Lasik bei sehr hoher Dioptrie
Verfasst: 03.02.2010, 17:43
Hallo,
nach langem hin und her überlegen habe ich mich letztendlich doch entschieden, mein Problem hier zu posten. Ich hatte nun endlich meinen Vorunstersuchungstermin in Köln bei Dr. Maus. Ich habe mich bewusst für diese Klinik entschieden, da ich schon gehört hatte, dass Dr. Maus des Öfteren auch mal schwierigere "Fälle" operiert, was eine Nachfrage auch bestätigte.
So nun zu meinen Werten:
RA: -12/ -1 /A 156°
LA: -11,5/ -1,25 /A 7°
Meine Werte sind seit 5 Jahren stabil
Hornhautdicke. 620 µ
Dunkelpupille ca. 6,5 mm
Von einem Linsenimplantat wurde mir abgeraten, weil meine Endothelzellenwerte zu gering waren und ich mit 26 zu jung wäre für ein Implantat.
Dr. Maus meinte, dass bei mir aufgrund meiner guten Hornhautdicke eine Lasik durchaus erfolgversprechend sei. Er meinte, es könnte sogar gut sein, dass ich nach der OP auf 0 dpt komme- schlechtenfalls würde ich bei -1 bis -2 dpt landen, was für mich durchaus akzeptabel wäre (dann bräuchte ich eventuell nur noch zum Autofahren eine Brille - das wäre eine wahnsinns Verbesserung für mich, denn mit -13 sieht man ja wirklich gar nichts mehr!) . Dann hätte ich wenigstens eine Brille mit normal dünnen Gläsern. Meine dicken Brillengläser sind mir eine sehr große psychische Last. Selbst die extra dünn geschliffenen Brillengläser mit hohem Index, die man nunmal bei diesen Werten braucht, sind immer noch dick und extrem teuer. Eine Brille kostet mich ca. 1.000 €!! Als ich mit 11 Jahren zum ersten Mal anfing Kontaktlinsen zu tragen, war dies wie eine Befreiung für mich. Nun trage ich seit ca. 15 Jahren weiche CL und komme im Moment noch ganz gut klar. Ich bin mir sicher, dass mir die Entscheidung zur Lasik wesentlich leichter fiele, wenn ich meine CL nicht mehr vertragen würde, aber so lange möchte ich nicht warten. Ich denke, wenn man aufgrund einer CL-unverträglichkeit schon trockene und iritierte Augen hat, würde die OP diesen Zustand nur noch verschlechtern und das Ergebnis negativ beeinflussen.
Trotz der positiven Prognose des Arztes habe ich einfach Angst und kann mich nicht entscheiden. Auch mein jahrelanger "Hausaugenarzt" , der selbst gelasert ist, meint, dass eine Lasik in den Händen eines erfahrenen Operateurs bei meinen Werten durchaus möglich wäre. lch bin mir des erhöhten Risikos bei hohen Werten (Blendung, Ghostings, Starburst usw.) bewusst, jedoch ist der Wunsch nach einem Brillenfreien leben größer. Ich brauche dringend objektive Drittmeinungen.
LG
Talia
nach langem hin und her überlegen habe ich mich letztendlich doch entschieden, mein Problem hier zu posten. Ich hatte nun endlich meinen Vorunstersuchungstermin in Köln bei Dr. Maus. Ich habe mich bewusst für diese Klinik entschieden, da ich schon gehört hatte, dass Dr. Maus des Öfteren auch mal schwierigere "Fälle" operiert, was eine Nachfrage auch bestätigte.
So nun zu meinen Werten:
RA: -12/ -1 /A 156°
LA: -11,5/ -1,25 /A 7°
Meine Werte sind seit 5 Jahren stabil
Hornhautdicke. 620 µ
Dunkelpupille ca. 6,5 mm
Von einem Linsenimplantat wurde mir abgeraten, weil meine Endothelzellenwerte zu gering waren und ich mit 26 zu jung wäre für ein Implantat.
Dr. Maus meinte, dass bei mir aufgrund meiner guten Hornhautdicke eine Lasik durchaus erfolgversprechend sei. Er meinte, es könnte sogar gut sein, dass ich nach der OP auf 0 dpt komme- schlechtenfalls würde ich bei -1 bis -2 dpt landen, was für mich durchaus akzeptabel wäre (dann bräuchte ich eventuell nur noch zum Autofahren eine Brille - das wäre eine wahnsinns Verbesserung für mich, denn mit -13 sieht man ja wirklich gar nichts mehr!) . Dann hätte ich wenigstens eine Brille mit normal dünnen Gläsern. Meine dicken Brillengläser sind mir eine sehr große psychische Last. Selbst die extra dünn geschliffenen Brillengläser mit hohem Index, die man nunmal bei diesen Werten braucht, sind immer noch dick und extrem teuer. Eine Brille kostet mich ca. 1.000 €!! Als ich mit 11 Jahren zum ersten Mal anfing Kontaktlinsen zu tragen, war dies wie eine Befreiung für mich. Nun trage ich seit ca. 15 Jahren weiche CL und komme im Moment noch ganz gut klar. Ich bin mir sicher, dass mir die Entscheidung zur Lasik wesentlich leichter fiele, wenn ich meine CL nicht mehr vertragen würde, aber so lange möchte ich nicht warten. Ich denke, wenn man aufgrund einer CL-unverträglichkeit schon trockene und iritierte Augen hat, würde die OP diesen Zustand nur noch verschlechtern und das Ergebnis negativ beeinflussen.
Trotz der positiven Prognose des Arztes habe ich einfach Angst und kann mich nicht entscheiden. Auch mein jahrelanger "Hausaugenarzt" , der selbst gelasert ist, meint, dass eine Lasik in den Händen eines erfahrenen Operateurs bei meinen Werten durchaus möglich wäre. lch bin mir des erhöhten Risikos bei hohen Werten (Blendung, Ghostings, Starburst usw.) bewusst, jedoch ist der Wunsch nach einem Brillenfreien leben größer. Ich brauche dringend objektive Drittmeinungen.
LG
Talia