die Berichte in diesem Forum waren das Zünglein an der Waage, mich FÜR eine Augen OP zu entscheiden. Donnerstag ist OP Termin bei EuroEyes, HH mit Dr. Joergensen. Entschieden habe ich mich für eine Femot-LASIK.
Meine aktuellen Werte der Brille lt.. Optiker sind
R -4.00 | Zyl - 0.75 | Achse 97
L -5.25 | Zyl -0.50 | Achse 93
Getragen habe ich jedoch jahrelang Kontaktlinsen und bestkorrigierter Visus lag bei 130%.
Gemessen bei der Erst-Untersuchung bei EE wurde:
R -4.00 | Zyl - 0.50 | Achse 101
L -4.50 | Zyl -0.50 | Achse 59
Morgen ist noch die grosse Voruntersuchung in Hannover. Ich mache mir eigentlich wenig Sorgen, dass die OP nicht klappen könnte. Viel mehr kreisen meine Gedanken um folgende Problematik.
Mein (hochgeschätzer) Optiker / Optometrist sagt, ich sei ein Schärfejunkie. Und das stimmt. Ich mag die Nadeln am Baum zählen, die Struktur des Bodens erkennen usw. Da meine Augen es von der Leistung hergeben, kam ich auf 130% und bin eigentlich superglücklich damit - mal abgesehen davon, dass unser 42" TV sehr klein wirkt
Nun vertrage ich keine Linsen mehr und eine Brille ist für mich tragetechnisch (vor allem auf der Arbeit) nicht akzeptabel. Daher ein Jahr lang rumüberlegt und zum Laserentschluss gekommen. Voruntersuchung perfekt. Ich sei bestens geeignet, Hornhaut überdurchschnittlich dick (599 / 628). Die Wahl der Klinik war auch klar: Empfehlung vom Optiker und Augenarzt > EuroEyes.
Nach der OP hätte ich natürlich gerne wieder deutlich über 100%. Rutsche ich durch diese Überkorrektur dann in den Plusbereich? Das ist eine Sache, die ich noch nicht ganze verstanden habe. Denn wo genau ist +/- 0 ? Ich weiss, dass das eine mit der Brechkraft und das andere die daraus resultierende Sehkraft ist. Aber dennoch bekomme ich den Gedanken nicht schlüssig. Ich würde ungern erst morgen in letzter Minute noch die Ärztin fragen. Obwohl ich weiss, dass es jetz auch nicht viel früher ist. Aber diese Problematik habe ich auch erst seit kurzem im Köpflein. Ich weiss wohl, dass ich durch die Überkorrektur früher zur Weitsichtigkeit neigen und eher eine Lesebrille brauchen werde. Das ist aber ok, wenn ich noch ein paar schöne Jahre mit 110% - 130% verleben dürfte. (Ich bin 38).
Ausserdem sind die o.g. Werte ja ein wenig abweichend. Wenn man jetzt die OP einmal mit dem einen und einmal mit dem anderen Wert vornehmen würde, wäre das Ergebnis ja nicht bei beiden +/- 0, oder? Es muss ja im Endeffekt eine Abweichung geben.
Ich hoffe, ihr versteht mein Problem und jemand hat eine Eingebung, mir das ganze verständlich rüberzubringen. Denn wenn die vorgegebenen Werte bei der OP falsch sind, nützt die perfekteste OP nichts.
Danke euch sehr!
Mary.
