viele Fragen zur Laserbehandlung

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

DannyJae
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Re: viele Fragen zur Laserbehandlung

Beitrag von DannyJae » 26.06.2012, 13:36

Hallo Mareike,

auch wenn ich es schon etwas überspitzt geschrieben habe, geht dein Beitrag für mich zumindest in eine recht eindeutige Richtung. Aber jeder kann seine Meinung dazu haben und lieber überlegt man sich das einmal zu gut, als noch schnell den Termin übermorgen auszumachen, weil es gerade ein Super-Angebot in Klinik XY gibt... :shock: So was halte ich für sehr leichtfertig.

Dass man das Risiko soweit als nur irgendmöglich minimieren muss, liegt auf der Hand - die Meinung mehrere Ärzte, am besten auch des eigenen Augenarztes, der nicht selbst lasert. Guten Arzt finden, den Schritt nur wagen, wenn man wirklich sehr gut geeignet ist und kein Grenzfall. Aber dass ein Restrisiko bleibt, sollte man auch bewusst in die Rechnung einkalkulieren. Dazu gehören natürlich auch wahrscheinlichere Nebenwirkungen, wie langfristige trockene Augen oder nächtliche Blendungserscheinungen - für einen Busfahrer beides keine tollen Vorstellungen. Keine Frage.

Den Artikel auf Spiegel habe ich vor meiner OP auch gelesen. Er hat mich zum Nachdenken gebracht, aber letztendlich habe ich auch zahlreiche andere wissenschaftliche Studien zu den Ergebnissen bei LASIK durchgelesen, die zu einem deutlich positiveren Fazit gekommen sind. Das hat mich dann letztlich ebenso überzeugt, wie ein Arzt, der einen nicht drängt, sondern ruhig und offen alle Aspekte anspricht und erklärt. Dazu haben auch die negativen gehört sowie kritische Fragen meinerseits.

Niemand sollte leichtfertig Risiken im Leben eingehen - das gilt für das Lasern ebenso wir für andere Bereiche im Leben. Nur wenn man alle Gefahren für sich gänzlich ausschließen wollte, dürfte man keinesfalls mehr mit dem Rad durch die Stadt fahren oder sich in ein Auto setzen. Denn so gering ist das Risiko dabei auch nicht, tödlich oder schwer zu verunglücken. Und Rad- oder Autofahren ist eine ebenso bewusste und vermeidbare Entscheidung wie das Augenlasern.

Ich rate niemandem, diesen Schritt zu tun - das kann nur jeder für sich entscheiden. Und ich würde es sicher auch zutiefst bereuen, könnte ich heute nicht mehr arbeiten und vernünftig sehen! Aber von vornherein nur Risiken zu betrachten und abzuraten (was ich dir hiermit nicht in den Mund legen möchte) halte ich auch nicht für einen sinnvollen Weg...

Ergänzung: Mit der Alterssichtigkeit spricht Donauwelle einen sehr guten Punkt an! Die Wahrscheinlichkeit, dass du nach der OP dann doch wieder eine Form der Brille benötigst, ist also schon da. Hinzu kommt der hohe Astigmatismus, den du selbst angesprochen hast, auch der sollte stutzig machen.

Liebe Grüße,
Daniel

Mareike30
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Re: viele Fragen zur Laserbehandlung

Beitrag von Mareike30 » 26.06.2012, 13:53

Hallo Daniel,
Ich weiß schon, dass man auch mal was wagen sollte, möchte ich auch gerne, aber fällt mir bis dato echt schwer.
Mit meiner Brille sehe ich gut, ohne kann ich auch noch was erkennen, aber ab & an stört mich die Brille so sehr.
Meine Mama hatte vor 10 J. eine Lasik und hat keine Probleme, außer Blendungserscheinungen ab und an. Aber nicht mal trockene Augen.
Von daher kenne ich im direkten Umfeld auch einige, wo es gut gegangen ist.
Ist ja toll, dass bei Dir alles gut geklappt hat, Du würdest anders reden, wenn es nicht so wäre.
Ich wünsche Dir natürlich nur das Beste, bin ja selbst am Abwägen, was für mich gut ist.
Aber mir tun hier manche, welche geschädigt sind durch diesen Eingriff, sehr leid.
Lg Mareike

Norbert
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Re: viele Fragen zur Laserbehandlung

Beitrag von Norbert » 28.06.2012, 19:28

Danke für die vielen Antworten. Habe alles in Ruhe gelesen.
Ich erfülle die gestzlichen Vorschriften für das Fahren eines Busses mit der Führerscheinklasse D.
Und genau so soll es auch bleiben.

