Ich habe jetzt nach einer Lasik +0,5 und -0,25 ohne HHV.
Ist doch toll werden nun viele denken.
Mein Arzt hatte mir aber vorher bei nur -1,75 HHV -1,0 und -1,75 HHV -0,75 versprochen, dass ich nach der Lasik so gut gucken kann wie mit meinen Kontaktlinsen oder sogar besser und keine Blenderscheinungen haben werde.
Das war dann wohl nichts!
Vor dem PC benötige ich nun wieder eine Brille und sehe damit etwas schlechter als vor der OP. Mit dem einen Auge kann ich prima in die Ferne sehen und nur mit dem anderen kann ich noch bequem lesen. Ich kann mich auch leider nicht daran gewöhnen (Monovision?).
Beim Sport schlage ich nun gerne mal daneben und ich sehe auch tagsüber Starbursts in starken Lichtquellen (siehe Beispielbild, hier etwas übertrieben).
Vor der OP konnte ich mit beiden Augen und CLs oder Brille bequem auf nächster Nähe alles Kleingedruckte lesen und alles prima in der Ferne erkennen.
„Hätte, wenn und aber…“lasse ich hier mal weg und ihr bitte auch!
Wie groß ist überhaupt die Chance, dass ich bei einer Relasik auf 0,0 komme?
Bei der ersten Lasik ist die Chance auf 0,0 nur maximal 10 %, weil die Statistik die kleinen Restfehler ausblendet! Gibt es überhaupt irgendwo eine „0,0 – Statistik“?
Weitere quälende Fragen dazu wären:
1. Ist ein aufgerüsteter Allegretto Laser von 2003 mit Augenüberwachung und nun 400 MHz gut genug, um diese feinen Restfehler auszugleichen? „Kennt“ mich jetzt dieser Laser und „lernt“ beim zweiten Mal dazu? Oder „neues Spiel, neues Glück“?
2. Sollte ich mich lieber unter den neusten High Tech Laser (Schwind Amaris 2010) bei einem Arzt mit sehr viel mehr Erfahrung legen um die Chancen zu erhöhen?
3. Können die Starbursts schlimmer werden oder vielleicht auch wieder verschwinden?
4. Woher kommen überhaupt die Starbursts bei Tag, wenn die OZ sehr groß gewählt wurde, ich keine große Dunkelpupille habe und geringe Ausgangswerte habe? Darüber finde ich nichts im Web! Ich bilde mir auch ein, dass ich in den Augenwinkeln - wo man nicht wirklich mit gucken kann - einen unscharfen, verwellten Übergang erkennen kann. Vielleicht das Ende des Flaps? Können Blenderscheinungen auch noch von dort kommen oder kommen die einfach vom Zwischenraum von Flap und Gravur oder von der Gravur selbst? Wer weiß es?
So viel Fragen und Text. Ich hoffe, dass mir ein Experte antworten kann.
Vielen Dank!
Die Laserkanone
Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern
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laserkanone
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Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern
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Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern
Hallo ich,
scheinbar bin ich einer von vielen Halbblinden hier
und Experten sind rar gesät?!
Also führe ich meinen Monolog mal weiter:
Mein Arzt ist mit dem Ergebnis eigentlich sehr zufrieden:
"Ok, links vielleicht ein bischen überkorrigiert, aber das Rechte Auge ist ja super! -0,25 HHV ist ja nix. Ihr Sehen ist ja subjektiv und man könnte die Therapie als medizinisch erfolgreich betrachten. Abweichungen bis +- 0,5 sind im Rahmen. Kann sein, dass Sie Probleme haben, weil die Augen jetzt so unterschiedlich sind. Die Überkorrektur könnte von einem zu trockenen Auge während des Laserns entstanden sein".
Ist das nicht der Hammer? Erst ein verlogenes Vorgespräch und jetzt diese Arroganz und Ignoranz. Ganz nach dem Motto: Geld ist in der Tasche und nun den Kunden weg-ekeln, um keinen Aufwand mehr zu haben.
Um ohne Kopfschmerzen und annähernd so gut wie vor der OP sehen zu können, benötige ich jetzt beim Lesen, vor dem PC und beim Autofahren wieder eine Brille! Dafür wurde mir sogar ein Rezept ausgestellt. Die Brille musste ich aber trotzdem selber bezahlen.
