Nachkorrektur bei Linsenimplantation

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Natalie83
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Nachkorrektur bei Linsenimplantation

Beitrag von Natalie83 » 21.02.2012, 09:02

Liebes Forum

Darf ich euch um eure „fachmännische/fachfrauische“ Meinung oder auch einfach euren guten Rat bitten? :-)

Ich bin 29 Jahre alt und habe mir vor knapp 5 Jahren ICL-Linsen implantieren lassen, da ich stark kurzsichtig (inkl. Hornhautverkrümmung) war und während rund vier Jahren stabile Werte hatte. Die Operation verlief problemlos und während 2 Jahren war ich auch total happy, sah auf beiden Augen 120% und hatte praktisch keine Beschwerden (einzig im Dunkeln manchmal Lichthöfe um die Lichter, die jedoch verschwinden, sobald ich direkt ins Licht schaue).
Nach 2 Jahren verschlechterten sich meine Werte dann jedoch langsam wieder. Nun stehe ich bei nicht gravierenden aber doch schon lästigen Dpt -1.25 oder -1.5 links (bin nicht ganz sicher) und Dpt -0.75 rechts. Links ist das dominante Auge.

Da ich noch bis Ende 2012 Garantie habe, überlege ich mir jetzt, eine Nachkorrektur vornehmen zu lassen. Eigentlich wäre mir ein Austausch der Linsen am liebsten, da ich vor dem Lasern einfach einen Heidenrespekt habe. Nun habe ich jedoch schon mit zwei Ärzten gesprochen, die mir beide das Lasern…der erste eine Femto-Lasik und der zweite eine Lasek (da bei der Lasik anscheinend die Gefahr bestehe, dass die künstliche Linse durch das Ansaugen des Auges verrutschen könnte) empfahlen.

Nun bin ich ziemlich unsicher, ob ich die Nachkorrektur vornehmen lassen soll und wenn ja, mit welcher Methode.
Ich lebe ja eigentlich gut mit meiner jetzigen Korrektur…kein Vergleich zu meiner Zeit als Blindfisch…und trotzdem erwünscht man sich (auch angesichts der nicht unerheblichen Kosten der 1. Operation) doch ein Ergebnis, bei dem man definitiv keine Brille oder Kontaktlinsen mehr benötigt. Andererseits – lohnt es sich bei meinen jetzigen Werten wirklich oder ist das Risiko der im Forum von vielen beschriebenen Nebenwirkungen bzw. der teilweise erheblichen Überkorrekturen gerade bei kleinen Anfangswerten, schlicht zu gross?
Hinzu kommt, dass ich im Juli eine neue Ausbildung beginne, bei welcher ich unbedingt stabile und scharfe Werte haben muss....reicht das zeitlich noch oder muss ich bei einer Lasek wirklich von bis zu 6 Monaten Sehschwankungen ausgehen??

Besondere Bedenken habe ich auch betreffend der Frage, ob allenfalls durch das Lasern mein Auge so „gestört“ werden könnte, dass es z.B. die Linse abstossen oder sich sonst Probleme mit der Linse (Augendruck?!) ergeben könnten? Da wäre ja dann gar nichts gewonnen…

Fragen über Fragen... :-) Kann mir jemand weiterhelfen oder allenfalls von Erfahrungen in ähnlichen Situationen berichten?
Ich tue mich wirklich schwer mit meiner Entscheidung und wäre euch für jeden Input dankbar. :-)

Liebe Grüsse

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