Weitsichtigkeit zurückbehalten könnnte. Die Ausgangswerte sind ja deutlich über + 4,0 :D Das war mir aber egal, wichtig für mich war, dass es besser wird, deutlich besser.

Ich kann das wirklich sehr empfehlen, weil ich 40 Jahre lang ziemlich unter meiner Fehlsichtigkeit gelitten hatte, früher mehr als in den letzten 10 Jahren vor der Lasik, weil es diese extreme Mitteldickenredzuierung wie es sie heute gibt früher einfach nicht gab und selbt die teuersten Gläser glichen noch vor 20 Jahren mit über 1/2 cm Dicke eher Glasbausteinen als einer Sehhilfe die man im Gesicht trägt. Jahrelang hatte ich mich immer wieder mit harten Kontaktlinsen (wegen der Hornhautverkrümmung) herumgequält weil ich diese hässlichen Gläser nicht im Gesicht haben wollte. Zuletzt noch mal 2002 und als ich das hinter mir hatte (ich vertrug sie gar nicht mehr) kam meine erste schicke Brille mit wirklich viel dünneren Gäsern.

Dann war endlich auch die Technik Brillen auch bei starker Fehlsichtigkeit recht dünn zu bekommen weit genug, dass auch meine Brillen mit der recht hohen Dioptrinzahl noch relativ ansehnlich waren. Pro Glas 650 Euro auf den Tisch und raus kam eine leichte Brille mit unauffälligerer Mitteldicke die einen endlich mal nicht völlig entstellt hatte.

Ungefähr Mitte 2009 (ich war 45) konnte ich aber plötzlich nur noch bei ganz hellen Lichtverhältnissen, später abends gar nicht mehr Kleingedrucktes oder auch Zeitung lesen als wusste ich, dass es langsam mit meiner Altersweitsichtigkeit los ging was für mich das Zeichen war, jetzt muss ich was unternehmen denn mit + 7 oder + 8 Dioptrin (im Lesebereich) kann man nicht mehr vor die Tür gehen ohne die spöttischen oder mitleidigen Blicke anderer auf sich zu ziehen (meint man zumindest).

Ich ging zum besten (und teuersten?) Optiker Kölns und ließ mit die Dicke für eine Gleitsichtbrille und auch die Kosten ausrechnen und wusste, als ich das Ergebnis bekam, diese "sündhaft teure, dicke Lupe" werde ich niemals auf meine Nase (in mein eh schon sehr schmales Gesicht) setzen. Das hat mir den Rest gegeben uns so war ich fest entschlossen, den besten Lasikspezialisten aufzusuchen der auch noch zufällig mein neuer Augenarzt (ich war wieder nach Köln gezogen) war. Noch als mir im Oktober 2009 die erste Gleitsichtbrille vom Sehhkraft Augenzentrum Maus verschreiben ließ (die ich mir aber nie gekauft habe) war von Lasik noch gar nicht die Rede und Dr. Maus hatte ich nie gesehen oder gesprochen.

Dann traf ich auf dieses Forum hier und war sofort begeistert.

Schlimm war die Zeit des Wartens zwischen der Lasik-Voruntersuchung und der ersten Lasik.

Am Abend nach der Lasik konnte ich schon auf dem TV meine eigene Lasik klar und deutlich ohne Sehhilfen sehen - und nachts die Uhrzeit auf dem Wecker. Dieses Gefühl, "plötzlich sehen zu können" war wie ein neues Leben, was mir da geschenkt wurde.

Liebe Grüße
Birgit
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Re: Lasik trotz starker Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung

Beitrag von ICLREG » 26.02.2013, 22:34

Hallo,

danke für die schnelle Antwort.
Hat der Arzt erwähnt, dass durch deine hohen diop. Werte mehr Komplikationen nach der Lasik entstehen können als bei anderen?

Was erwähnte der Doktor bezüglich seiner Erfahrung mit der Regression bei Weitsichtigen?

Was war das schlimmste für dich nach der lasik (schmerzen, Trockenheit etc.)


Danke

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