Relex smile - Scharfes Sehen mit Doppelbildern

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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Donauwelle
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Re: Relex smile - Scharfes Sehen mit Doppelbildern

Beitrag von Donauwelle » 25.01.2016, 20:35

Ich wünsche dir viel Glück mit den Gläsern. Bei mir vollbrachten diese vor ein paar Jahren zwar keine Wunder, aber zumindest jene iScription-Gläser, bei denen der Optiker beinhart die Computermessdaten verwendete (und keine händische "besser - schlechter" Anpassung vornahm),brachten im Gegensatz zu allen anderen Gläsern merkbare Besserung. Diese super Gläser hielten übrigens alle Augenärzte und Optiker für zu stark, und der Hinweis, dass das die einzigen Brillen waren, die Besserung brachten, wurde regelmäßig übergangen.

"Man verliert nur Kohle" ist eine gute Formulierung. Vielleicht sollten sich diese Formulierung jene Op-Willigen auf der Zunge zergehen lassen, die aufgrund von Geldknappheit günstige Anbieter suchen, oder die nur mäßig Laser geeignet sind. Nicht jedem ist bewusst, dass Laseroperationen noch Jahre später ganz schön ins Geld gehen können.
LG
Donauwelle

Stefan026
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Re: Relex smile - Scharfes Sehen mit Doppelbildern

Beitrag von Stefan026 » 26.01.2016, 18:24

Donauwelle hat geschrieben: Diese super Gläser hielten übrigens alle Augenärzte und Optiker für zu stark, und der Hinweis, dass das die einzigen Brillen waren, die Besserung brachten, wurde regelmäßig übergangen.
Ich frage mich, wie die Damen und Herren Augenärzte und Optiker Deine i.Scription Brillengläser vermessen haben, um Dir dann diesen Hinweis zu geben.
Meines Erachtens kann da nicht ein einzelner "richtiger" Wert raus kommen, da die Gläser ja unterschiedlich starke Erhöhungen und/oder Vertiefungen haben müssen, um die "bunten Flecken" aus der grafischen Darstellung der Wellenfrontanalyse, also die Aberitationen höherer Ordnung, auszugleichen.

Donauwelle
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Re: Relex smile - Scharfes Sehen mit Doppelbildern

Beitrag von Donauwelle » 26.01.2016, 18:54

Stefan026 hat geschrieben:Ich frage mich, wie die Damen und Herren Augenärzte und Optiker Deine i.Scription Brillengläser vermessen haben, um Dir dann diesen Hinweis zu geben.
Ich glaube, dass man in einer normalen Praxis nicht einmal die Möglichkeit hat, die Brillengläser "ordentlich" zu vermessen (wäre schön, wenn ein Optiker sich zu Wort melden würde). Es ist nämlich auch niemandem aufgefallen, dass es "unübliche" Gläser waren. Ich tippe also darauf, dass man das Glas nur in ein Gerät steckt und den Wert abliest(also ohne Berücksichtigung von unüblichen Abweichungen).

Jener Optiker, der die für mich passenden iScription-Brillen anfertigte hatte den Vorteil, dass ich ihm bereits sagen konnte, dass iScription-Brillen von einem anderen Optiker händisch mit dem "Besser-Schlechter-Test" nachjustiert wurden und leider nicht den erhofften Erfolg brachten. Daraufhin bestellte er die neuen iScription-Gläser einfach mit den Werten, der Gerätemessung und freute sich dann darüber, dass der Erfolg deutlich besser war. Er gab aber ehrlich zu, dass dieses Vorgehen nur ein Versuch war, der zum Glück gut ausging.
Wie schon erwähnt. Wunder wirkten diese Brillen auch nicht, aber die Sicht wurde bei Dämmerung deutlich besser, und ich konnte z.B. mit dieser Brille tagsüber auch durch Tunnels fahren, ohne andere zu gefährden. Das war auch sehr hilfreich.
LG
Donauwelle

sunnyw1988
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Re: Relex smile - Scharfes Sehen mit Doppelbildern

Beitrag von sunnyw1988 » 27.01.2016, 11:35

Ich hab da mal ne Frage, fahrt ihr immer noch Auto obwohl ihr erhebliche Probleme mit dem Sehen habt? Dürft ihr das überhaupt?
Interessiert an Relex Smile aktuell
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Donauwelle
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Re: Relex smile - Scharfes Sehen mit Doppelbildern

Beitrag von Donauwelle » 27.01.2016, 17:58

sunnyw1988 hat geschrieben:Ich hab da mal ne Frage, fahrt ihr immer noch Auto obwohl ihr erhebliche Probleme mit dem Sehen habt? Dürft ihr das überhaupt?
Tagsüber sah ich nach der OP gut. Meine Sehprobleme bezogen sich ausschließlich auf die Nachtsicht bzw. die Sicht bei Dämmerung/Dunkelheit, und dieses Problem konnte ich vor Jahren zumindest mit der iScription-Brille um ein paar Stunden täglich hinausschieben. Nachts konnte ich damals unmöglich ans Steuer, und ich habe das auch nicht gemacht.

Zum Glück fand ich nach einem mehrjährigen Spießroutenlauf einen Arzt, der mein massives Problem wieder operativ beseitigen konnte. Allerdings ist es für mich auch jetzt noch total wichtig, dass bei Dunkelheit jede Mini-Fehlsichtigkeit perfekt mit Brille ausgeglichen wird. Das war vor der OP nicht so.

Was es bedeutet, wenn man mehrere Jahre nicht unbeschwert mit dem Auto fahren kann, kann sich jeder ausrechnen. So etwas ist weder beruflich noch privat hilfreich. Aufgrund dieser Erfahrung finde ich es auch wichtig, dass sich v.a. jene Personen, die keine ganz optimalen Voraussetzungen haben, die OP besonders gut überlegen. Die Aufklärung erfolgt nicht überall schonungslos, und nicht jedem ist bewusst, dass die Bilderselektionen möglicher Nebenwirkungen bei der Intensität einen enormen Spielraum nach oben haben.
LG
Donauwelle

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