Nach LASIK in der Krise... Bitte um Hilfe!

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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neo3380
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Re: Nach LASIK in der Krise... Bitte um Hilfe!

Beitrag von neo3380 » 25.04.2013, 22:30

ich bin der Meinung, dass Lasik und Co. verboten gehört! Ich kenne soviele Leute die

1. unzufrieden mit dem Ergebnis sind
2 Oft die "echten" Probleme erst nach Jahre bekommen haben
und
3. Die Entscheidung zur Lasik als "größten Fehler in meinem Leben" bezeichnen".

Ich gehöre auch zu 1, 2 und 3!

Ich komme nur noch mit speziellen formstabilen Kotanktlinsen auf einen guten Visus + guter Sehqualität. Massive Kosten für Linsen und Reinigungsmittel.

SG

ElDuderino
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Re: Nach LASIK in der Krise... Bitte um Hilfe!

Beitrag von ElDuderino » 26.04.2013, 11:06

Hallo Neo,

in dem Zuge müssten auch sämtliche andere Operationen verboten werden die mit einem Risiko verbunden sind.

Ich halte es für fragwürdig mit der von dir angewandten Polemik hier argumentieren zu wollen.

Fakt ist, jedes Verfahren ist mit Risiko und Nebenwirkungen verbunden.

Gruss Dude

Donauwelle
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Re: Nach LASIK in der Krise... Bitte um Hilfe!

Beitrag von Donauwelle » 26.04.2013, 11:47

Andere Operationen sind nicht mit Laseroperationen vergleichbar, da Laseroperationen bis auf wenige Ausnahmefälle unter Schönheitsoperationen fallen und meist nur der problemloseren Freizeitgestaltung dienen (abgesehen von den wenigen Berufen bei denen Brillen nicht möglich oder stark hinderlich sind).

Andere Operationen sind meist dringend erforderlich, weil ansonsten oft sogar das Leben in Gefahr ist oder sogar weitere Erkrankungen auftreten können, falls man die OP nicht durchführen lässt. - Bei Laseroperationen ist das genau umgekehrt (außer z.B. Entfernung von Narben...). Es kommt oft vor, dass "medizinisch nicht notwendige Laseroperationen", Nachoperationen mit sich bringen und zahlreiche Ausfallszeiten im Betrieb erfordern (wenn es dumm läuft sogar das Aus für den Traumberuf bedeuten).

Ich würde derartige OPs zwar nicht verbieten, aber ich würde eine genaue Aufklärung verlangen (dabei meine ich nicht das 2-minütige Aufklärungsgespräch mit Verharmlosung mögicher Nebenwirkungen) sondern ein verpflichtendes langes Gespräch und die Ausfolgung eines dicken ausführlichen Dokuments mit möglichen Risiken (oder ggf. Bekanntgabe einer Webseite, auf denen Risiken schonungslos aufgezählt werden).

Laseroperationen sind super, wenn sie klappen, sie können einem aber das Leben zur Hölle machen , wenn ernstere Probleme auftauchen. Ich glaube nicht, dass jemand, der nicht davon betroffen war die möglichen Probleme auch nur annähernd nachvollziehen kann.
Wahrscheinlich unterschätzen sogar manche Ärzte die Beschwerden (oder sie stellen sich absichtlich dumm).

Wie neo bereits geschrieben hat, treten Beschwerden oft erst sehr stark zeitversetzt auf. Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht. Nach mehreren glücklichen Monaten (in denen ich für meinen Operateur die Hand ins Feuer gelegt hätte), traten stark störende Beschwerden auf. Mehrere Ärzte erklärten, das Risiko einer Nachkorrektur nicht einzugehen, da eine Verschlechterung leicht möglich ist. Zum Glück konnte ich nach langen Recherchen einen erfahrenen Operateur finden, der meine Beschwerden wieder deutlich lindern konnte. - Dieses Glück haben aber nicht alle, und auch ich weiß nicht, ob der Erfolg diesmal dauerhaft ist (ich meine damit keine läppische Rückbildung des OP-Erfolgs, sondern Beschwerden, die Brillen nicht beheben können).

