Korrektur nach Relex-Smile - Was empfiehlt ihr?

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

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Donauwelle
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Re: Korrektur nach Relex-Smile - Was empfiehlt ihr?

Beitrag von Donauwelle » 08.06.2016, 07:29

Stefan026 hat geschrieben: Deine Antwort von gestern und die von Donauwelle zeigen, dass ihr beide die Arbeitsweise einer Wavefront gesteuerten Lasik noch nicht ganz verstanden habt.
Kann es sein, dass wir aneinander vorbei schreiben bzw. lesen? .... Pn
LG
Donauwelle

Stefan026
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Re: Korrektur nach Relex-Smile - Was empfiehlt ihr?

Beitrag von Stefan026 » 08.06.2016, 11:14

Donauwelle hat geschrieben:
Stefan026 hat geschrieben: Deine Antwort von gestern und die von Donauwelle zeigen, dass ihr beide die Arbeitsweise einer Wavefront gesteuerten Lasik noch nicht ganz verstanden habt.
Kann es sein, dass wir aneinander vorbei schreiben bzw. lesen? .... Pn
Das bezog sich auf diese Passage Deiner Antwort.
Donauwelle hat geschrieben: Da der Patient nicht weiß, an welchen Stellen der Abtrag tatsächlich erfolgt (z.B. auch Wellenfront), wird eine Hochrechnung des neuen Ergebnisses eine beachtliche Schwankungsbreite aufweisen.

Im Zuge der OP kann der Arzt versuchen der neuen Veränderung entgegenzuwirken. Ob es gelungen ist, weiß man erst nachher.
Es geht ja um die Korrektur der Aberrationen höherer Ordnung (Berge und Täler) die der Laser durch die Nutzung der Daten aus der Wellenfrontanalyse zur vollautomatischen Steuerung des Abtrags vornimmt, damit eine erneute Wellenfrontanalyse danach im Idealfall eine komplett gleichgrüne Fläche anzeigt. Darauf kann der Arzt nur insoweit Einfluß haben, dass er wegen nicht ausreichender Hornhautdicke einen maximal erlaubten Abtrag für den Bereich festlegt, der von der OP davor schon die richtige Linsenform hat und somit als Folge dann eventuell Reste von "Tälern" übrig bleiben.

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Re: Korrektur nach Relex-Smile - Was empfiehlt ihr?

Beitrag von Donauwelle » 08.06.2016, 11:50

Stefan026 hat geschrieben:Es geht ja um die Korrektur der Aberrationen höherer Ordnung (Berge und Täler) die der Laser durch die Nutzung der Daten aus der Wellenfrontanalyse zur vollautomatischen Steuerung des Abtrags vornimmt, damit eine erneute Wellenfrontanalyse danach im Idealfall eine komplett gleichgrüne Fläche anzeigt.
Genau.
Aber wie soll der Patient wissen, wie hoch die Berge und Täler sind, und wie soll der Patient eine Topo richtig genau deuten können. Eine Hochrechnung durch den Patienten wie die genannten "dann komme ich womöglich von + 0,25 auf -0,25" bringt daher wenig bis gar nichts.

Die von dir richtig angeführte Mindestdicke der HH ist der nächste Knackpunkt. Bei perfekter Korrektur haben manche das Risiko der Mindestdickenunterschreitung.; wenn der Arzt aber eingreift, dann ist der Patient womöglich wieder unzufrieden, weil die Sicht nicht zu 100 % einwandfrei ist.

Ich fürchte, dass nur ein erfahrener Arzt eine halbwegs realistische Prognose abgeben kann. Erschwerend kommt dann dazu, dass manchen Patienten womöglich nur das Wort "Verbesserung" nach dem Arztgespräch in Erinnerung bleibt und die weitere Information verdrängt wird. Auch das schafft einen unzufriedenen Patienten.
Um Missverständnisse Vorzubeugen: Das ist absolut keine Kritik an dir, Stefan, sondern nur ein Hinweis an Patienten, dass sie sich bei "schwierigen Problemen" nicht auf absolut perfekte Sicht versteifen sollten.
LG
Donauwelle

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Re: Korrektur nach Relex-Smile - Was empfiehlt ihr?

Beitrag von Stefan026 » 08.06.2016, 21:21

Die Topologie läßt sich dank der Legende für die Farben und bei meiner sogar zusätzlichen Zahlenwerten in der Grafik sehr gut deuten. Aber muß auch niemand. Es reicht zu wissen, dass, wenn diese Grafik schön bunt ist und nicht halbwegs in einem Farbton ist, Aberrationen vorliegen und somit eine Lasik ohne Wellenfrontsteuerung, selbst wenn sie formal bei 0,0 landet, zu unbefriedigendem Sehen führen kann.

Zahlen sagen sowieso nur die halbe Wahrheit und somit wäre so eine Hochrechnung sowieso überflüssig. Die Sicht mit z.B. -0,75 ohne Aberrationen ist garantiert besser als eine 0,0 mit Aberrationen. Die in meinem Beispiel -0,75 kann im Normalfall das Auge für die Ferne selber ausgleichen (und wenn nicht, kann das für das Autofahren eine Brille) während die 0,0 mit Aberrationen selbst mit Brille nicht ausgleichbar sind. Entscheiden ist, dass man anschließend besser sieht und nicht irgendwelche Zahlen.

Ich wunder mich immer wieder, wie hier welche einen Visus von 100 und mehr haben und trotzdem alles leicht verschwommen sehen während ich, obwohl ich alles scharf gesehen habe, trotzdem über ein halbes Jahr gebraucht habe, bis ich beim offiziellen Sehtest mit dem schwächeren Auge so gerade so den Visus von 80 geschafft habe, um den Eintrag im Führerschein los zu werden.

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