Deutlich schlechtere Sehkraft auf einem Auge - 4 Wochen nach der PRK-Operation

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Daniel1987
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Re: Deutlich schlechtere Sehkraft auf einem Auge - 4 Wochen nach der PRK-Operation

Beitrag von Daniel1987 » 06.12.2020, 16:03

Hallo Tim,
hallo liebe Community,

ich habe mittlerweile eine zweite Meinung in einer Augenklinik eingeholt und war auch nochmal bei mienem Operatur.

Der Arzt in der Augenklinik sagte, dass die OP nicht wie gewünscht verlaufen ist. Er konnte sehen, dass die Sehkraft auf meinem rechten Auge duetlich schlechter ist als auf dem Linken. Er sagte, so etwas sei normal und kommt in seltenen Fällen leider vor.
Er sagte auch, dass das damit zutun haben kann, dass mir nach 5 Tagen die Schutzlinse entfernt wurde. Es muss aber nicht zwingend damit zusammenhängen. Er sagte, ich soll nochmal 2 Monate abwarten, danach wird man sehen, ob ich nochmal gelasert werden muss.

Genau sagte es mir drei Tage später mein Operateur. Er hat sich hundert mal entschuldigt. Zumindest sagte er, dass ich es nicht bezahlen müsste, wenn ich nochmal gelasert werden muss.

Ich bin ziemlich verzweifelt, dass ich rechts immer noch so schlecht sehe. Im Alltag ist das echt furchtbar. Für mich ist es auch ziemlich unbefriedigend, dass ich nicht weiß, ob der Arzt einen Fehler gemacht hat. Meinen Tropfplan habe ich immer eingehalten.

Cabbie
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Re: Deutlich schlechtere Sehkraft auf einem Auge - 4 Wochen nach der PRK-Operation

Beitrag von Cabbie » 22.12.2020, 08:34

Lieber Daniel,

verzweifle bitte nicht. Es ist zwar angeblich selten, aber bei mir muss vermutlich auch ein Auge nachgelasert werden. Ich würde das auf jeden Fall machen. Zwar waren bei mir die ersten 4 Wochen nach der ersten OP (Trans PRK, Amaris Schwindlaser) ganz furchtbar, ich war aber auch erheblich kurzsichtiger als du ( knapp -7 Dpt.), der Schnitt also deutlich tiefer.

Wenn jetzt nur ein Auge nachgelasert werden muss, und auch hier nicht wirklich viel (kein Vergleich zur Erst-OP), sind die Nachteile in den folgenden Tagen vermutlich besser zu ertragen. Denn du hast ein gut sehendes Auge, die Heilung wird deutlich schneller voranschreiten und du solltest schnell Erfolge feststellen. Ich würde die "Sache" so zu einem "Happy End" bringen wollen.

Und bis dahin, um den Alltag zu entlasten:
Da deine OP mittlerweile knapp 3 Monate her ist, könntest du ggf. zum Optiker gehen. Lasse dir günstige Übergangsgläser anfertigen (vielleicht mit deinem alten Brillengestell?). Dann ist die Sehleistung im Alltag erstmal kompensiert, wenn es dich belastet. Ja, das heißt zwar wieder Brille tragen (ggf. nur teilweise, wenn die Sehleistung besonders störend empfunden wird), aber das wäre dann nur vorübergehend und mit dem jetzigen Ergebnis wärst du ohne Brille auch nicht "hilflos". Das wäre also eine "Übergangs-Notfallbrille" mit schwachen Werten für ein Auge für Situationen, die du als besonders furchtbar empfindest. Selbst wenn du sie nicht aufsetzt, kann sie als "Talisman" dienen. Denn du könntest sie ja aufsetzen. Das ist natürlich Abhängig von der Persönlichkeit ab mich würde das sehr beruhigen und die Übergangszeit erträglich machen.

Das ist eine persönliche Abwägung. Ich habe mehr Jahre meines Lebens mit Brille verbracht als ohne. Da würde ich diese "Übergangsmonate" für ein gutes endgültiges Ergebnis in Kauf nehmen.

Ich wünsche Dir alles Gute. :-)
Viele Grüße
Stefan

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