Ich bin schon neugierig wie lange es dauert, bis Regressansprüche bei nicht geglückten OPs Standard werden. Krankenkassen gehen immer mehr dazu über die Patienten aufzuklären, dass Folgekosten nicht übernommen werden, und ich bin ziemlich sicher, dass es auch nicht mehr lange dauern wird, bis sich Betriebe dazu entschließen, die Kostenersatz für Ausfallzeiten von ihren Mitarbeitern rückzufordern.
LG
Donauwelle

ElDuderino
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Re: Nach LASIK in der Krise... Bitte um Hilfe!

Beitrag von ElDuderino » 26.04.2013, 14:03

Hi Donauwelle,

das ist sicherlich alles richtig was du schreibst.
Grundsätzlich kann und sollte aber kein Staat einen Patienten bevormunden der den Wunsch hat einer OP nachzugehen.
Schlussendlich liegt die Verantwortung beim Patienten die OP zu unternehmen oder eben nicht. Was die Aufklärung angeht - ja bestimmt gibt es hier viele schwarze Schafe.

Dennoch bezweifle ich das ein dickes ausführliches Dokument irgend etwas bewirken würde. Das würde eher einem Beipackzettel gleich kommen, den denke ich auch nur eine Minderheit studiert bevor sie sich mit Medis zudröhnt.

Meine eigentliche Intension jedoch war es nicht hier eine Grundsatzdiskussion loszutreten - vielmehr möchte ich darauf hinweisen das polemische Äusserungen (nichts anderes ist das) dem Themenstarter und der Thematik absolut nichts bringen.

neo3380
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Re: Nach LASIK in der Krise... Bitte um Hilfe!

Beitrag von neo3380 » 26.04.2013, 18:22

Lasik und Co. sind "nicht medizinisch notwenige Operationen - hierfür gibt es keine indikation".

Ja, mein Beitrag ist vielleicht etwas einseitig.... :-)

Das Problem finde ich grundsätzlich nicht die Operation an sich, sondern die Marketingmaschine dahinter.

Patienten wird vorgegaukelt, dass eine Lasik und Co. ein "mal eben ungefährlicher Eingriff ist". Hier geht es NUR um Kohle machen - der Mensch spielt keine Rolle. Nebenwirkungen werden meist verharmlost und heruntergespielt. Kaum eine Klink berät einen Patienten ausführlich - sonst würde es nicht so viele enttäuschte Patienten geben! Was meint Ihr? Wenn die Patienten von den Problemen im Vorfeld wissen würden, deren Erwartungshaltung mit dem Ergebnis konform wäre, dann würde es doch nicht so viele Beiträge hier im Forum geben, oder? Beiträge wie dieser hier - Steffi wurde nicht richtig aufgeklärt...

@ElDuderino: Deine Antwort kann ich gelten lassen. Du kannst doch nicht Lifestyle-Operationen mit medizinisch notwenigen OPs vergleichen. Da musst schon andere Argumente bringen!

Außerdem sind hier im Forum auch viele viele Beitrage FAKE, da von Lasikunternehmen Personen für positive Beitrage bezahlt werden. Diese Info habe ich aus erster Hand!

Mein neuer Optiker (Spezialist für Problemaugen und Kontaktlinsen) hat mittlerweile sehr sehr viele Lasikpatienten. Er hat mir erzählt, dass er schon einige sehr traurige Schicksale gesehen hat: Patienten,
- die Ihren Beruf nicht mehr ausüben können
- Familien wegen der Belastung zerbrochen sind (nach Problemen bei Lasik)
- die am Ende finanziell ruiniert waren
- seit Jahren wegen den Problemen in therapeutischer Behandlung sind
- und und und

Aber natürlich gibt es auch zufriedene Patienten. Gut aufgeklärt, keine Risikofaktoren, im Vorfeld gut beraten und untersucht usw.

Ich glaube, dass die Anzahl der unzufriedenen Patienten im merklich spürbaren zweistelligen Prozentbereich liegt. Die Angaben der Klinken sind schön gerechnet.

Meine Rat: Kauft Euch eine tolle Brille!

SG

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