Den größten Fahler den ein (potentieller) Patient begehen kann ist, sich schon im Vorfeld zusehr aufzuregen.
Also mal konkret zu deinen Fragen:
Während der ersten Phase der OP wird das Auge durch einen Saugring fixiert, damit der sog. Flap geschnitten werden kann. Dieser Saugring wird dann aber wieder entfernt wenn es zum eigentlichen Lasern kommt. Nur die Lidsperre hält jetzt noch die Augenlider auseinander. der Augapfel ist frei beweglich.
Der Operateur wird dich anweisen, einen Lichtpunkt an zuvisieren, der sich direkt cor dem Auge befindet ( In der Achse des Laseres).
Laichte augenbewegungen korriegiert der LAser über den sog. Eytracker. Kommt es darüber hinaus zu stärkeren Bewegungen wird sofort der Vorgang unterbrochen ( Dann gibt´s erstmal "Mecker" vom Doc

) und erst wieder fortgesetzt wenn das Auge des Patienten wieder ruhig steht.
Ich habe och von keinem Fall gehört bei dem die OP aufgrund zu starker AUgenbewegungen fehlerhafte Ergebnisse erbracht hat. Allerdings ist es wohl schon vorgekommen, das Patienten so extrem nervös waren, das der Operateur es ablehnte beide UAgen am gleichen Tag zu behandeln bzw. die Operation ganz ablehnte.
Du bekommst in jeder Klinik ein Beruhigungsmittel angeboten. Dies dient auch dazu die "nervösen Zuckungen" des AUges in Grenzen zu halten.
Ich habe mal versucht, die Situation nachzustellen, indem ich die UAgenlieder aufgehalten und dann einen Punkt direkt vor meinem Auge fixiert habe. DAs stellte sich zunächst als problematisch heraus, da das auge nach kurzer Zeit durch die fehlende Benetzung durch den Lidschlag an zu brennen fing und ich unwillkürlich versucht habe duch verdrehen der Augen diese Brennen zu stoppen.
Allerdings war der Versuch nicht der (OP)Wirklichkeit entsprechend, da dort das Auge noch betäubt ist und somit auch das Brennen und Jucken nicht spürbar wird. DAs hilft schon ´ne ganze Menge.
Mit ein wenig Konzentration gelingt es eigenetlich jedem, für die max 20-30 Sekunden, die der Laservorgang braucht, das Auge weitgehenst ruhig zu halten.
Wie gesagt, die meisten Probleme treten durch die Nervosität des Patienten auf. Deshalb solltest du dich unmittelbar vor dem Eingriff möglichst mit anderen Dingen beschäftigen, vieleicht einen Happen essen gehen oder dir eine andere Ablenkung verschaffen. Besorgte Begleitpersonen haben sich allerdings des öfteren schon als kontraproduktiv herausgestellt...
Von der OP ( Schnitt/Laser merkst du nichts. Das Gefühl des Schnittes wird oft so beschrieben als würde jemand mit leichtem druck über deinen Daumennagel streichen. Das Lasern ist ebenfalls völlig schmerzlos. Solltest du allerdings Geruchsempfindlich sein, könntest du dich u.U.
an dem leichten Geruch nach verbrannten Haaen stören. Hierbei hat sich Luftanhalten bewährt, was die meisten schon ganz automatisch machen.
So ich glaube, das war´s im Wesentlichen. Wichtig ist, das du dich gut und vor allem mental auf die OP vorbereitest. Wenn du schon als Nervenbündel in die Klinik gehst, ist das kaum förderlich.