Beratung OP bei Kurzsichtigkeit

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

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Frankyboy
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Re: Beratung OP bei Kurzsichtigkeit

Beitrag von Frankyboy » 25.04.2014, 13:03

Hallo Ben,

in beiden Fällen spürst Du den Schnitt nicht. Lediglich der Saugring macht sich bemerkbar, aber nicht wirklich schmerzhaft.

Der Femto-Flap kann präsizer präpariert werden und hat überall die gleiche Dicke, während der konservativ geschnittene an den Rändern abflacht.

Viele Grüße
Frank
Femto-Wellenfront-Lasik bei Augentis (Optegra) in Krefeld am 21.10.2010
vormals
R: Sph -6,5; Cyl -0,75; Achse 25
L: Sph -5,5; Cyl -0,75; Achse 160

http://augenlaser.operationauge.de/femto-wellenfront-lasik-bei-augentis-krefeld-t8599.html

Donauwelle
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Re: Beratung OP bei Kurzsichtigkeit

Beitrag von Donauwelle » 25.04.2014, 14:24

Ca. -4 Dioptrien halte ich für eine optimale Ausgangsposition für Laseroperationen unter "normalen" Voraussetzungen.
Überdenken würde ich allerdings die Aussage von EE, dass nach einer Laseroperation die HH zu dünn wäre und daher nur ein Oberflächenverfahre empfohlen werden kann.

Wenn ich von den wenigen PRK bzw. Lasek-Verfechtern absehe, ist es nämlich so, dass Anbieter in der Regel eher zu Lasik (oder Femto-Lasik) raten, weil Patienten meist rasch ein sehr gutes Sehergebnis erlangen. Hinter der Empfehlung "ausschließlich PRK" kann also durchaus ein ehrliches Sicherheitsempfinden des Beraters stecken, der z.B. keine HH-Vorwölbung heraufbeschwören will.
Falls du eher große Pupillen hast, solltest du z.B. auch fragen, ob alle Zentren die gleiche opt. Zone lasern würden. Eine große optische Zone "verbraucht" mehr Hornhaut, dafür ist man im Hinblick auf Nachtsicht eher auf der sicheren Seite. Auch dieses Kriterium könnte daher die Eignung bzw. Nicht-Eignung für Lasik beeinflussen.

Ich würde auf jeden Fall noch die genauen HH-Werte erfragen oder noch eine weitere Meinung einholen.

Bezüglich Altersweitsichtigkeit würde ich mir mit 30 noch wenig Gedanken machen. Schließlich genießt du nach einer geglückten Laseroperation wahrscheinlich noch mindestens 10 Jahre Brillenfreiheit, und mit einer Lesebrille muss sich sowieso fast jeder früher oder später anfreunden.
LG
Donauwelle

Bugsbenny
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Re: Beratung OP bei Kurzsichtigkeit

Beitrag von Bugsbenny » 26.04.2014, 21:46

Diesmal nur ganz kurz. Habe jetzt auch hier im forum oft von der relex smile Methode gelesen und das diese nochmal besser sei als Femto. Könnt ihr dazu was sagen?

Ich bin ein Schisser und was die Augen angeht sehr empfindlich. Bekomme ich das mit der OP trotzdem hin? Wenn ich an die lidklammern oder das berühren des Auges denke wird mir ganz anders...

Stefan026
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Re: Beratung OP bei Kurzsichtigkeit

Beitrag von Stefan026 » 27.04.2014, 09:35

Bugsbenny hat geschrieben:Diesmal nur ganz kurz. Habe jetzt auch hier im forum oft von der relex smile Methode gelesen und das diese nochmal besser sei als Femto. Könnt ihr dazu was sagen?
Und die gleichen Anbieter, die gestern noch Femto mit Wavefront als das beste angeboten haben (z.B. der Dr. M. aus K. mit der riesigen Fan Gemeinde hier), erklären es nun für überhaupt nicht so gut und nur noch ReLex Smile ist gut und viel besser.

Wenn schon musst Du natürlich die hier im Forum meist unterschlagene WaveFront Lasik (einschließlich Femto für den Flap) mit RelEx Smile vergleichen. Die Ergebnisse sind dann auch vergleichbar, aber falls ein Nachlasern erforderlich sein sollte, bist Du zwangsweise wieder bei den anderen Verfahren, da der Operateur mit RelEx Smile nur einen Versuch hat.

Donauwelle
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Re: Beratung OP bei Kurzsichtigkeit

Beitrag von Donauwelle » 27.04.2014, 19:23

Gerade für Personen, die Stabilitätsverlust der HH befürchten (z.B. weil die HH eher dünn ist), die den Flap scheuen und/oder die möglichen Schmerzen eines Oberflächenverfahrens fürchten, halte ich das neue Verfahren für absolut interessant.

Die kleinen Haken daran sind für mich als Laie:
- wenige Anbieter und erst recht wenige Anbieter mit Erfahrung
- bei geringer Myopie nicht möglich (fällt bei dir weg, du einen "optimalen" Sehfehler hast)
-Da mit dem Femtolaser noch keine so genauen Korrekturen vorgenommen werden können wie mit dem Excimerlaser, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass eine kleine Fehlsichtigkeit zurückbleibt. Personen, die ev. mit einer Mini-Fehlsichtigkeit nicht leben können, sind daher wohl eher nicht die Gruppe, die man ansprechen will.
- Nachkorrektur mit dem gleichen Verfahren nicht möglich
- die Auslaufzone kann (noch)nicht so sanft gestaltet werden wie bei den anderen Verfahren; meine laienhafte Logik schließt daraus, dass es vorteilhaft ist, wenn man eher eine kleine Dunkelpupille hat.

Jedes Verfahren hat irgendwelche Vor- und Nachteile, und meist ist die OP-Wahl rückblickend egal, weil die OP erfolgreich war :) .

Das Wichtigste ist, dass man einen erfahrenen Anbieter aufsucht, der super Geräte (sowohl Laser als auch Diagnosegeräte) verfügbar hat.

Da auch beim besten Operateur Probleme auftreten können, wäre auch die Problemlösungskompetenz ein wichtiges Kriterium für mich.
LG
Donauwelle

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