Ich werde den Termin der Voruntersuchung wahrnehmen und den Arzt mit meiner Problematik blosstellen.

Dnach werde ich mich entscheiden.
Aber zur Zeit bin ich ehrlich tendiere ich zu meiner Brille und zu meiner Arneit die ich nicht verlieren möchte

Für das Geld FAHRE ich lieber in den Urlaub mit meinem Frauchen.

Marcelina
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Re: viele Fragen zur Laserbehandlung

Beitrag von Marcelina » 30.06.2012, 04:17

Hallo,....

ich hab mich mal nach Wochen wieder hier eingeloggt und bin auf Deine Fragen aufmerksam geworden.
Mhhh, bei Deiner von Dir beschriebenen Fehlsichtigkeit und der dazugehörigen Hornhautverkrümmung würde ich Dir in jedem Falle erstmal empfehlen mehrere Lasik Zentren aufzusuchen und mir mehrere Meinungen einholen...

ich selber bin seit dem 2.01.2012 gelasert und hatte auf beiden Augen - 4,25 und eine nicht unerhebliche Hornhautverkrümmung gehabt. Genaue Werte müsste ich jetzt wirklich nachschauen. Ich bin am nächsten Tag Auto gefahren, hatte keine roten Augen, Schmerzen o.ä.,.... Das ganze natürlich mit Sonnenbrille, aber auch die Lichtempfindlichkeit hielt sich stark in Grenzen. Ich habe das bisher nicht häufig im Forum gelesen. Daher betrachte ich mich rein präventiv als Ausnahmefall. Wobei ich auch sagen muss, dass sich die wenigsten Leute, die wirklich richtig gute Erfahrungen gemacht haben die Mühe machen einen richtig ausfürlichen Post zu schreiben, da die Wahrscheinlichkeit ihn als Werbung für irgendwelche konkreten Zentren zu degradieren nahezu bei 100% liegt. Ich spreche da aus Erfahrung... Wenn man sich in solchen Foren kundig macht, sollte man immer im Bewusstsein haben, dass sich meist (oder überwiegend) diejenigen zusammenrotten und sinnieren, die echt (und auch zurecht) was zu meckern haben. Die, die zufrieden sind, freuen sich und leben ihr Leben weiter...

Jedenfalls möchte ich Dir sagen, dass ich selbst lange hin und her überlegt habe "wie, wo, wann, was dann und was wenn..."
Ich habe einen Haufen Mediziner in der Familie. Da kann man sich sicherlich vorstellen, dass die Meinungen echt gespalten waren und jedes noch so kleine Risiko mit Fachchinesisch und irgendwelchen Studien ausgewertet wurde. Teilweise hat man sich echt ins Zeug gelegt mir das ganze mehr als nur madig zu machen...
Wichtig ist letztendlich, dass Du Dir vor Augen hälst, dass Meinungen unqualifizierter Personen (und damit meine ich diejenigen, die nicht vom Fach sind) entweder auf persönlicher und daher subjektiver Erfahrung oder auf "Hören/Sagen" beruhen und deshalb nur schwerlich einen adäquaten Maßstab bilden. Eine Antwort kriegst Du nur an der "Quelle" und selbst die kann Dir nur sagen, was Dich im besten und was im schlimmsten Fall erwartet und das Grundrisiko an Deinem persönlichen Befund abwägen...

Als allererstes sollte niemand gleich "den Teufel an die Wand malen". Wir brauchen alle unseren Führerschein und nicht nur das: Gucken müssen wir alle gut. Wir sind alle berufstätig. Okay,... wir fahren nicht alle Bus, das gebe ich zu, aber für alles gibt es Optionen. The "worst case" ist außerdem wirklich selten... Und wenn man mal ehrlich ist, sind es nicht nur ein paar 100, die zufrieden sind, sonst würde dieser Industriezweig nicht so boomen. Aber auch das ist ein anderes Thema. Ich verweise nach oben und sage nochmals: Die paar "100" Zufriedene sehen sich nicht veranlasst Gleichgesinnte zu suchen, wozu auch. Es ist doch alles gut.... :) Wenn alles "tutti" ist, glaubt es Dir eh keiner...

