CareVision in Stuttgart... Meinungen,Infos? Oder doch Femto?

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

DerMaaax
schaut sich noch um
Beiträge: 3
Registriert: 02.07.2009, 16:25

CareVision in Stuttgart... Meinungen,Infos? Oder doch Femto?

Beitrag von DerMaaax » 02.07.2009, 16:34

Hallo zusammen,

heute hatte ich eine erste Untersuchung bei CareVision in Stuttgart. Der erste Eindruck und alles war durchweg positiv und auch sonst habe ich mich eigentlich gut beraten gefühlt.

Was gäbe es denn für alternative Einrichtungen in Stuttgart, die ihr empfehlen könnt (eigene Erfahrung etc)?

Da es aber immer sehr schwierig ist all das ohne Vergleich zu entscheiden etc dachte ich mir ich lese mich hier ein wenig in alte Berichte ein und frage einfach auch mal direkt nach, was hier so für Meinungen etc herrschen.

Also zusätzliche Infos:

Links: -2,25 bzw. -2,5 (so um den Dreh)
Rechts: -1,75 bzw -2,0 (so um den Dreh)
Alter: bin jetzt 24, hätte also noch eine lange Nutzungsdauer mit den "neuen Augen" ach ja und im Moment Linsenträger

Operateur wäre der Dr. Wagner, den ich auch schon in einem Bericht hier positiv erwähnt fand.

Was mich grundsätzlich noch sehr interessieren würde ist die Methodik. Bei mir würde Lasik mit diesem Mikrokeratom angewandt werden. Gibt es denn grundsätzliche Unterschiede zur Femto Methode? Wo sind da Vor und Nachteile bei beiden Methoden?

Ich hoffe ihr könnt mir da ein wenig helfen und mich etwas "beraten" :)

DerMaaax
schaut sich noch um
Beiträge: 3
Registriert: 02.07.2009, 16:25

Beitrag von DerMaaax » 02.07.2009, 22:27

Zu viele doofe Fragen für eine Antwort? :)

Kurz gesagt ich bin einfach unsicher, welche Methode für mich die richtige wäre, werde auf jeden Fall noch bei einem anderen Anbieter ein Erst-Gespräch führen und hören, was die mir empfehlen.

Hierbei wäre halt sehr schön zu hören, was in Stuttgart von den Usern hier eher empfohlen wird und was weniger...

heiner
kennt sich hier aus
Beiträge: 214
Registriert: 21.10.2007, 16:17

Beitrag von heiner » 02.07.2009, 23:54

Das sich da eine mechanische Klinge durch die Hornhaut schneidet ist schon eine sehr beängstigende Vorstellung, und so ganz unberechtigt ist die Angst nicht, weil es der Femtolaser besser kann.

Der Femtolaser schneidet den Flap sicherer, dünner und genauer als ein Keratom. Das hat den Vorteil das mehr Hornhaut stehen bleibt, und die Hornhaut wächst nie wieder nach.

Die ersten Femtolaser hatten auch einen Nachteil, sie brauchten zum teil über eine Minute für den Schneidevorgang, wärend der die Pupille durch ein Kontaktglas plattgedrückt wird (ganz berührungsfrei geht es leider doch noch nicht), der Druck tut dem Auge nicht gut, mitlerweile hat man die Zeit aber auf ca. 20 Sekunden reduzieren können, was nicht länger als ein Mikrokeratom ist. Ausserdem gibt es auch Femto-Laser die die Pupille nicht platt drücken sondern in die natürliche Form einer Kontaktlinse pressen, was den Druck ebenfalls reduziert.

heiner
kennt sich hier aus
Beiträge: 214
Registriert: 21.10.2007, 16:17

Beitrag von heiner » 04.07.2009, 08:07

Alle Fakten auf einer Website:
http://www.femto-lasik.org/

Die Links dort gehen zu verschiedenen Instituten, Kliniken und Laserherstellern, somit keine Werbung.

blizzard
kennt sich hier aus
Beiträge: 283
Registriert: 07.03.2006, 01:05

Beitrag von blizzard » 04.07.2009, 13:58

Das sich da eine mechanische Klinge durch die Hornhaut schneidet ist schon eine sehr beängstigende Vorstellung, und so ganz unberechtigt ist die Angst nicht, weil es der Femtolaser besser kann.

Der Femtolaser schneidet den Flap sicherer, dünner und genauer als ein Keratom. Das hat den Vorteil das mehr Hornhaut stehen bleibt,...
Von dieser "beängstigenden" Vorstellung profitieren Femto-Anbieter und -Hersteller.

Moderne Mikrokeratome sind genauso sicher wie Femtolaser und können mit speziellen Klingen auch dünne Flaps bilden.

Der Femtolaser schneidet nicht sondern trennt das Hornhautgewebe durch "photodisruption" an Stellen auf, an denen die Lasereffekte gesetzt werden. Dadurch enstehen mikroskopisch kleine "Brücken" nicht durchtrennten Gewebes zwischen dem Flap und dem Hornhautbett, die mit einem Spezialinstrument durchgerissen werden. Ein Mikrokeratomschnitt weist solche Brücken nicht auf und der Flap läßt sich sofort anheben.

Femtolaser zeigen Ihre Vorteile vor allem bei Hornhauttransplantationen. Bei LASIK scheinen sie nicht zuletzt ein Marketingvehikel zu sein.

Gruß

B.

Antworten

Sie haben Interesse an einer Lasik-Behandlung? Fordern Sie hier kostenlose Informationen zum Thema Lasik an und lassen Sie sich beraten!

Beratung anfordern