Sehleistung:
Rechts: 80%
Links: 60%
Gemessene Sehkorrektur:
Rechts: +0,5 / zyl. 175
Links: -1,0 / zyl. 170
Auf gut deutsch bin ich im jetzigen Zustand rechts weitsichtig und links kurzsichtig. Auch eine nette Kombination
Der Augenarzt meinte, mit einer "Übergangsbrille" könnte ich insbesondere das Autofahren bei Dunkelheit sicherer gestalten. Diese Corona-Effekte um Lichtquellen herum sowie das Doppelsehen würden damit eliminiert. Insbesondere bei letzterem Punkt bin ich da nicht so sicher. Da die Kölner Klinik als auch das Forum hier mehrheitlich gegen eine "Übergangsbrille" ist, werde ich darauf bis auf weiteres verzichten. Mit der Sehkorrektur erreichte ich links eine Sehleistung von 125% und rechts von 90%. Links ist es mit Korrektur auch subjektiv wirklich top!
Bezüglich der Augentropferei und Salberei meinte der Arzt alle 2-3 Stunden würden die Betropfung mit künstlicher Tränenflüssigkeit ausreichen, das INFLANEFRAN FORTE soll ich 3x täglich beibehalten und bei den Salben VITAMIN A und BENPATHEN (angeblich Vitamin B haltig) könne ich mich getrost auf eine Salbe beschränken anstatt diese im täglichen Wechsel nachts zu verwenden.
Hmmm, der Arzt in der Kölner Klinik wollte mir unlängst noch Augenpropfen verpassen lassen, damit die Augen stets superfeucht gehalten würden. Darauf hatte ich jedoch weder Lust noch Zeit. Er sagte zwar auch, der Heilungsverlauf fände auch ganz ohne Tropfen statt, dauere dann aber (noch) länger.
Ich werde auf jeden Fall den Tropf- und Salbplan konsequent, wie am 04.11.2009 beschrieben, fortführen. Im Alltag kann es natürlich schon mal zu leichten zeitlichen Verschiebungen insbesondere bei der Verwendung der künstlichen Tränenflüssigkeit kommen.
Sofern das alles kein Gutes Ende nehmen sollte, d. h. sofern ich dann doch wieder auf eine Brille zurückgreifen müßte, werde ich lange nachdenken müssen wie ich es weiter laufen lasse. Kostenseitig wäre eine Nach-OP bereits abgedeckt, nur ob ich das Risiko und den langen Heilungsprozeß noch einmal auf mich nehmen werde - ich weiß nicht
