Hallo!
Ist vielleicht jemand hier, der Erfahrungen in Trier gemacht hat und sich dort einer Lasik unterzog? Im Forum habe ich nur einen Beitrag gefunden und der liegt schon ca. 2 Jahre zurück.
Wie war Euer Eindruck von der Beratung? Wer war der Operateur? Wie zufrieden seid Ihr mit dem Ergebnis und der Nachuntersuchung?
Bislang habe ich dort eine Voruntersuchung machen lassen und nach einigen Posts hier im Forum musste ich feststellen, dass die Beratung etwas besser hätte sein können.
Gruß
Richard
Lasik-Erfahrung in Trier?
Moderator: Frankyboy
Lasik-Erfahrung in Trier?
[size=84][b]R:[/b] [i]sph[/i] [b]-8,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]4°[/b], [b]0,9[/b]
[b]L:[/b] [i]sph[/i] [b]-7,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]160°[/b], [b]0,9[/b]
Pupille [b]7[/b] mm, HH [b]590[/b] µm[/size]
[b]L:[/b] [i]sph[/i] [b]-7,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]160°[/b], [b]0,9[/b]
Pupille [b]7[/b] mm, HH [b]590[/b] µm[/size]
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Unschuldslamm73
- schaut sich noch um
- Beiträge: 1
- Registriert: 02.08.2007, 16:48
Hallo Richard,
meine Lasik liegt zwar auch schon etwas zurück ( 04/2004 ) kann aber nur sagen dass ich in Trier super zufrieden war.
Infogespräch und Voruntersuchung hatte ich bei Fr. Dr. Langefeldt, die OP hat Dr. Bechmann gemacht.
Kann die Klinik nur weiterempfehlen, hatte allerdings auch wesentlich geringere Augenwerte ( -1,5/-0,5 /72° ) und musste nur ein Auge lasern lassen.
meine Lasik liegt zwar auch schon etwas zurück ( 04/2004 ) kann aber nur sagen dass ich in Trier super zufrieden war.
Infogespräch und Voruntersuchung hatte ich bei Fr. Dr. Langefeldt, die OP hat Dr. Bechmann gemacht.
Kann die Klinik nur weiterempfehlen, hatte allerdings auch wesentlich geringere Augenwerte ( -1,5/-0,5 /72° ) und musste nur ein Auge lasern lassen.
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Glasbaustein
- Moderator
- Beiträge: 427
- Registriert: 29.05.2007, 15:26
- Wohnort: Niedersachsen
Hallo RichardG,
Nur ganz kurz. Prima Idee deine Werte in deine Signatur zu setzen. Darüber habe ich auch schon mal nachgedacht.
Das sollten wir alle tun. Erspart viele (Nach-) Fragen und ist einfach pfiffig. Zu Trier kann ich leider nichts sagen. Sorry für den OT-Beitrag.
Gruß, Matthias
Nur ganz kurz. Prima Idee deine Werte in deine Signatur zu setzen. Darüber habe ich auch schon mal nachgedacht.
Das sollten wir alle tun. Erspart viele (Nach-) Fragen und ist einfach pfiffig. Zu Trier kann ich leider nichts sagen. Sorry für den OT-Beitrag.
Gruß, Matthias
[b]R[/b] (Sph) = -4,75 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 30
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
Status: Noch ohne refraktive OP! [img]http://yelims3.free.fr/Jesuis/Opticien.gif[/img]
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
Status: Noch ohne refraktive OP! [img]http://yelims3.free.fr/Jesuis/Opticien.gif[/img]
Okay, dann werde ich mal versuchen einen kleinen Erfahrungsbericht über
meine OP, die ich vor kurzem in Trier hatte, zu verfassen.
Erst mal meine Ausgangswerte, festgestellt durch den Operateur.
R: sph -8,25, cyl -1,5, Ach 3°, 0,8 HH 593µm
L: sph -7,25, cyl -0,75, Ach 164°, 0,8 HH 592µm
Pupille 7 mm
Keratometrie
R: K1 43,3 K2 44,3
L: K1 43,2 K2 44,2
Die Werte in meiner Signatur stammen von einem Augenarzt und weichen
etwas ab. Wie solche Unterschiede zustande kommen weiß ich nicht,
vielleicht kann jemand anderes das erklären.
