Katastrophales Nachtsehen (Kontrast) seit LASIK vor 5 Jahren

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 01.10.2008, 17:17

@ Tom
Zum Glück gibt es auch zahlreiche Operierte bei denen diese Probleme nicht auftraten; sogar soche, bei denen z.B. das Kontrastsehen bei Nacht sogar besser wurde (dazu zähle ich).

Ausschließen kann man solche Probleme aber leider nie, und wenn man beruflich das Auto nachts braucht und man hat das Pech zur auserwählten "Problemgruppe" zu gehören, ist das natürlich sehr bitter.
Wann war deine Lasek eigentlich? - Meint dein Arzt, dass noch eine Verbesserung möglich ist, weil die Heilung noch andauert, oder liegt die OP schon solange zurück, dass mit keiner Änderung mehr zu rechnen ist.

Deinen Link kann ich leider nicht öffen; nur den Original-Link von justwatchin.
LG
Donauwelle

Glasbaustein
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Beitrag von Glasbaustein » 02.10.2008, 10:31

Link ist "repariert".
[b]R[/b] (Sph) = -4,75 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 30
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
Status: Noch ohne refraktive OP! [img]http://yelims3.free.fr/Jesuis/Opticien.gif[/img]

Tom25
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Beitrag von Tom25 » 02.10.2008, 14:53

@ Donauwelle:

Die Lasek ist ziemlich genau ein Jahr her...mir wurde gesagt das nach
solcher Zeit keine Veränderungen mehr zu erwarten sind, zumal die Ärzte ja eh behaupten das SPÄTESTENS nach 6 Monaten die Heilung
komplett abgeschlossen sei.

Übrigens hab ich mich in letzter Zeit mit der neuen Lasertechnologie
auseinandergesetzt : IVIS

Im Vergleich zu herkömlicher Laser-Technologie ist es wohl als ob man
eine Schaufel mit einem Präzisionswerkzeug vergleicht: Dieser neue Laser erschaft 100 mal glattere Oberflächen.

Ich stehe auch mit einem Arzt in Norwegen in Kontakt der damit arbeitet(und wohl der einzige WELTWEIT ist der damit schon ausreichend erfahrung gesammelt hat: Die Theorie ist einfach:
glatte Oberfläche = keine Lichtstreuung mehr = keine Überblendung mehr, besseres Kontrastsehen, keine Starbusts

Das 'Problem' ist aber das meine Diotrin sehr gut sind:
L 0,0 R +(weitsichtig)0,25

Und eine Op würde wahrscheinlich diese Verändern was ja schlecht wäre da Sie Perfect sind...

Aber das müsste man dann in Norwegen(Oslo) feststellen und das kostet 750 € Flug und Hotel not included...

Jedenfalls was ich bisher gesehen habe würde ich mich wenn überhaupt nur noch mit dem neuen Laser operieren lassen denn es scheint das die Unterschiede gravierend sind...

Hier mal der Link http://www.ivistechnologies.com/

schaut euch mal unten Links das Video an und vergleicht den Oberflächenscan der da gezeigt wird mit euren eigenen...

Elmar
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Nach langer Zeit wieder mal ein Update...

Beitrag von Elmar » 05.10.2008, 18:23

So, muss mich mal melden, wie es weiter ging... Die Notifications zu den letzten paar Postings habe ich wieder mal übersehen - waren aber eh eher OT.

Aaalso... Ich habe bei meiner Augenärtzin verschiedene CL probiert, ich denke es waren 4 Paar, Menicon Z-alpha mit verschiedenen Abmessungen. Das zog sich ziemlich hin: Termin - CL bestellen - warten - abholen - Probetragen - Kontrolle - und wieder von vorne. Dazwischen war sie noch drei Wochen in Urlaub.

Alle hatten zwei Sachen gemeinsam:

1. Kontrastsehen nachts war gut bis sehr gut. Alle haben in der Hinsicht mein Thema gelöst.
2. Keine hatte einen ordentlichen Sitz. Entweder sie klebten oben oder schwammen rum - mit den entsprechenden optischen Nebeneffekten.

Also habe ich die Experimente bei meiner AÄin abgebrochen und bin am Mittwoch zu dem CL-Optiker gegangen, den mir Fr. Dr. Lege als Experte für Post-Lasik-CL Anpassung genannt hat.

Der hat mir erklärt:

Eine normale Augenlinse ist pre-Lasik in der Mitte steiler und wird zum Rand hin flacher ("ganz normal asphärisch" oder paraboloidisch, denke ich mir). Nach der Lasik ist die Augenlinse im mittleren Bereich flacher, zum Rand hin steiler - genau umgekehrt also.

Und darauf passt nun mal keine Standard-Linse, man braucht eine mit einer "inversen Geometrie", dass die vernünftig sitzt. Da hatte er noch eine nette Software, mit der man das Fluorbild anhand der vorher vermessenen Topologie des Auges und bestimmter CL-Geometrien simulieren kann und mir damit gezeigt, wie das aussieht. War soweit alles einleuchtend.

Er hat mir mal Probelinsen von Hecht bestellt. Ich bin gespannt...

Dass die Dinger besser sitzen, darin habe ich großes Vertrauen. Nur ob sie mir bei der sphärischen Aberration so gut wie die Linsen mit der "falschen Geometrie" helfen, ich weiß nicht so recht:

Nachdem was er mir erzählt hat müsste bei den "normalen" Linsen eine (konkav-)konvexe Tränenfilmlinse entstehen. Die bestellte Linse mit der "inversen Geometrie" soll in der Mitte aufsitzen und am Rand etwas Abstand haben - also entsteht eine (konvex-)konkave Tränenfilmlinse.

Wenn die konvexe Tränenfilmlinse die sphärische Aberration vernünftig kompensiert - dann würde ich nicht erwarten, dass die konkave Tränenfilmlinse das auch tut. Ganz im Gegentum...

Ich habe das natürlich gefragt. Er meinte, man kann keine Prognosen machen, muss man ausprobieren, ob es für das Nachtsehen was bringt.

Es bleibt also spannend.

Donauwelle
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Re: Nach langer Zeit wieder mal ein Update...

Beitrag von Donauwelle » 05.10.2008, 19:11

Elmar hat geschrieben:... Menicon Z-alpha mit verschiedenen Abmessungen. Das zog sich ziemlich hin:Alle hatten zwei Sachen gemeinsam:

1. Kontrastsehen nachts war gut bis sehr gut. Alle haben in der Hinsicht mein Thema gelöst.
2. Keine hatte einen ordentlichen Sitz. Entweder sie klebten oben oder schwammen rum - mit den entsprechenden optischen Nebeneffekten.
Dann halte ich dir einmal die Daumen.

Übrigens sind mir Menicon-Linsen auch ein Begriff. Ich hatte diese (und zahlreiche andere Marken) vor meiner OP.
Bei mir klebten sie auch immer oben oder schwammen irgenwie herum. - Ist also nicht nur ein Problem von Operierten.
LG
Donauwelle

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