Ich kann Dir gleich sagen, dass sich niemand an Dein Auge herantraut, wenn die Aussichten nicht rosig sind. Das wird aber auch nur der Arzt nicht machen, der ehrlich und offen mit Dir spricht und nicht gewinnorientiert arbeitet. Deswegen bleibt Dir keine andere Wahl, als zu vergleichen und Dich ggf. für den Arzt entscheiden, bei dem Du Dich sicher und gut aufgehoben fühlst.
Gerne kann ich Dir meinen Arzt empfehlen, aber der wird etwas mehr kosten, als der von Dir bereits oben angegebene Preis. Zumal der - und das kann ich Dir gleich sagen - sicherlich nicht der Endpreis ist. Ich würde die bei Deinem Besuch gleich mal fragen, auf wessen "Kappe" die Medikamente gehen und wer die Nachlaserung bezahlt, sollte eine Nachkorrektur erforderlich sein... Das sind alles wichtige Aspekte bei der Wahl eines geeigneten Arztes. AGBs angucken....!

Ich halte das Zentrum, dass Du besuchen willst in Anbetracht der Tatsache, dass Du bereits einen Festpreis hast, ohne, dass vorher Dein Auge quasi besichtigt worden ist, für etwas Call Center-Nettogrundlohnmäßig. Ist für mich eine luftleere Aussage und i.m.A. mehr als - ich sags mal überspitzt- als Köder zu verbuchen. Zumal: Dass die weniger als 1000€ dafür nehmen werden, damit hast Du doch nicht wirklich gerechnet, oder? :wink: Zumal jede einzelne Methode ihren jeweils individuellen (Fest-)Preis hat. Wirkt auf mich unseriös und versprüht unterschwellig VHB-Wirtschaftsflair. Aber das ist auch nur mein erster und ganz persönlicher Eindruck. Geh hin und mach Dir ein Bild, aber lass das nicht das einzige Zentrum sein, dass Du aufsuchst...

Dass Du bald Urlaub hast, freut mich :) Aber überstürz nichts, weil Du frei hast. So ging mir auch erst. Ich hab lieber auf Silvester verzichtet und mir Zeit genommen die für mich richtige Entscheidung zu treffen.
Hat Dir Dein Arbeitgeber mit sofortiger Kündigung gedroht? Ganz ruhig,... Am besten Du schenkst ihm bei der nächsten Gelegenheit heimlich ein BGB (mit KschG), damit er sich ein bisschen belesen kann, bevor er von Dingen spricht, mit denen er sich am Ende selbst keinen Gefallen tut. Aber auch das ist ein anderes Thema :D

Ich möchte Dir nur noch kurz zu meinem aktuellen "Seh"Stand berichten:
Nun liegt die OP über 6 Monate zurück und ich habe es nicht bereut... ich sehe top! An mir hat man das SmiLe-Verfahren angewendet, welches wesentlich schneller abheilt, weil der Schnitt nicht so groß ist. Ich hatte keine Probleme mit der OP, den Ärzten, der Nachversorgung, Terminierung usw. Meine Tropfen waren alle inkl. und Nachkorrekturmöglichkeit wurde im Vorfeld ausfühlich besprochen... Ich habe -und da werde ich einige Leser sicherlich enttäuschen- nichts negatives zu berichten.

Pro und Kontras abwiegen, das ist wichtig, weil Du am Ende -egal, welches Verfahren Du anwenden lässt- nie abschließend wissen kannst, wie Dein Auge reagiert. Da Du an Altersfehlsichtigkeit schon leidest und nicht bekannt ist, wie weit diese fortgeschritten ist, ist unklar, was bei Dir "unter´m Strich übrig bleiben wird". Die kann man leider - meinem Wissensstand nach- nicht weglasern.

Jedenfalls wünsche ich Dir bei der Entscheidungsfindung viel Erfolg und ein gutes Bauchgefühl, auf das es maßgeblich ankommt. Wenn Du Fragen hast, gerne.

Beste Grüße
Marcelina

Mareike30
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Re: viele Fragen zur Laserbehandlung

Beitrag von Mareike30 » 30.06.2012, 08:13

@ Marcelina
Finde Deinen Beitrag nur wenig überzeugend.
Und mir kannst Du keine schlechten Erfahrungen nachsagen, da ich nicht gelasert bin.
Ich denke, man muss sein eigenes Bauchgefühl zu dem Eingriff entwickeln und beachten in welcher Lebenssituation man sich befindet.
Wenn man beruflich auf einwandfreie Bilder angewiesen ist und Verantwortung für andere Menschen trägt, dann sollte dieser Eingriff nicht überstürzt stattfinden.

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