Probleme 2 Monate nach Lasik, kein Wavefrontscan möglich ??

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Probleme 2 Monate nach Lasik, kein Wavefrontscan möglich ??

Beitrag von Leseratte » 08.12.2008, 22:33

Seit geraumer Zeit verfolge ich hier im Forum die Themen, welche sich mit Sehschwankungen und unscharfem Sehen nach Lasik befassen.
Vielleicht könnt ihr mir mit eurer Erfahrung etwas Mut machen, dass alles noch im Rahmen des Heilungsprozesses ist bzw. mich bestärken zeitnah konsequenter bei meinem Arzt vorstellig zu werden.
Meine Lasik OP war am 09.10.08 mit den Ausgangswerten links - 7,03 (Wavescan-Refraktion) und rechts -7,5 (manifeste Refraktion) sowie leichte HHV mit li -0,46 bzw. re -0,75.
Hornhautdicke vor OP LA 589 und RA 597, nach OP LA 472 und RA 510.
Da mein linkes Auge das dominante ist, entschied ich mich für eine Monovision und lies das rechte Auge bei -1 Diop. bestehen.

Leider sehe ich jetzt nach der OP mit dem schlechtere Auge (rechts) viel besser. Mit dem Ergebnis auf diesem Auge bin ich zufrieden. Aber das linke, das immer schon dominante macht mir echte Sorgen. :evil:
Bei einem mit harten Kontaktlinsen erreichten Visus von 100 %, kämpfe ich jetzt mit schlappen 60 - 70 % herum.
Morgens habe ich das Gefühl recht gut zu sehen, sobald ich
3 Stunden im Büro bin,wird es immer schlechter.

Bei den letzten beiden Nachuntersuchungen sollte eine Aberrometermessung durchgeführt werden, um zu kontrollieren, woran die bestehenden Abbildungsfehler liegen. --Jedesmal hat das Gerät mitten in den Messungen abgebrochen. Auf meine Nachfrage über die Ursachen konnte der Arzt keine Auskunft geben. Bei der objektiven Refraktion des linken Auges kam ein Wert von +1,25 !!! heraus.
Kann sich dieser hohe hyperobe Wert nach 2 Monaten noch zurückbilden? Kann beim Lasern eine Fehler in der Hornhautoberfläche entstanden sein, welcher das Aberrometer stets die Messung abbrechen lässt?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Sollte ich schon jetzt 2 Monate postOP eine zweiten Arzt zu Rate ziehen, der ein Aberrometer eines anderen Herstellers nutzt?
Ich weiß viele Fragen und ziemlich speziell , aber ich brauch im Augenblick einfach mal ein bisschen Hoffnung und Erfahrungsaustausch.
Danke :D

neo3380
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Beitrag von neo3380 » 09.12.2008, 18:45

klingt nach trockene Augen! Diese neigen zu Hyperopie und Hornhautverkrümmung. Die Aberrometermessung geht evtl nicht, weil das Messgerät außerhalb der Berechungsmöglichkeiten liegt. (Nur eine Annahme). Es gibt jedoch Messgeräte z.B. von Wavelight, die auch schwierige Messungen gut durchführen können.

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Beitrag von Leseratte » 09.12.2008, 19:55

Das verwendete Aberrometer Wavescan ist von der Firma VISX und soll nach der Meinung meines Operateurs zu den besten auf dem Markt gehören.
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neo3380
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Beitrag von neo3380 » 09.12.2008, 20:59

wie gesagt: evtl. ist die Auswahl eines anderen Messgerät die Lösung für das Problem!

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