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Lasik asphärisch? Unterschiedliche HH-Dicke?

Verfasst: 07.11.2008, 11:31
von jansen75
Hallo,

hatte nach diversen anderen Terminen in Augenlaserzentren vor ein paar Tagen ein termin bei EE in Berlin bei Frau Lamcke.

Vorher war ich u.a auch in der Augenklinik am Gendarmenmarkt siehe:
http://augenlaser.operationauge.de/lasi ... t6299.html

Dort war die Aussage das eine spätere Re-Lasik nicht mehr möglich wäre aufgrund dann zu geringer HH-Dicke.
Wellenfront wäre auch nicht nötig, da HH sehr homogen.

Bei EE war die Aussage, aufgrund meiner Pupillengröße bei Dunkelheit (7-7,5 mm) eine asphärische Lasik zu machen.
Har jemand damit schon Erfahrung, was bringt das?

Was auch komisch ist, ist die unterschiedliche HH-Dicke die in den verschiedenen Zentren gemessen wurde:
Visumed: 516
Gendarmenmarkt: 530
EE: 545

Wie können den solche Unterschiede entstehen?
KL waren in allen Fällen mind. 14 Tage vorher draußen.

Sowas ist schon bissl verunsichernd, von HH-Dicke hängt ja einiges ab.
Freu mich über Feedback.

Gruß

Verfasst: 07.11.2008, 12:57
von Glasbaustein
Hallo,

Kann Dir leider auf die Schnelle nichts konkretes sagen, aber vielleicht kannst Du unten, unter "Interessante ähnliche Beiträge", auch noch was finden!?

Möglicherweise hat das auch mit deinem (täglich gering unterschiedlichem) Augeninnendruck zu tun, welcher sich möglicherweise auf die Dicke der Hornhaut auswirkt. Vorstellbar ist vielleicht auch, dass die Apparate deshalb unterschiedliche Einstellungen verwenden um die HH-Dicke zu bestimmen, da bei den Messungen möglicherweise immer ein gewisser Wert abgezogen werden muß (..bei unterschiedlichen Geräteherstellern sind also auch evtl. leicht unterschiedliche Werte vorgegeben). Bin mir da aber alles andere als sicher.

Das habe ich mir nur gerade so über Google "quergelesen". Kann also auch kompletter Unsinn sein, sorry.

Die Messungen deiner Augen schwanken allerdings bei genauer Betrachtung "nur" zwischen 516 und 545, also mal gerade 29 Mikrometer. Klingt für mich nicht so wirklich alarmierend. Diese Hornhautdicken-Messungen sind ja eine äusserst filigrane Sache und diese Schwankungen kann man möglicherweise noch als Toleranzwerte betrachten.

Über asphärische Lasik kann ich Dir allerdings nicht mal eine Theorie bieten, da ich leider selbst auch nur Laie bin.

Gruß, Matthias

Verfasst: 09.11.2008, 16:58
von G
Die unterschiede bei der Hornhautdicke ist denk ich auch auf unterschiedliche Geräte Petacam's zurückzuführen, teilweise messen die nur einen Punkt teilweise bis zu 25.000 Punkte aus wodurch beim letzteren ein dreidimensionales Bild deiner Hornhautdicke vorliegt. Somit kann es ja auch sein, da jedesmal wohl nur ein Punkt wie normal der Fall ist genommen wurde, dieser Punkt einfach an einer anderen Stelle deiner Hornhaut gemessen wurde und somit unterschiedlich dick ist.

Wellenfrontgestütze Lasik hat immer einen Vorteil, auch wenn es teilweise weniger und teilweise mehr bringt, würde ich es immer machen lassen. Zur zu niedrigen Dicke kann ich soviel sagen, das verschiedene Laser verschieden viel abtragen, somit kann mancher Arzt gar nicht dir die beste Operationsmethode bieten, weil er einfach nicht das Gerät, welches nötig wäre hat.

Asphärische Lasik, darüber hab ich auch was gelesen, bin mir aber auch noch nicht sicher, angeblich soll es noch eine Erweiterung zur wellenfrontgestützten sein. Nachtsichtprobleme solls ausschalten und ein höheres Kontrastsehen ermöglichen. Wird das Auge irgendwie so gelasert, dass es nicht abgeflacht ist, aber so genau weiß ichs auch noch nicht.

Verfasst: 10.11.2008, 09:39
von Glasbaustein
G hat geschrieben:Wellenfrontgestütze Lasik hat immer einen Vorteil, .....
Hallo,

Bin mir da gar nicht so sicher, dass Du damit Recht hast. Bin der Meinung auch schon gelesen zu haben, dass wellenfrontgesteuerte OPs nur Sinn machen, wenn Sehfehler höherer Ordnung (Abberationen) vorliegen. Wenn man die nicht hat, kann Wellenfront evtl. sogar eher schaden, meine ich mal gelesen oder gehört zu haben.

Bin mir da aber nicht sicher, leider. Werde das mal recherieren bei Gelegenheit. Oder kannst Du mir das Gegenteil mit Quellennachweis belegen?

Gruß, Matthias

Verfasst: 11.11.2008, 13:59
von jansen75
Also bei mir wurde festgestellt, dass keine Abberationen vorliegen, da könnte man auf wellenfront vezichten...

Ach noch was:

Also ich find die Differenzen in der gemessenen HH-Dicke nicht unerheblich. sind ja immerhin 30 Mirkometer...

Und ob man dann am Ende z.B. 300 oder 270 Mikrometer Rest-HH-Dicke hat ist doch schon ein nicht unerheblicher Unterschied...

Bei EE wollte man von nem Flaß mit 90er Dicke mit Femto nix wissen, bisher war überall die Aussage: Flap per Femto 105-110er Dicke...

Gruß