Wie mit psychischen Druck vor der Operation umgehen?
Moderator: Frankyboy
Wie mit psychischen Druck vor der Operation umgehen?
In wahrscheinlich 7 wochen werde ich operiert. Bin jetzt 20 Jahre alt. Und gerade weil ich so jung bin, mach ich mir momentan ziemlich viele Sorgen und Gedanken. Auf der einen Seite, freu ich mich auf die endlos lange liste der dinge, die ich dann ohne einschränkung oder überhaupt erst machen kann. und andererseits mach ich mir viele sorgen und gedanken. habe gerade angefangen zu studieren. und genau das ist der punkt. auf der einen seite sorge ich mit meinem studium (hoffentlich
) für eine bessere zukunft und frei von materiellen sorgen und auf der anderen seite treffe ich jetzt mit der op eine entscheidung, die letztendlich dafür sorgt, dass die zukunft noch ungewisser und unsicherer wird als sie von natur aus schon ist. bin dadurch total antriebslos in letzter zeit und es kostet mich wahnsinnig viel überwindung, mich zum lernen aufzuraffen, weil ich mir dann denke, wofür jetzt lernen, wenn in 7 wochen ein ereignis ansteht, dass über dein komplettes weiteres leben entscheidet. weiß nicht wie ich aus diesem gedanklichen dilemma herauskommen soll. weiß nicht, obs mir nur so geht ,weil ich noch so jung bin. wie seid ihr mit so was umgegangen?
hallo
ich hatte die gleichen gedanken wie du ( bin 25 )und muss dir sagen: lern weiter und mach dir nicht ganz soviele gedanken auch wenns schwer fällt.
ich habe bzw. fange gerade eine Weiterbildung an und die lasik ist sicherlich kein hinderungsgrund.
du wirst am anfang sicherlich mehr pausen machen müssen aber das ist nicht so tragisch.
meine op war am 16.05.08 und ich kann jetzt schon ganz "normal" lernen ( halt mit öfters kleinen pausen ).
Find ich mal gut das du das gepostet hast denn mir gings vor der op wirklich gleich und und ich hätte mich gerne ausgetauscht.
ich denke du wirst dich ( so wie ich das einschätze ) auch am tag der op und eventuell noch den zweiten fühlen so nach dem motto "warum hab ich das gemacht" aber am dritten hast du dich schon an die "vorschriften" gewöhnt.
also freu dich mehr und denk positiv das wird schon alles gut verlaufen.
ich hatte die gleichen gedanken wie du ( bin 25 )und muss dir sagen: lern weiter und mach dir nicht ganz soviele gedanken auch wenns schwer fällt.
ich habe bzw. fange gerade eine Weiterbildung an und die lasik ist sicherlich kein hinderungsgrund.
du wirst am anfang sicherlich mehr pausen machen müssen aber das ist nicht so tragisch.
meine op war am 16.05.08 und ich kann jetzt schon ganz "normal" lernen ( halt mit öfters kleinen pausen ).
Find ich mal gut das du das gepostet hast denn mir gings vor der op wirklich gleich und und ich hätte mich gerne ausgetauscht.
ich denke du wirst dich ( so wie ich das einschätze ) auch am tag der op und eventuell noch den zweiten fühlen so nach dem motto "warum hab ich das gemacht" aber am dritten hast du dich schon an die "vorschriften" gewöhnt.
also freu dich mehr und denk positiv das wird schon alles gut verlaufen.
-
Donauwelle
- kennt sich hier aus
- Beiträge: 1169
- Registriert: 14.03.2008, 18:08
Hallo Dan!
Wieso bist du so aufgeregt?
Du bist offensichtlich mit der derzeitigen Situation ziemlich unglücklich, sonst hättest du dich nicht zu deinem OP-Entschluss aufgerafft.
Also kann es eigentlich für dich nur besser werden.
Soweit ich mich erinnern kann, hast du dich für ein Oberflächenverfahren entschieden, was meiner Meinung nach die vernünftigere Wahl ist, wenn die Möglichkeit besteht.
Du kannst - wenn du wirklich nicht sicher bist, den Termin immer noch absagen, aber dann wärst du wieder in der gleichen unglücklichen Lage wie jetzt.
Wenn du noch Fragen hast, die dir Kopfzerbrechen bereiten (falls du Risikopatient bist) kannst du bestimmt noch deinen Arzt fragen, aber da du schon längere Zeit Forumsmitglied bist, nehme ich an, du bist schon recht gut informiert.
Ich habe mir vor der OP einfach gedacht, dass es nur besser werden kann.
- Erblinden wird man kaum
- Wenn man das große Pech hat, dass der Erfolg nicht ganz top ist,
dann ist man immer noch besser dran, als vor der OP ohne Brille,
und eine Nachkorrektur wäre ja auch noch möglich.
Zumindest Sport und Freizeit kann man ohne die lästige Brille
genießen. - Man beachte. - Das ist, wenn man Pech hat.
Darum ist es nicht notwendig, außergewöhnlich aufgeregt zu
sein.
Es kann also nachher für dich nur besser werden.
Also freu dich schon jetzt auf die Zeit danach.
(Ich kenne deinen Bekanntenkreis nicht, aber überdenke, ob du es angenehmer findest, es allen zu erzählen, weil du "Beistand" willst, oder ob es besser ist, eher wenigen von der OP zu erzählen, da zahlreiche Mitmenschen nur die negativen Seiten kennen und somit auch mit dir besprechen. - Ich habe mich für die 2. Variante entschieden, weil ich mir das "Gesülze" davor ersparen wollte, und mich diverse "Tips" nicht gerade beruhigt hätten.)
