Trockene Augen durch zuviel tropfen! ? ! ?

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

glasauge
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Beitrag von glasauge » 14.10.2008, 16:00

Hi,
Ein paar Anmerkungen dazu:
1. Dass der Gebrauch von künstlichen Tränen zu trockenen Augen führt, ist wissenschaftlich bewiesen.
Bitte Quellen angeben. Danke!

2. Die Tränenflüssigkeit wird nicht in das untere Lid eingefüllt - die Tränendrüse liegt lateral (seitlich) oben außerhalb des Augapfels. Wenn Die Tränenflüssigkeit wie Du schreibst vom unteren Lid verteilt würde....dann würden wir alle im oberen Augenberich wohl eine ausgetrocknete Rosine mit uns rumtragen....oder kannst Du Dein Unterlid bis oben hochklappen?
es war die Rede von der Tränenersatzflüssigkeit,
oder wo füllst Du diese ein?

Wer wissenschaftliche Abhandlungen fordert, sollte dann doch wenigstens das was geschreiben wird...aufmerksam lesen ;)

Außerdem wurde hier doch um subjektive Meinungen gebeten, und da ich kein studierter Augenarzt bin und ich auch nur einen Link zu den "trockenen Augen" angegeben habe, ist sicherlich davon auszugehen das dies meine persönliche Meinung ist.

Gruss

P.S.: Hier noch ein Link wo und wie das mit den Tränen ist ;)
http://www.ajmc.com/article.cfm?ID=10265

Außerdem geht es in Deinem Artikel nach meinem Dafürhalten um konservierte Tränenerstazflüssigkeiten, die ja keiner auf Dauer nimmt, ich wurde jedenfalls darauf angesprochen Tränenersatzflüssigkeiten ohne Konservierungsmittel zu nehmen und darüber gibt es meines Wissens keine Wissentschaflichen Abhandlungen.
Zuletzt geändert von glasauge am 14.10.2008, 16:12, insgesamt 1-mal geändert.
Vor OP.
R. +6,50 cyl. -1,00 A 64 Grad
L. +7,25 cyl. -2,50 A 14 Grad
Nach OP.
R. +0,00 cyl. -0,00 A 0 Grad
L. +0,25 cyl. -0,75 A 10 Grad
Amo ZM900
R. +31,5D +4D
L. +32,0D +4D

DocSchmitti
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Beitrag von DocSchmitti » 14.10.2008, 16:09

Die Literaturangabe zum entsprechenden Review findest Du in diesem Thread in meinem ersten Beitrag....

also gebe ich gerne zurück "bitte wenigstens genau lesen" ...

glasauge
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Beitrag von glasauge » 14.10.2008, 16:15

Okay Doc

dann präzisiere ich den Unterschied.

Du redest von Tränenersatzflüssigkeiten die mit Konservierungstoffen versetzt werden.
Siehe Deine angegebene Quelle
Die soll aber keiner als Dauermedikation verwenden.

Ich rede von Tränenersatzflüssigkeiten ohne Konservierungsmittel und darüber gibt es meines Wissens keine Studien, weil dem Auge ja nichts zugeführt wird was es nicht selber produzieren würde.

Gruss
Vor OP.
R. +6,50 cyl. -1,00 A 64 Grad
L. +7,25 cyl. -2,50 A 14 Grad
Nach OP.
R. +0,00 cyl. -0,00 A 0 Grad
L. +0,25 cyl. -0,75 A 10 Grad
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R. +31,5D +4D
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Schneeflocke
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Beitrag von Schneeflocke » 14.10.2008, 16:26

Donauwelle hat geschrieben:
So unterschiedlich sind wir also.....
Hallo Donauwelle,

genau darauf wollte ich hinaus - für jeden ist es anders - jeder Körper reagiert womöglich anders, weil wir alle keine Maschinen sind. Und warum einer heftige Schmerzen hat bei annähernd gleichem Abtrag und der nächste nicht - wir werden es wohl nie erfahren. Nichtsdestotrotz ist das eine interessante Geschichte.....

Achja da fällt mir noch was ein - eine meiner Mitge"lasIk"ten hatte zwar keine Schmerzen, aber der Kreislauf spielte fast die ganze Nacht verrückt, so dass weder sie noch ihre Begleiterin zum Schlafen kamen - der "Schweiß sei ihr nur so aus der Haut gesprudelt", wie ihre Begleitung erzählte - also auch nicht nur rein subjektives Empfinden der Operierten, sondern Beobachtung einer "unabhängigen Instanz" *ggg*. Auch das zeigt wieder, dass da wohl viele Faktoren eine Rolle spielen (wobei der Abtrag in dem Fall eher gering war, wie ich mich erinnere.......)

Liebe Grüße, Flocke

DocSchmitti
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Beitrag von DocSchmitti » 14.10.2008, 16:58

Hallo Glasauge,



es gibt haufenweise Studien, die Tränenersatzmittel ohne und mit den verschiedenen Konservierungsmitteln vergleichen.

Ohne Konservierungsmittel ist immer am besten, da es die Horn- und Bindehaut am wenigsten schadet.

Problematisch ist allerdings, dass nach etwa 2 Wochen Benutzung von Augentropfen von einer baktierellen Verschmutzung der Flasche auszugehen ist. Aus diesem Grund enthalten die meisten Präparate diese Konservierungsmittel.

Daum gibt es folgendes Statement der "Experten":
Obviously, the use of preservatives in ophthalmic formulations is necessary and cannot be avoided. Nevertheless, we should determine which preservatives induce less toxicity in epithelial and conjunctival cells.

Hier was zum Lesen bei INteresse:
Noecker R. Ophthalmic preservatives: considerations for long-term use in patients with dry eye or glaucoma. Rev Ophthalmol 2001; 8: 73-79.
Noecker R. Effects of common ophthalmic preservatives on ocular health. Adv Ther 2001; 18: 205-215. Real Farmacopea Española. III ed. Madrid: Ministerio de Sanidad y Consumo; 2007.
Bartlett JD. Ophthalmic Drug Facts. St. Louis: Wolters Kluwer Health Inc; 2006. United States Pharmacopeia Convention. USP 30. NF 25.
The United States Pharmacopeial. The National Formulary.
Rockville: 2007. 532 ARCH

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