EpiLasik in Verbindung mit PRK

positiver als auch negative persönliche Berichte vor / nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

seni
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EpiLasik in Verbindung mit PRK

Beitrag von seni » 03.05.2009, 21:44

Hallo alle zusammen.
Nachdem mir dieses Forum im letzten Jahr sehr viel geholfen hat meine Entscheidung zu einer Augen OP zu treffen und mir auch sehr viel Angst genommen hat, möchte ich mit einem kurzen Bericht andere Unentschlossene und Ängstliche überzeugen. Meine Augen OP ist morgen am 4-5-09 genau ein halbes Jahr her. Ich hatte -6,5 und -5,0 sph und jeweils -0,5 cyl. Meine Hornhautdicke betrug 506 und 504. Das linke Auge war am schwächsten.
Ich lebe in Oberösterreich und mein Weg führte nach kurzer Überlegung nach Linz ins KH der barmherzigen Schwestern. Dort wurde ich von dem Ärzteteam unter OA Dr. Hammer untersucht.
Da meine Werte insgesamt nicht für eine Lasik ausreichend waren, wurde mir die sogenannte Oberflächenbehandlung vorgeschlagen, da das die sichere Lösung ist!!!
Dr. Hammer hält allerdings die Zurücklegung des Ephitels, die man bei der EpiLasik sonst macht, nicht für sinnvoll, sondern ist dann für die PRK Methode, wo ja die Hornhaut wieder von allein zuheilen muss. Das heißt ca. 5 -7 Tage Wundheilung!!
Er hat mich auf eine schlimme Zeit der Wundheilung dringlichst hingewiesen, es kam mir beinahe so vor, als ob er mir die OP ausreden wollte.
Aber ich bin recht hartnäckig und wenn ich mich in etwas hineinlebe und ich mich seelisch vorbereite, dann bin ich entschlossen und dann heißt es Zähne zusammen beißen!
Kurzum, am 4-11-08 war meine OP.
OP selbst war ein Klacks. Aber zwei Stunden später ging es los. Es sind ja Nervenschmerzen. Mit Tabletten habe ich mich versorgt, aber ich habe sie nicht genommen, da diese sehr stark waren und mir dann noch obendrein übel geworden wäre. Nächte hatte ich in der ersten Woche so gut wie keine.
Jeden Tag musste ich zur Kontrolle. Heilungsfortschritt und Sitz der Verbandslinse. Am 7. Tag wurde die Verbandslinse entfernt.
Jetzt begann ein noch viel schlimmerer Weg. Die Schmerzen waren weg, aber jetzt war Vertrauen in die Heilung und viel, viel Geduld gefragt!! Es war ein Auf und Ab.
Aber Dr. Hammer hatte mir auch dieses vorausgesagt. Es wird Geduld brauchen, mindestens ein halbes Jahr!!

Alles kam so wie er es mir von Anfang an gesagt hat. Es werden zermürbende Schmerzen sein und Geduld, Geduld, Geduld.

Morgen ist es genau ein halbes Jahr. Ich bin sehr froh, das ich diese OP gewagt habe. Ich kann bestens sehen, nah und fern, habe keine Halos usw. Habe nur noch ganz geringfügige Dioptrien, für die ich aber keine Brille brauche, so war der letzte Test.
Meine Hornhaut ist glasklar, dh keine Narben. Einfach perfekt!!!

Ich tropfe zwar weiter, obwohl ich nur am Morgen nach dem Schlafen trockene Augen habe, aber das Tropfen kann nicht schaden, da die Hornhaut auch noch nach einem halben Jahr bzw. manchmal sogar nach einem Jahr noch arbeitet und unruhig ist.

Auch die Arbeit am PC war anfangs recht schwierig, aber das hat sich alles reguliert. Wenn man mich gefragt hat wie gehts voran, dann hab ich immer geantwortet: Schleichend, aber immer vorwärts!

Ich hoffe ich kann mit diesem kleinen Bericht den einen oder anderen von euch ein Hilfe sein. Mir war dieses Forum jedenfalls eine große Hilfe und das wollte ich zurück geben.
mfg Ines

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