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Angst vor Komplikationen

Verfasst: 15.12.2008, 12:24
von Sweety
Hallo an Alle!

Ich habe mich entschieden, meine Augen per Lasik lasern zu lassen. Ich bin Kurzsichtig mit einer Dioptriestärke von rechts -3,25 und links 3,75 und einer leichten Hornhautverkrümmung. Bei der Voruntersuchung hat sich herausgestellt, dass ich dafür geeignet bin und jetzt habe ich einen Termin am 30.12.08.

Ich mal folgende Frage an Euch:
Habt / hattet Ihr auch so Angst vor möglichen Komplikationen?

Ich habe den Aufklärungsbogen gelesen, inklusive der Beschreibung über die möglichen Nebenwirkungen und danach war mir ja ganz schlecht.
Da steht sogar was von möglicher Erblindung bei Netzhautblutungen oder Gefässverschluss, etc.

Ich weiss, dass das ganz normal ist, im Beipackzettel von Medikamenten müssen auch alle Nebenwirkungen aufgeführt werden und sind sie noch so selten und unwahrscheinlich.

Aber ich habe trotzdem Angst, dass irgendwas schief läuft, obwohl ich alle Vorsichtsmassnahmen einhalte. Könnt Ihr mir vielleicht einen Tip geben, wie geht Ihr mit der Angst um? Evtl. hat ja jemand einen Rat für mich, wie ich mich etwas beruhigen kann, wenn ich z. B. Nachts im Bett liege und mir ausmale wie es ist, Blind zu sein!?

Ich bin mir sicher, dass ich das unbedingt machen lassen will, und mich nervt die Panik. Kann aer irgendwie nix dagegen machen . Am 30.12. ist es so weit und die Zeit davor will ich irgendwie herumbringen, ohne mich so verrückt zu machen.

Wie ist / war das bei Euch?

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe!

P.S.: Dieser Beitrag steht auch bei dem Formum "Dieses Forum immer lesen", der kann dort eigentlich gelöscht werden, wollte es hier platzieren....

Verfasst: 15.12.2008, 13:55
von Steve
Hallo Sweety,

finde mich in Deinem Beitrag absolut wieder. Mein OP Termin ist am 19.12. und ich habe seit Nächten nicht mehr geschlafen. Auch wenn ich weiß, dass die Rate der Nebenwirkungen und/ oder Komplikationen recht klein ist, aber warum sollte ich nicht vielleicht diejenige sein, wo etwas schief läuft?
Wenn die Nervosität ganz schlimm ist, helfe ich mir mit Notfalltropfen (Bachblüten), dann komme ich zumindest für einige Zeit wieder runter.

Bin aber auch auf die anderen Antworten gespannt, vielleicht bekommen wir dann noch einige Tipps.

Drück Dir die Daumen für die OP.

Lieben Gruß
Stephanie

Verfasst: 15.12.2008, 15:31
von Pantera
Hallo ihr beiden,

hmm, bei mir war es eigentlich eher umgekehrt. Ich war absolut nicht nervös vorher... Die einzige Sorge, die ich hatte war, dass aus irgendeinem Grund bei der Voruntersuchung rauskommt, dass die OP nicht möglich ist. Ich hatte VU und OP am selben Tag, gleich hintereinander...
aber warum sollte ich nicht vielleicht diejenige sein, wo etwas schief läuft?
Streiche das "nicht": Warum solltest Du ausgerechnet diejenige sein, bei der etwas schief läuft? :wink:

Und statt sich vorzustellen, wie es wäre, möglicherweise blind zu sein, male Dir aus, wie es dann ist, endlich ohne Brille klar zu sehen... :wink:

LG
Pantera

Verfasst: 15.12.2008, 16:26
von Sweety
@ Pantera: Oh, Du musst ja Nerven wie Drahtseile haben! :-) Bei Dir scheint ja alles super gelaufen zu sein, herzlichen Glückwunsch! :-)

@ Stephanie: Vielen Dank für den Tip mit den Bachblüten, ich kehre heute gleich mal in der Apotheke ein :-). Ich habe ab heute noch 15 Tage Warten vor mir und kann jetzt schon nicht mehr gut einschlafen. :roll:
Es wäre toll, wenn Du berichten würdest wie Deine OP am 19. gelaufen ist! Hast Du eine Lasik oder eine Lasek vor Dir? Ich drücke Dir auf alle Fälle ganz fest die Daumen! VIEL GLÜCK für die OP!!!

LG,
Dagmar (alias Sweety)

Verfasst: 15.12.2008, 17:07
von Donauwelle
Hallo Sweety!

Bei mir war es wohl auch eher so wie bei Panthera.
Die Ungewissheit vor meiner ersten Voruntersuchung hat mich am meisten - ja sogar sehr - gestört.
Mit den möglichen Komplikationen habe ich mich vor dem Entschluss zur OP ziemlich gut auseinandergesetzt. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich mit kleineren Komplikationen besser leben könnte, als mich ständig mit der Brille herumzuärgern (weil ich CL immer schlechter vertrug). Die Gefahr zu erblinden erschien mir so minimal, dass mich das nicht sehr belastete. Als Vergleich: Man geht täglich aus dem Haus, obwohl es durchaus passieren könnte, dass man auf der Straße von einem Auto überfahren wird. - Die Gefahr ist aber so gering, dass niemand daran denkt, dass es einem selbst passieren könnte. :lol:
Vor meiner OP habe ich außerdem relativ viel Sport betrieben, weil ich ziemlich fit hingehen wollte (und es mir notwendig erschien, meinen Kreislauf auf Vordermann zu bringen). Ob das mit ein Grund dafür war, dass sich vor der OP meine Ängste sehr in Grenzen hielten, sei dahingestellt. Geschadet hat es auf keinen Fall, und es wird ja auch oft behauptet, dass man mit Sport alles besser wegsteckt. :lol:
Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mich schon während meiner Entscheidung "OP ja oder nein" genug gefürchtet hatte und mein Quantum an Angst schon verbraucht war. :) - Dann hast du auch gute Chancen, dass die Angst bald bei dir verschwunden ist und du halbwegs gelassen zur OP gehst. 8)

Wird schon klappen bei dir :lol: .