Voruntersuchung:
Die Voruntersuchung verlief weitgehend so, wie es auch hier im Forum
schon oft beschrieben wurde. Die typischen Untersuchungen und
Messungen wurden gemacht. Später im Beratungsgespräch wurde ich
dann ausführlich über Komplikationen informiert, die durch technisches
Versagen der OP-Geräte entstehen können und wie es in solch einem Fall
weiter geht. Komplikationen nach der OP, wie z.B. Ghosting, Halos,
Starbursts und Kontrastverlust wurden überhaupt nicht angesprochen.
Muss aber einräumen, dass ich mir nur in Gedanken einige Fragen
zurecht gelegt hatte und während des Gesprächs mit so vielen neuen
Informationen konfrontiert war, dass mir meine Fragen erst auf dem
Heimweg wieder einfielen. Eine geschriebene Liste wäre sinnvoll
gewesen.
Tag der Operation:
Hierfür hatte ich mir jetzt eine Liste mit Fragen zusammengestellt. So
kurz vor der OP zwar nicht mehr allzu sinnvoll, aber vielleicht für
andere von Interesse. Bei den Fragen zu Halos, Ghosting etc. hatte ich
das Gefühl, dass man da nicht unbedingt drauf eingehen will. Vielleicht
wegen der schlechten Vorhersagbarkeit, jedenfalls bekam ich dazu nur
ausweichende Antworten.
Bei dem Preis für die OP bin ich davon ausgegangen, dass eine
aberrometer-gesteuerte Lasik standartmässig durchgeführt wird, doch
dem war nicht so. Laut Operateur ist bei mir eine aberrometer-
gesteuerte Lasik nicht nötig und würde erheblich teurer werden. (Diesen
Hinweis hätte ich mir in der Voruntersuchung gewünscht.)
Irgendwie widersprach das dem, was ich auf diversen Internetseiten
gelesen hatte: z.B., dass diese Technik bei großen Pupillen ein noch
besseres Sehvermögen vor allem in der Dämmerung ermöglicht!? Kann hierzu
bitte von Euch jemand, auch anhand meiner Werte, etwas sagen??
Desweiteren habe ich mich gegen eine Monovision entschieden. Gründe:
1. man sagte mir in Trier nicht, dass es die Möglichkeit gibt dies
mit Hilfe von Kontaktlinsen zu testen, und dieser Test sich über
mehrere Wochen hinziehen sollte.
2. der Operateur wollte eine Differenz von nicht weniger als 0,75.
Dieser Wert war mir zu hoch.
3. Viele Patienten, die eine Monovision bei sich haben machen lassen,
kamen mit der unterschiedlichen Sehschärfe nicht zurecht und haben
sich nachlasern lassen. Das bestätigte mir auch ein Augenarzt, der
regelmäßig Patienten behandelt, die sich einer Augen-OP unterzogen
hatten.
4. Die Altersweitsichtigkeit und eine Lesebrille kommen trotzdem,
da will ich jetzt für die Ferne doch lieber das bestmögliche Ergebnis.
Eine Lesebrille ist für mich ein sehr sehr kleines Übel.
Die OP selbst:
Da gibt es nicht viel zu sagen. Der Verlauf war genau so wie schon oft hier
im Forum beschrieben.
Gut fand ich, dass der Operateur permanent mit mir sprach, auf jede
Veränderung des Sehens unmittelbar hinwies und erklärte. Man hatte überhaupt
keine Gelegenheit sich irgendwelche Sorgen zu machen. Der Ablauf war
schmerzfrei, nur das Andrücken des Saugrings für das Mikrokeratom war
leicht unangenehm, aber nicht schlimm.
Gleich danach habe ich erst mal Schmerz- und Schlaftablette genutzt.
Unmittelbar nach der OP konnte ich noch nicht viel sehen, erst nach
drei Stunden Schlaf kam das erste Highlight. Sehen ohne Brille.
Nachuntersuchung:
Dauerte gerade mal 10 Minuten. Werte wurden mir keine genannt, halte ich
während des Heilungsprozesses aber auch noch nicht für so wichtig.
Mit dem rechten Auge sehe ich schon recht gut, das linke Auge hatte noch
einen leichten Schleier. Laut Arzt verläuft die Heilung sehr gut und
Autofahren ist kein Problem.