Zu wem soll ich jetzt noch hinrennen? Traut sich überhaupt ein Arzt zumindest ein Auge von +0,5 auf annähernd 0,0 zu lasern? Wer kennt (oder hält sich für) einen seriösen Arzt?
Danke!
scheinbar bin ich einer von vielen Halbblinden hier
Also führe ich meinen Monolog mal weiter:
Mein Arzt ist mit dem Ergebnis eigentlich sehr zufrieden:
"Ok, links vielleicht ein bischen überkorrigiert, aber das Rechte Auge ist ja super! -0,25 HHV ist ja nix. Ihr Sehen ist ja subjektiv und man könnte die Therapie als medizinisch erfolgreich betrachten. Abweichungen bis +- 0,5 sind im Rahmen. Kann sein, dass Sie Probleme haben, weil die Augen jetzt so unterschiedlich sind. Die Überkorrektur könnte von einem zu trockenen Auge während des Laserns entstanden sein".
Ist das nicht der Hammer? Erst ein verlogenes Vorgespräch und jetzt diese Arroganz und Ignoranz. Ganz nach dem Motto: Geld ist in der Tasche und nun den Kunden weg-ekeln, um keinen Aufwand mehr zu haben.
Um ohne Kopfschmerzen und annähernd so gut wie vor der OP sehen zu können, benötige ich jetzt beim Lesen, vor dem PC und beim Autofahren wieder eine Brille! Dafür wurde mir sogar ein Rezept ausgestellt. Die Brille musste ich aber trotzdem selber bezahlen.
Zu wem soll ich jetzt noch hinrennen? Traut sich überhaupt ein Arzt zumindest ein Auge von +0,5 auf annähernd 0,0 zu lasern? Wer kennt (oder hält sich für) einen seriösen Arzt?
Danke!
Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern
Hallo,
Meine LASEK ist jetzt dann bald ein Jahr her und ich kämpfe immer noch mit den Folgen. Ich wurde beim Aufklärungsgespräch mehrfach angelogen.
Letztes mal wurde der Arzt richtig laut und meinte ich zweifle seine Kompetenz und Untersuchungsergebnisse an. Wo er recht hat, hat er recht. Denn genau das tue ich.
Ich weiss genau dass er mich anlügt und das Resultat beschönigt.
In der Zwischenzeit bin ich bei einem anderen Zentrum in Behandlung und fühle mich dort gut aufgehoben.
Ich würde mir das Ganze an deiner Stelle einmal von Herr Dr.Seiler im IROC Zürich anschauen lassen, er ist sicher ein Fachmann.
Gruss Andreas
Ja das kommt mir irgendwie sehr sehr bekannt vor. Wenn ich meinen ehemaligen Arzt auf meine Probleme anspreche höre ich auch immer nur solche Sprüche."Ok, links vielleicht ein bischen überkorrigiert, aber das Rechte Auge ist ja super! -0,25 HHV ist ja nix. Ihr Sehen ist ja subjektiv und man könnte die Therapie als medizinisch erfolgreich betrachten.
Meine LASEK ist jetzt dann bald ein Jahr her und ich kämpfe immer noch mit den Folgen. Ich wurde beim Aufklärungsgespräch mehrfach angelogen.
Letztes mal wurde der Arzt richtig laut und meinte ich zweifle seine Kompetenz und Untersuchungsergebnisse an. Wo er recht hat, hat er recht. Denn genau das tue ich.
Ich weiss genau dass er mich anlügt und das Resultat beschönigt.
In der Zwischenzeit bin ich bei einem anderen Zentrum in Behandlung und fühle mich dort gut aufgehoben.
Zu wem soll ich jetzt noch hinrennen? Traut sich überhaupt ein Arzt zumindest ein Auge von +0,5 auf annähernd 0,0 zu lasern? Wer kennt (oder hält sich für) einen seriösen Arzt?
Ich würde mir das Ganze an deiner Stelle einmal von Herr Dr.Seiler im IROC Zürich anschauen lassen, er ist sicher ein Fachmann.
Gruss Andreas
Andreas
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laserkanone
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- Registriert: 29.11.2010, 18:22
Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern
Hallo Andreas,
vielen Dank für die Infos.
Ich habe gerade nun mehrfach gelesen, dass eine OP mit Restfehlern bis +/- 0,5 Dioptrien als gutes Ergebnis gilt! Es müsste ein Gesetz erlassen werden, in dem steht, dass ein Patient genau darauf schriftlich hingewiesen werden muss! Ansonsten wird nämlich von den Ärzten gelogen bis sich die Balken biegen!
