Lasik und Fehlkorrektur
Verfasst: 17.09.2007, 15:30
Hallo!
Ich spiel jetzt schon seit einer Weile mit den Gedanken mir die Augen von der Fehlsichtigkeit befreien zu lassen und hab mich jetzt bei Voruntersuchung für lasik als tauglich erwiesen.
Meine Werte sind so ungefähr -6, cyc >=-1 auf beiden augen und die dünnste Hornhaut würde nach den op so ungefähr 320 oder 340 mikrometer dick sein.
Leider hab ich den Arzt zwar recht lang mit Fragen gelöchert, aber ein paar Dinge sind mir erst später klar geworden oder hab ich schlicht vergessen zu fragen. Wollt morgen eh nochmal zu einen Informationsabend, aber ich dachte ich frag auch mal hier.
1) Beim messen des Pupillendurchmessers wurde recht schnell vorgegangen. Die Messung für Dämmerung/Dunkel (vermutlich als "pupil dim" auf auswertungsblatt abk.) erfolgte wenigen Sekunden nachdem das Licht ausgeschaltet wurde. Messgerät war so ein Röhrchen das das Auge abdeckte, während ich das andere mit Hand verdeckt habe. Soweit ich weiss ist Anpassung des Auges recht lahm und bringt das so überhaupt korrekte Werte?
Meine Ergebnisse (beispielhaft für eine auge)
WF Diam 5,35
Exam. Diam 4,87
Pupil Dim 6,0
pupil dark -/-
2) Warum erreicht man nach Lasern nicht unbedingt eine vollständig korrigierte Fehlsichtigkeit?
An mangelnden operativen Geschick wird es ja kaum liegen, da der Laser die Arbeit erledigt. Woher kommen die Unsicherheitsfaktoren?
Verzieht sich die Augenform durch die neue dünnere Stelle, Tagesform des Lasers, Messung der Fehlsichtigkeit unpräzise, Feuchtigkeit der Augen oder spielt gar der Flap eine Rolle?
Generell erscheint mir das Messen der Fehlsichtigkeit bei Augenarzt recht komisch. Ich kann ja jederzeit den Abstand der eingesetzten Linse zu meinen Augen varieren, was ja massiv die Sehschärfe beeinflusst (wie jeder ausprobieren kann, indem er seine der seine brille auf der nase hin und her schiebt). Gut, ich verschiebe nur die Entfernungen und änder so nicht die Brennweiten, aber trotzdem erscheint es mir seltsam.
Muss sagen Operationsrisiken sind eine Sache, aber der Gedanke das nachher nur eine Verringerung des Sehfehlers erreicht wurde ärgert mich wirklich.
Falls irgendwelche ich relevante Daten vergessen habe, ich hab kompletten Unterlagen liegen. Natürlich müsste man erstmal schlau aus diesen Zusammenfassungen werden, aber ich glaub den Sinn und Zweck der meisten Angaben kann ich erkennen.
Ansonsten Danke für das lesen und umso mehr für fundierte Antworten^^.
gruss michael
Ich spiel jetzt schon seit einer Weile mit den Gedanken mir die Augen von der Fehlsichtigkeit befreien zu lassen und hab mich jetzt bei Voruntersuchung für lasik als tauglich erwiesen.
Meine Werte sind so ungefähr -6, cyc >=-1 auf beiden augen und die dünnste Hornhaut würde nach den op so ungefähr 320 oder 340 mikrometer dick sein.
Leider hab ich den Arzt zwar recht lang mit Fragen gelöchert, aber ein paar Dinge sind mir erst später klar geworden oder hab ich schlicht vergessen zu fragen. Wollt morgen eh nochmal zu einen Informationsabend, aber ich dachte ich frag auch mal hier.
1) Beim messen des Pupillendurchmessers wurde recht schnell vorgegangen. Die Messung für Dämmerung/Dunkel (vermutlich als "pupil dim" auf auswertungsblatt abk.) erfolgte wenigen Sekunden nachdem das Licht ausgeschaltet wurde. Messgerät war so ein Röhrchen das das Auge abdeckte, während ich das andere mit Hand verdeckt habe. Soweit ich weiss ist Anpassung des Auges recht lahm und bringt das so überhaupt korrekte Werte?
Meine Ergebnisse (beispielhaft für eine auge)
WF Diam 5,35
Exam. Diam 4,87
Pupil Dim 6,0
pupil dark -/-
2) Warum erreicht man nach Lasern nicht unbedingt eine vollständig korrigierte Fehlsichtigkeit?
An mangelnden operativen Geschick wird es ja kaum liegen, da der Laser die Arbeit erledigt. Woher kommen die Unsicherheitsfaktoren?
Verzieht sich die Augenform durch die neue dünnere Stelle, Tagesform des Lasers, Messung der Fehlsichtigkeit unpräzise, Feuchtigkeit der Augen oder spielt gar der Flap eine Rolle?
Generell erscheint mir das Messen der Fehlsichtigkeit bei Augenarzt recht komisch. Ich kann ja jederzeit den Abstand der eingesetzten Linse zu meinen Augen varieren, was ja massiv die Sehschärfe beeinflusst (wie jeder ausprobieren kann, indem er seine der seine brille auf der nase hin und her schiebt). Gut, ich verschiebe nur die Entfernungen und änder so nicht die Brennweiten, aber trotzdem erscheint es mir seltsam.
Muss sagen Operationsrisiken sind eine Sache, aber der Gedanke das nachher nur eine Verringerung des Sehfehlers erreicht wurde ärgert mich wirklich.
Falls irgendwelche ich relevante Daten vergessen habe, ich hab kompletten Unterlagen liegen. Natürlich müsste man erstmal schlau aus diesen Zusammenfassungen werden, aber ich glaub den Sinn und Zweck der meisten Angaben kann ich erkennen.
Ansonsten Danke für das lesen und umso mehr für fundierte Antworten^^.
gruss michael