2 Tage nach der OP, erstes Fazit:
Im Großen und Ganzen bin ich erst mal sehr zufrieden. Nach 35 Jahren
Kurzsichtigkeit mit Brillen deren Gläser Ähnlichkeit mit dem Boden einer
Cola-Flasche hatten, ist das für mich noch gar nicht zu glauben. Noch immer
greife ich automatisch zur nicht vorhandenen Brille, wenn ich mir ein
Shirt überziehen will
Aber jetzt zum Sehen: Nummernschilder in einer Entfernung von mehr als 30m
haben ein leichtes Ghosting und ich habe Mühe diese zu lesen. Innerhalb dieser
30m sieht die Welt aber schon richtig gut aus.
Die Leuchtdioden an meinem PC haben Starbursts, wenn der Raum abgedunkelt
ist. An Lampen und auch an Autolichtern sehe ich deutliche Halos. Mir ist
klar, dass es noch zu früh ist, um sich darüber Sorgen zu machen.
Meine Augen werden auch schnell trocken und ich benutze stündlich zwei
Sorten Augentropfen.
Bis zur nächsten Untersuchung in ein paar Tagen werde ich jetzt erst mal
noch Eindrücke sammeln.
So, das war's erst mal
Viele Grüße
Richard
meine OP, die ich vor kurzem in Trier hatte, zu verfassen.
Erst mal meine Ausgangswerte, festgestellt durch den Operateur.
R: sph -8,25, cyl -1,5, Ach 3°, 0,8 HH 593µm
L: sph -7,25, cyl -0,75, Ach 164°, 0,8 HH 592µm
Pupille 7 mm
Keratometrie
R: K1 43,3 K2 44,3
L: K1 43,2 K2 44,2
Die Werte in meiner Signatur stammen von einem Augenarzt und weichen
etwas ab. Wie solche Unterschiede zustande kommen weiß ich nicht,
vielleicht kann jemand anderes das erklären.
Voruntersuchung:
Die Voruntersuchung verlief weitgehend so, wie es auch hier im Forum
schon oft beschrieben wurde. Die typischen Untersuchungen und
Messungen wurden gemacht. Später im Beratungsgespräch wurde ich
dann ausführlich über Komplikationen informiert, die durch technisches
Versagen der OP-Geräte entstehen können und wie es in solch einem Fall
weiter geht. Komplikationen nach der OP, wie z.B. Ghosting, Halos,
Starbursts und Kontrastverlust wurden überhaupt nicht angesprochen.
Muss aber einräumen, dass ich mir nur in Gedanken einige Fragen
zurecht gelegt hatte und während des Gesprächs mit so vielen neuen
Informationen konfrontiert war, dass mir meine Fragen erst auf dem
Heimweg wieder einfielen. Eine geschriebene Liste wäre sinnvoll
gewesen.
Tag der Operation:
Hierfür hatte ich mir jetzt eine Liste mit Fragen zusammengestellt. So
kurz vor der OP zwar nicht mehr allzu sinnvoll, aber vielleicht für
andere von Interesse. Bei den Fragen zu Halos, Ghosting etc. hatte ich
das Gefühl, dass man da nicht unbedingt drauf eingehen will. Vielleicht
wegen der schlechten Vorhersagbarkeit, jedenfalls bekam ich dazu nur
ausweichende Antworten.
Bei dem Preis für die OP bin ich davon ausgegangen, dass eine
aberrometer-gesteuerte Lasik standartmässig durchgeführt wird, doch
dem war nicht so. Laut Operateur ist bei mir eine aberrometer-
gesteuerte Lasik nicht nötig und würde erheblich teurer werden. (Diesen
Hinweis hätte ich mir in der Voruntersuchung gewünscht.)
Irgendwie widersprach das dem, was ich auf diversen Internetseiten
gelesen hatte: z.B., dass diese Technik bei großen Pupillen ein noch
besseres Sehvermögen vor allem in der Dämmerung ermöglicht!? Kann hierzu
bitte von Euch jemand, auch anhand meiner Werte, etwas sagen??
Desweiteren habe ich mich gegen eine Monovision entschieden. Gründe:
1. man sagte mir in Trier nicht, dass es die Möglichkeit gibt dies
mit Hilfe von Kontaktlinsen zu testen, und dieser Test sich über
mehrere Wochen hinziehen sollte.
2. der Operateur wollte eine Differenz von nicht weniger als 0,75.
Dieser Wert war mir zu hoch.