Außerdem sollten sich Patienten vor der OP eine Billigbrille mit ungünstigen aber dennoch "erfolgreichen" OP-Werten anfertigen lassen. Also am besten eine Brille mit der man auf einem Auge noch -0,5 "Restfehler" und mit dem anderen einem Auge noch +0,5 "Restfehler" hat. Jedem normalen Menschen würde diese Brille das Hirn spalten
und er würde sich eine Lasik wirklich nochmal genau überlegen. Denn: Wenn man ohne Brille noch die Toilette findet und nicht Glasbausteine mit sich herumträgt, würde mit dieser Vorerfahrung und diesem Wissen keine Lasik machen lassen. Klar kann man auch Glück haben, aber die Chance auf +-0,0 zu kommen (also wie vorher mit perfekter Brille/Kontaktlinsen zu sehen) ist in der Realität unter 10 %. Das sagt einem aber vorher keiner!
Die Chance auf +-0,5 zu kommen (mit der immer geworben wird) liegt bei ca. 95 %.
Ich habe immer noch nicht herausgefunden, ob ein Arzt bei einem Restfehler von +-0,5 zu einer Relasik verpflichtet ist oder ob er es vielleicht nur freiwillig macht.
Danke!
Laserkanone
vielen Dank für die Infos.
Ich habe gerade nun mehrfach gelesen, dass eine OP mit Restfehlern bis +/- 0,5 Dioptrien als gutes Ergebnis gilt! Es müsste ein Gesetz erlassen werden, in dem steht, dass ein Patient genau darauf schriftlich hingewiesen werden muss! Ansonsten wird nämlich von den Ärzten gelogen bis sich die Balken biegen!
Außerdem sollten sich Patienten vor der OP eine Billigbrille mit ungünstigen aber dennoch "erfolgreichen" OP-Werten anfertigen lassen. Also am besten eine Brille mit der man auf einem Auge noch -0,5 "Restfehler" und mit dem anderen einem Auge noch +0,5 "Restfehler" hat. Jedem normalen Menschen würde diese Brille das Hirn spalten
Die Chance auf +-0,5 zu kommen (mit der immer geworben wird) liegt bei ca. 95 %.
Ich habe immer noch nicht herausgefunden, ob ein Arzt bei einem Restfehler von +-0,5 zu einer Relasik verpflichtet ist oder ob er es vielleicht nur freiwillig macht.
Danke!
Laserkanone
Re: Tatsächliche Chancen bei einer Relasik bzw. beim Nachlasern
Hallo,
Besteht nur eine Restfehlsichtigkeit so ist dies meiner Meinung nach noch das kleinere Übel. Ok, man ist natürlich enttäuscht dass man vielleicht wieder eine Brille braucht.
Treten aber zusätzlich Nebenerscheinungen wie kontrastverlust, starbursts und trockene Augen auf so ist dass schon etwas heikler. Es kann einem nämlich niemand garantieren, dass diese Effekte durch eine erneute OP beseitigt werden.
Meiner Meinung nach ist das Lasern ein reiner Modetrend, und in den wenigsten Fällen medizinisch notwendig. Und woher kommt das Ganze, natürlich aus der USA.
Ich wünschte ich hätte es nie getan
Gruss Andreas
Ich denke der Arzt ist nicht dazu verpflichtet. Er wird aber in den meisten fällen eine erneute OP durchführen wenn man darauf besteht.Ich habe immer noch nicht herausgefunden, ob ein Arzt bei einem Restfehler von +-0,5 zu einer Relasik verpflichtet ist oder ob er es vielleicht nur freiwillig macht
Besteht nur eine Restfehlsichtigkeit so ist dies meiner Meinung nach noch das kleinere Übel. Ok, man ist natürlich enttäuscht dass man vielleicht wieder eine Brille braucht.
Treten aber zusätzlich Nebenerscheinungen wie kontrastverlust, starbursts und trockene Augen auf so ist dass schon etwas heikler. Es kann einem nämlich niemand garantieren, dass diese Effekte durch eine erneute OP beseitigt werden.
Meiner Meinung nach ist das Lasern ein reiner Modetrend, und in den wenigsten Fällen medizinisch notwendig. Und woher kommt das Ganze, natürlich aus der USA.
Ich wünschte ich hätte es nie getan
Gruss Andreas
Andreas
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