möchte hier meinen Erfahrungsbericht meiner Laser OP einstellen.
Meine Werte vor der OP:
L: - 8.25 -0.50 105° ADD 1.25 H 25.00 HHD 546
R: - 6.00 -0.25 55° ADD 1.25 H 25.00 HHD 544.
Ich bin 45 Jahre alt und schon etwas weitsichtig.
Ich habe micht für die Augenpraxikklinik Heidelberg entschieden da ich hier im Forum sehr gute Erfahrungen gelesen habe und diese Klinik nicht weit entfernt von meinem Wohnort ist da die doch etwas Bedenken wegen einer Auslandsbehandlung hatte. Kein Arzt greifbar wenn ich Fragen habe (und ich hatte sehr viele).
Am 20.08.09 hatte ich mein Vorgespräch mit anschließender Voruntersuchung so dass erst dort gesagt werden konnte ob ich überhaupt lasertauglich bin. Hat alles wunderbar geklappt. Vorschlag vom Doc " Femto-Lasik". Preise geklärt und zugesagt für 21.08.09.
Alle Fragen wurde sehr kompetent beantwortet auch was Heilungsablauf, Autofahren, TV schauen, restl. Brille wegen Alterssichtigkeit, Komplikationen usw. betraf.
Am nächsten Tage hat mich dann meine Tochter hingefahren und auch zu meiner Unterstützung vor Ort geblieben. Pünktlich kam ich dran und die Schwester hat mir Häubchen und Schuhschützer angezogen und das "Geschenkpäckchen" erklärt (Tropfen, Termin Kontrolluntersuchung, Augenklappen). Dann ging es OHNE Brille ins den nahen OP. Ich habe nur die Schatten von 4 Personen ausmachen können und war gar nicht mehr aufgeregt.
Jeder einzelne Schritt wurde exakt erklärt so dass ich erst gar keine Angst gekam. Alle waren sehr sehr nett. Dann wurde erst das rechte Auge "geschnitten" Augenklappe drauf und dann das linke Auge. Dann ging es mit dem Laser auf dem rechten Auge weiter wo bei Augenoptiker immer schön laut mitzählte wie lange noch gelasert wird (Laser hat nur geknackt, keine Schmerzen). Dann wurde der Flap wieder aufgelegt und zugedeckt und das andere Auge behandelt.
Anschließend bin ich mit der Schwester sofort zur ersten Nachuntersuchung gegangen und ich war erstaunt als ich auf dem Stuhl saß und auf den Doc wartete da an der Glastür Buchstaben in unterschiedlichen Größen standen und ich die 4 ersten Reihen einfach so lesen konnte. Das war für mich die Bestätigung dass alles wunderbar geklappt hat. Der Doc hat dies dann auch nach einem Blick in das Kontrollgerät bestätigt. Bin dann nach hause gefahren worden und hab mich erst mal ausgeruht. War doch ziemlich anstrengend.
Als die Betäubungstropfen dann aufgehört haben zu wirken habe ich ein sehr starkes Brennen gespührt und die Augen haben auch sehr stark getränt. Durch die Augenklappen bin ich erst gar nicht in die Versuchung gekommen ins Auge zu fassen. Ich habe die Tränen laufen lassen und gewartet bis es aufhört. Habe schön fleißig alle Stunde getropft und ansonsten im Dunkeln bei laufendem TV vor mich hingedöst. Abends gegen 18 Uhr war dann keine Brennen und kein Tränen mehr da. Ich war glücklich denn immer wenn ich den Verband zum tropfen herunternahm habe ich ein ganz scharfes Bild vor mir gesehen.
Hatte dann am 22.08.09 meine Nachuntersuchung und mein Operateur Frau Dr. Blaukat hat mir versichert dass alles super gelaufen ist und ich jetzt sogar wieder Autofahren darf.
Ich hoffe den Personen weitergeholfen zu haben die noch immer nicht wissen ob sie sich dieser OP unterziehen sollen. Für meine Person hätte ich mir gewünscht diese OP schon vor etlichen Jahren gemacht zu haben. Da ich seit meinem 7. Lebensjahr eine (nicht zu dünne) Brille getragen habe kann nur jemand dieses Gefühl nachvollziehen der in ähnlicher Situation war oder ist.
Wenn Fragen sind beantworte ich sehr gern.
(Hab ich übrigens alleine geschrieben mit Vergrößerung der Bildeinstellung. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten).
Gruß
Trixi