Angst vor der Zukunft brauchst du sicher nicht zu haben. - Vielleicht ein bisschen Geduld; aber dein Studium kannst du nach der OP bestimmt machen.
LG
Wieso bist du so aufgeregt?
Du bist offensichtlich mit der derzeitigen Situation ziemlich unglücklich, sonst hättest du dich nicht zu deinem OP-Entschluss aufgerafft.
Also kann es eigentlich für dich nur besser werden.
Soweit ich mich erinnern kann, hast du dich für ein Oberflächenverfahren entschieden, was meiner Meinung nach die vernünftigere Wahl ist, wenn die Möglichkeit besteht.
Du kannst - wenn du wirklich nicht sicher bist, den Termin immer noch absagen, aber dann wärst du wieder in der gleichen unglücklichen Lage wie jetzt.
Wenn du noch Fragen hast, die dir Kopfzerbrechen bereiten (falls du Risikopatient bist) kannst du bestimmt noch deinen Arzt fragen, aber da du schon längere Zeit Forumsmitglied bist, nehme ich an, du bist schon recht gut informiert.
Ich habe mir vor der OP einfach gedacht, dass es nur besser werden kann.
- Erblinden wird man kaum
- Wenn man das große Pech hat, dass der Erfolg nicht ganz top ist,
dann ist man immer noch besser dran, als vor der OP ohne Brille,
und eine Nachkorrektur wäre ja auch noch möglich.
Zumindest Sport und Freizeit kann man ohne die lästige Brille
genießen. - Man beachte. - Das ist, wenn man Pech hat.
Darum ist es nicht notwendig, außergewöhnlich aufgeregt zu
sein.
Es kann also nachher für dich nur besser werden.
Also freu dich schon jetzt auf die Zeit danach.
(Ich kenne deinen Bekanntenkreis nicht, aber überdenke, ob du es angenehmer findest, es allen zu erzählen, weil du "Beistand" willst, oder ob es besser ist, eher wenigen von der OP zu erzählen, da zahlreiche Mitmenschen nur die negativen Seiten kennen und somit auch mit dir besprechen. - Ich habe mich für die 2. Variante entschieden, weil ich mir das "Gesülze" davor ersparen wollte, und mich diverse "Tips" nicht gerade beruhigt hätten.)
Angst vor der Zukunft brauchst du sicher nicht zu haben. - Vielleicht ein bisschen Geduld; aber dein Studium kannst du nach der OP bestimmt machen.
LG
ja das stimmt, dass viele leute, dann mehr oder weniger unqualifizierte kommentare bringen. die erfahrung hab ich jetzt auch schon gemacht. das ist echt ziemlich nervig und hebt die laune auch nicht gerade. die psychische doppelbelastung momentan ist aber schon ziemlich extrem. in 6 wochen sind schon klausuren und die sind auch besonders hart, da es meine ersten an der uni überhaupt sind.
und dann hab ich halt einfach rund um die uhr die sache mit der op im hinterkopf. das schlimme ist einfach ,dass ich mich immer wieder selbst bei dem gedankengang ertappe: studium ist jetzt erstmal zweitrangig, bring erstmal die op hinter dich und lenk dich vorher so gut wie möglich davon ab. das ist aber extrem schwierig, wenn man sich auf irgendwelche wirtschaftsbücher oder mathematischen verfahren konzentrieren und die verstehen soll/muss. 
-
Dr. med. Ron Lehnert
- Moderator
- Beiträge: 292
- Registriert: 18.03.2004, 12:50
- Wohnort: Berlin
Re: Wie mit psychischen Druck vor der Operation umgehen?
Hallo Dan,
als Student kenne ich das Phänomen, dass man sich anstatt zu lernen mit allem anderen beschäftigt, aber nicht mit dem Lernen. Eine gute Strategie ist es statt zu Hause besser in einer (Staats)bibliothek lernen, da die Atmosphäre dort sehr "stimulierend" ist. Außerdem empfehlen sich Lerngruppen mit wenigen Leuten, mit denen man Ziele vereinbart und diese zusammen besser erreicht. Mein Literaturtipp für Dich: Effektives Lernen, H.Dahmer, Anleitung zu Selbststudium, Gruppenarbeit und Examensvorbereitung, Schattauer Verlag
Folgende Schlussfolgerung ist unlogisch:
VG, Ron
als Student kenne ich das Phänomen, dass man sich anstatt zu lernen mit allem anderen beschäftigt, aber nicht mit dem Lernen. Eine gute Strategie ist es statt zu Hause besser in einer (Staats)bibliothek lernen, da die Atmosphäre dort sehr "stimulierend" ist. Außerdem empfehlen sich Lerngruppen mit wenigen Leuten, mit denen man Ziele vereinbart und diese zusammen besser erreicht. Mein Literaturtipp für Dich: Effektives Lernen, H.Dahmer, Anleitung zu Selbststudium, Gruppenarbeit und Examensvorbereitung, Schattauer Verlag
Folgende Schlussfolgerung ist unlogisch:
Nicht das Ereignis entscheidet über Dein komplettes weiteres Leben sondern DU!Dan hat geschrieben: wofür jetzt lernen, wenn in 7 wochen ein ereignis ansteht, dass über dein komplettes weiteres leben entscheidet.
VG, Ron
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