Nach TransPRK starke Nachtsichtprobleme

Sehbeeinträchtigungen wie Halos (Lichthöfe), Glare (Blendung), Starburst, Kontrastverlust (Schleiersehen) und Trockene Augen nach LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...

Moderator: Frankyboy

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bubbletea55
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Nach TransPRK starke Nachtsichtprobleme

Beitrag von bubbletea55 » 13.05.2024, 11:50

Hallo Forum,

ich würde mich sehr freuen, wenn man mir anhand meiner Informationen weiterhelfen könnte. Mitte November 2023, da war ich nun schon Ende 20, hatte ich meine Trans-PRK bei Care Vision in Nürnberg.
Die Operation verlief anscheinend komplikationslos. Ich hatte wie prognostiziert ca. 3 bis 4 Tage mit Schmerzen zu tun. Dies legte sich dann relativ schnell, nur meine Sicht war auch nach 2 Wochen nicht besonders gut. Erst nach 2 Monaten war ich wieder offiziell Fahrtauglich. Von wegen 1 bis 2 Wochen…
Stand Ende April Anfang Mai 2024, die Operation ist jetzt knapp 6 Monate her, die trockenen Augen haben sich Ende April schlagartig über Nacht verbessert und meine Sicht ist um 30 Prozent besser geworden. Leider gibt es unten genannte „Nebenwirkungen“.
Mein Fazit nach 5 Monaten und 2 Wochen.
Man muss viel Geduld haben. Gerade bei PRKs. Ich würde es zum jetzigen Zeitpunkt auf keinen Fall nochmal machen! Zu wissen, dass es anderen nach der gleichen OP viel schlechter gehen kann als mir, ist alarmierend. Lieber bei der Brille bleiben.

Meine subjektiven Ausgangswerte:
R -0,5 -2,5 175 L -1 -2 172
Mit Korrekur Visus 125%
Ohne Korrektur ca. Visus 60%
Keine Halos, Starbursts oder andere Lichterscheinungen.

Bisher bestehende Komplikationen:
-Glare (z.B. bei Ampeln) und
-Starbursts (z.B. bei Scheinwerfern) bei Nacht. Bei Scheinwerfern die mir direkt in die Augen Strahlen und Sonnenstrahlen, die auf Lackierte Autoflächen treffen ebenfalls leichte Starbursts, für meinen Geschmack aber noch vernachlässigbar. Tatsächlich sehe ich auch Tagsüber unter bestimmten Bedingungen Starbursts.

Das schlimmste ist aber:
-Lichter ziehen sich bei Dunkelheit nach oben, unten nah links und rechts. Sobald Licht angemacht wird bzw. sich meine Pupillen verkleinern verschwindet der Effekt genau so schnell wie sich die Pupillen verkleinern.
Vielleicht wurde meine Optische Zone zu klein bemessen? Epithel zu dick? Was könnte das verursachen. Das ist auch soweit das größte und schwerwiegendste Problem und für mich keine „Nebenwirkung“ mehr, sondern ein Laserfehler. Ich weiß nicht woher das kommt. Mein Laserarzt hat sich hier verdeckt gehalten und mir Brimonidin gegeben. Das ist natürlich untragbar. Seis drum. Ich denke dass nur ein extrem gut geplantes Nachlasern diesen Sehfehler korrigieren kann.


-Milde trockene Augen, Bindehautsack manchmal leicht gerötet, aber noch in den Griff zu bekommen.

Bisherige Erfolge:
-Sehen bei Tag würde ich mit 6 von 10 Bewerten. Laptoparbeit recht gut machbar.
-Autofahren möglich, nachts mit großer Vorsicht!
-Mein Visus mit Korrektur ist nun bei L160% und R125%

Daher nun meine Fragen:
Soll ich mich noch weiter gedulden? Meine Augen brauchen anscheinend wirklich lange zum Abheilen, oder darf ich mich jetzt langsam damit abfinden, dass die OP nicht Erfolgreich war?
Mir ist durchaus bewusst, dass meine Sicht nie mehr so gut wird wie davor und dass es nur sehr wenige Optionen gibt.

Kann sich der Laserarzt so verschätzen, dass ich nach 6 Monaten bei R 0 -0,75 105, L +1 -1 95 rauskomme? Oder gilt es auch hier noch abzuwarten?
Gerade, dass sich mein Visus mit Brille verbessert hat und sich nach knapp 6 Monaten schlagartig meine Augentrockenheit verbessert hat spendet Trost für die vermutlich nicht mehr weggehenden Aberrationen.
Meine Dunkelpupille wurde übrigens völlig fehlerhaft gemessen. Voruntersuchung 2,9mm, Nachuntersuchung 3,9mm. Auf drängen von mir mit Pistole und bei völliger Dunkelheit 5,5mm!!!!
Es kamen aussagen wie:
Vom Arzt: „Eine Dunkelpupille wird generell nicht gemessen“, „Wenn die Sicht mit Brimonidin besser wird ist alles Tip Top“ „Sie haben ein sehr geringes Risiko“
Von der Leitung: „Bei der Voruntersuchung wird immer eine Dunkelpupille gemessen“
Schon klar…

Was wurde gelasert?
Optimalfall: R 0 -0,25 oder -0,5 und L 0 -0,25 bis +0,25
Optische Zone 6,5mm

Ursprüngliche Hornhautdicke
R 550 Mikrometer L 546 Mikrometer
von ca. 34 Mikrometer.

Subjektive Bestimmung am 29.04
R 0 -0,75 105, L +1 -1 95
Visus ohne Korrektur um die 100 Prozent
Mit Korrektur R 125% L 160%
Leider immer noch Starbursts (überall bei viel Licht) und Glares (grad bei Ampeln) Sicht mit Brille ist gut (von den Aberrationen höherer Ordnung abgesehen), ohne recht passabel, gerade Tagsüber, im Vergleich zu vorher. Trockene Augen schlagartig besser geworden, allerdings Tagesformabhängig. Brille angefertigt und wenigstens eine scharfe Sicht am Tag.

Vinny
Forums-Benutzer
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Registriert: 22.01.2023, 13:13

Re: Nach TransPRK starke Nachtsichtprobleme

Beitrag von Vinny » 13.05.2024, 16:19

Hallo

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Vg

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