3. Viele Patienten, die eine Monovision bei sich haben machen lassen,
kamen mit der unterschiedlichen Sehschärfe nicht zurecht und haben
sich nachlasern lassen. Das bestätigte mir auch ein Augenarzt, der
regelmäßig Patienten behandelt, die sich einer Augen-OP unterzogen
hatten.
4. Die Altersweitsichtigkeit und eine Lesebrille kommen trotzdem,
da will ich jetzt für die Ferne doch lieber das bestmögliche Ergebnis.
Eine Lesebrille ist für mich ein sehr sehr kleines Übel.
Die OP selbst:
Da gibt es nicht viel zu sagen. Der Verlauf war genau so wie schon oft hier
im Forum beschrieben.
Gut fand ich, dass der Operateur permanent mit mir sprach, auf jede
Veränderung des Sehens unmittelbar hinwies und erklärte. Man hatte überhaupt
keine Gelegenheit sich irgendwelche Sorgen zu machen. Der Ablauf war
schmerzfrei, nur das Andrücken des Saugrings für das Mikrokeratom war
leicht unangenehm, aber nicht schlimm.
Gleich danach habe ich erst mal Schmerz- und Schlaftablette genutzt.
Unmittelbar nach der OP konnte ich noch nicht viel sehen, erst nach
drei Stunden Schlaf kam das erste Highlight. Sehen ohne Brille.
Nachuntersuchung:
Dauerte gerade mal 10 Minuten. Werte wurden mir keine genannt, halte ich
während des Heilungsprozesses aber auch noch nicht für so wichtig.
Mit dem rechten Auge sehe ich schon recht gut, das linke Auge hatte noch
einen leichten Schleier. Laut Arzt verläuft die Heilung sehr gut und
Autofahren ist kein Problem.
2 Tage nach der OP, erstes Fazit:
Im Großen und Ganzen bin ich erst mal sehr zufrieden. Nach 35 Jahren
Kurzsichtigkeit mit Brillen deren Gläser Ähnlichkeit mit dem Boden einer
Cola-Flasche hatten, ist das für mich noch gar nicht zu glauben. Noch immer
greife ich automatisch zur nicht vorhandenen Brille, wenn ich mir ein
Shirt überziehen will
Aber jetzt zum Sehen: Nummernschilder in einer Entfernung von mehr als 30m
haben ein leichtes Ghosting und ich habe Mühe diese zu lesen. Innerhalb dieser
30m sieht die Welt aber schon richtig gut aus.
Die Leuchtdioden an meinem PC haben Starbursts, wenn der Raum abgedunkelt
ist. An Lampen und auch an Autolichtern sehe ich deutliche Halos. Mir ist
klar, dass es noch zu früh ist, um sich darüber Sorgen zu machen.
Meine Augen werden auch schnell trocken und ich benutze stündlich zwei
Sorten Augentropfen.
Bis zur nächsten Untersuchung in ein paar Tagen werde ich jetzt erst mal
noch Eindrücke sammeln.
So, das war's erst mal
Viele Grüße
Richard
[size=84][b]R:[/b] [i]sph[/i] [b]-8,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]4°[/b], [b]0,9[/b]
[b]L:[/b] [i]sph[/i] [b]-7,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]160°[/b], [b]0,9[/b]
Pupille [b]7[/b] mm, HH [b]590[/b] µm[/size]
[b]L:[/b] [i]sph[/i] [b]-7,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]160°[/b], [b]0,9[/b]
Pupille [b]7[/b] mm, HH [b]590[/b] µm[/size]
Habe noch ein paar Werte vergessen:
R: Flap 100 µm
L: Flap 90 µm
Pupille 7 mm, OZ 6,5 mm
R: Flap 100 µm
L: Flap 90 µm
Pupille 7 mm, OZ 6,5 mm
[size=84][b]R:[/b] [i]sph[/i] [b]-8,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]4°[/b], [b]0,9[/b]
[b]L:[/b] [i]sph[/i] [b]-7,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]160°[/b], [b]0,9[/b]
Pupille [b]7[/b] mm, HH [b]590[/b] µm[/size]
[b]L:[/b] [i]sph[/i] [b]-7,25[/b], [i]cyl[/i] [b]-0,75[/b], [i]Ach[/i] [b]160°[/b], [b]0,9[/b]
Pupille [b]7[/b] mm, HH [b]590[/b] µm[/size]
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