Geplante Nachkorrektur im Augenzentrum Maus

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Donauwelle
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Geplante Nachkorrektur im Augenzentrum Maus

Beitrag von Donauwelle » 04.07.2011, 07:04

Ca. ein Jahr nach meiner Lasek traten bei mir Starbursts auf, welche auch im Zuge einer Nachkorrektur nicht beseitigt werden konnten.

Sowohl mein Operateur (aus OÖ), als auch Dr. Ruckhofer der Uniklinik Sbg (gilt als Spezialist in A) rieten mir von einer neuerlichen Korrektur ab. Meinem "normalen" Augenarzt wäre eine neuerliche OP ebenfalls zu riskant; v.a. weil meine Tagsicht absolut OK ist.

Lt. den bisher übermittelten Befunden geht man in der Praxis Maus davon aus, dass zumindest eine deutliche Verbesserung erzielt werden könnte; Genaueres würde ich im Zuge einer Untersuchung vor Ort erfahren.
Weiß zufällig jemand, ob im Augenzentrum Maus Patienten, bei denen eine Korrektur überdurchschnittlich riskant ist, auch abgelehnt werden, oder ob die Risikobereitschaft erhöht ist?

Einerseits wäre ich sehr glücklich, wenn die störenden Starbursts beseitigt werden könnten; andererseits bin ich durch die Aussagen sämtlicher bisher besuchten Ärzte sehr verunsichert.
Zuletzt geändert von Donauwelle am 20.09.2011, 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
LG
Donauwelle

Dr. med. Ron Lehnert
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Re: Geplante Nachkorrektur im Augenzentrum Maus

Beitrag von Dr. med. Ron Lehnert » 07.07.2011, 20:35

Hallo Donauwelle,

soweit ich Deinen Fall einschätzen kann, bereiten Dir die geringe Restkurzsichtigkeit und die zu kleine optische Zone vor allem Nachts Probleme. Bei Deiner Entscheidung solltest Du auf jeden Fall berücksichtigen, wie wichtig Dir die NAHsicht ist, momentan bist du minimal kurzsichtig, wenn Herr Maus aber die optische Zone vergrößert, dann kannst du schnell in die Weitsichtigkeit "rutschen". Für permanente NAHarbeit ist das sehr nervig.

Wenn Dein visueller Cortex flexibel ist, könnte man auch eine Monovision anstreben, man vergrößert bei einem Auge massiv die optische Zone und hat mit diesem eine gute NACHTtsicht.. Das andere Auge bleibt so wie es ist. Das ist für die NAHsicht. Ich schlage vor, dass Du das mit einer Kontaktlinse simulierst, also eine Linse mit -0,5 bis -0,75 Dpt und Astigmatismuskorrektur ins nicht dominante Auge. Damit ein paar Tage Alltag, könnte Dir zeigen, wie Du mit einem überkorriggierten Auge klarkommst. RL
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Donauwelle
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Re: Geplante Nachkorrektur im Augenzentrum Maus

Beitrag von Donauwelle » 07.07.2011, 20:59

Danke für die Antwort, Ron!

Habe bereits Probelinsen mit -0,75 besorgt und auf der linken Seite (das ist leider das dominante Auge, aber jenes mit dem heftigeren "Fehler") fast den ganzen Tag getragen.

Das Sehen klappte gar nicht so schlecht und war nach kurzer Gewöhnung sogar unproblematisch (Nähe und Ferne). Die CL habe ich wie erwartet nur mäßig gut vertragen (CL-Unverträglichkeit war der Grund für die OP). Wegen meiner trockenen Augen verwendete ich bei jedem minimalen Zwicken Tränenersatzmittel ohne Konservierungsstoffe (ca. stündlich).
Gegen Ende der Tragezeit war das Auge minimal gerötet; nach dem Entfernen der CL wurde es knallrot (obwohl die Entfernung ganz unproblematisch war). Heute ist es immer noch deutlich gereizt :? .

Ich werde meinen Augen heute eine CL-Pause gönnen und dann den Versuch mit kürzerer Tragezeit fortsetzen.

Noch eine Frage:
Reichen Probelinsen mit -0,75 überhaupt für diesen Test aus?
Lt. Korneakalkulator wäre die Abtragungsdifferenz bei opt. Zone 6,0 bzw. 8,0 relativ hoch.
LG
Donauwelle

-H-
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Re: Geplante Nachkorrektur im Augenzentrum Maus

Beitrag von -H- » 09.09.2011, 12:40

Hallo,warst du mal beim Maus?Oder hast dich gegen eine Nachkorrektur entschieden?

Donauwelle
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Re: Geplante Nachkorrektur im Augenzentrum Maus

Beitrag von Donauwelle » 12.09.2011, 10:43

Ja. Da die Nachkorrektur erst vor wenigen Tagen vorgenommen wurde, und da die Heilphase bei Oberfllächenbehandlungen eine kleine Ewigkeit dauern kann, wird mein Bericht noch auf sich warten lassen.

Ich kann bisher aber mit ruhigem Gewissen behaupten, dass das Team absolut nett und kompetent erscheint, dass die Untersuchungen der Hammer sind, dass Unklarheiten sehr bereitwillig erklärt wurden, und dass die Gründe für meine schlechte Nachtsicht schlüssig (anhand der Aufnahmen) erklärt wurden.

Schmerzen blieben bis jetzt zum Glück aus; sehen tue ich allerdings noch mies (aber das beunruhigt mich derzeit noch nicht).
LG
Donauwelle

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