Laser-Erfahrung mit hoher Kurzssichtigkeit -10 ???

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

Kiwimaus1
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Re: Laser-Erfahrung mit hoher Kurzssichtigkeit -10 ???

Beitrag von Kiwimaus1 » 24.03.2011, 09:58

Hallo,

ich kann mich meinem Vorschreiber nur anschließen. Es muss eben wirklich alles passen.

Der Operateur muss Erfahrung mit hohen Werten haben, die Technik mit geringem Abtrag arbeiten, die HH-Dicke, die Pupillengröße.

Im Grunde hatte ich auch eher zu einer Zusatzlinse tendiert, leider war mein Linsenfach zu flach und somit keine Implantation möglich. Ein Linsenaustausch kam für mich mit damals 37 Jahren aufgrund der dann eintretenden Altersweitsichtigkeit nicht infrage. Ich hatte mich ausgiebig vorher informiert und mehrere Meinungen eingeholt - dennoch ist es eben ein medizinischer Eingriff und keine Kleinigkeit, so wie es oft (auch und vor allem von den Laserzentren) dargestellt wird. Es wird eben an lebendem Gewebe gearbeitet auch und gerade bei hohen Werten ist das Ergebnis manchmal schwierig voher zu sagen. Mein linkes Auge hat wohl z. B. auch nicht so reagiert, wie gedacht - nach der LASIK sind immerhin noch -1,5 Dioptrien stehengeblieben, wohingegen das rechte Auge perfekt mit -0,25 Dioptrien korrigiert wurde. Durch die Regression war im am Ende auch rechts bei -1,00 Dioptrien und wurde nachgelasert. Darauf hatte ich mich aber auch eingestellt bei immerhin Ausgangswert -11,5 Dioptrien waren die erreichten Werte aber auch schon ein Traum, ich wollte halt möglichst ein paar Jahre brillenfrei leben und habe daher eine Re-LASIK machen lassen. Darüber hinaus hatte ich leider an einem Auge zweimalig mit Epitheleinwuchs zu kämpfen und musste auch nachoperiert werden.

Trotzdem - Man hat mit hohen Werten unglaublich viel Lebensqualität zu gewinnen (aber kann auch viel verlieren).

Was hier die Pfennigfuchser betrifft - wenn ich mir überlege, dass ich bei meinen hohen Werten für eine einigermaßen tragbare Brille anlegen musste und nie eine Sonnenbrille besessen habe, da ich nicht mal schnell 2000 € für 2 Brillen ausgeben konnte und auch (muss ich zu meiner Schande gestehen) keine Ersatzbrille hatte (ich wäre nicht mal auch nur für 5 Stunden mit diesen Glasbausteinen vor den Augen rumgelaufen). Kontaktlinsen gingen leider gar nicht - also wenn ich dann eben 5000 € für die LASIK zahlen muss - so what! In dieser Zeit hatte ich dann halt 6 Jahre (zum Glück waren die Werte stabil) die selbe Brille auf der Nase.

Ich bin auch meinem Laserzentrum sehr dankbar und wurde dort immer und zu jeder Zeit gut betreut und beraten, zum Glück hatte mich mein Weg nach Köln geführt.

Viele Grüße
Kiwimaus

janosch
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Re: Laser-Erfahrung mit hoher Kurzssichtigkeit -10 ???

Beitrag von janosch » 24.03.2011, 13:06

Vielen Dank Kiwimaus.
Warst du bei Dr. Maus in Köln?

Kiwimaus1
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Re: Laser-Erfahrung mit hoher Kurzssichtigkeit -10 ???

Beitrag von Kiwimaus1 » 24.03.2011, 13:15

Ja, war ich - wie gesagt nur zu empfehlen!

janosch
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Re: Laser-Erfahrung mit hoher Kurzssichtigkeit -10 ???

Beitrag von janosch » 29.03.2011, 19:42

Hallo,

heute habe ich das Ergebnis meiner HH-Messung bekommen:

615 Mikrometer auf beiden Augen

Der Arzt meinte, dass lasern bei mir möglich ist. Evtl. Restdiopthrien von -1/-0,75.
Wenns sehr gut läuft, dann u.U. 0dpt.
Jetzt heißt es weiter, wie und wo???

Gruß
Janosch

Ubongo
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Re: Laser-Erfahrung mit hoher Kurzssichtigkeit -10 ???

Beitrag von Ubongo » 13.04.2011, 19:33

Also, ich hatte auf beiden Augen -9 Dioptrien und habe mich vor einer Woche bei Dr. Maus lasern lassen. Ich war auch noch bei anderen Kliniken und habe mich informiert, aber die lasern alle nicht bei einer so starken Sehschwäche. Habe mich vorher gründlich mit dem Thema beschäftigt und mit meinem daraus resultierenden "Fragenkatalog" auf den Weg zum Infocenter gemacht. Ist sehr zum empfehlen, super kompetent und freundlich, man kann da einfach kostenlos und unverbindlich hingehen. Da machen die auch schon drei kleine Untersuchungen, u.a. Messung der Hornhautdicke. Unter anderem fragte ich dann auch, warum andere Anbieter bei meiner Stärke nicht lasern würden. Die Antwort darauf war, dass Hr. Maus einen Laser benutzt, den sonst niemand hat, der pro Dioptrie nur sehr wenig Hornhaut abträgt. Klang sehr pausibel.
Naja, ich hatte schon Ende Januar nach dem Infoabend einen Kombitermin für Anfang April machen lassen und fieberte so sehr auf diesen Termin hin.
Am Tag der Lasik wurden dann noch viele Untersuchungen gemacht, ging aber alles recht zügig und alle waren sehr nett. Man konnte Kaffeetrinken und kleine Snacks essen und sich mit anderen Patienten austauschen, die z.B. am vorherigen Tag gelasert wurden.
Beim Eingriff war ich dann sehr nervös, ich hatte aber keine Schmerzen, höchstens ein Druckgefühl. Danach fing es dann an zu tränen und zu brennen. Das hielt dann auch noch so ca. 6 Std. an. Dann am besten einfach die Augen zulassen und nach dem Plan die Tropfen nehmen.
Abends war ich dann schon wieder essen und konnte auch schon super sehen!
Am nächsten Morgen zur Nachuntersuchung hatte ich 160% (!!!) Sehkraft. Einfach unglaublich, alle haben sich mit mir gefreut!
Jetzt tropfe ich noch, wenn ich das Gefühl habe, trockene Augen zu haben, aber das ist so unglaublich alles.
Also, ich kann das sehkraft Augenzentrum wirklich nur empfehlen!!! Bei meiner Hornhaut hätte er sogar bis -11 Dioptrien lasern können.
Jetzt hoffe ich, dass es lange so bleibt, da die Wahrscheinlichkeit schon nicht wegzudiskutieren ist, dass nachgelasert werden muss, zmahl ich auch noch recht jung (24) bin.
Also, informiert euch beim Infoabend, geht in das Infocenter und überzeugt euch selbst!!!
Ganz liebe Grüße!

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