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Mikrokeratom vs Femto (2te Generation)
Verfasst: 16.02.2007, 15:40
von Jörg F.
Hallo Miteinander,
ich werde demnächst mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Lasik durchführen lassen. So wie's aussieht werde ich Istanbul einen Besuch abstatten.
Nun mein Frage an die Gemeinde:
Ich bin mir unsicher, ob aus medizinischer Sicht die Femto-Methode (2te Generation) die qualitativ hochwertigere Lösung im Gegensatz zur Methode mit dem Mikrokeratom ist. Habe eine erste Voruntersuchung in Deutschland durchführen lassen. Bei diesem Gespräch hat mir ein praktizierender Laserarzt erzählt, das die Femto-Methode aus seiner Sicht eindeutig einen feineren/saubereren Schnitt durch die Hornhaut macht und in jedem Falle aus seiner Sicht die Qualität des Ergebnisses erhöht. Nun frage ich mich, ob bei einem optischen System (um das es sich ja hier im Prinzip handelt)es von Vorteil ist, einen möglichst feinen und sauberen Schnitt zu haben, oder ob der Schnitt mit dem Mikrokeratom in Bezug auf das Behandlungsergebnis dem des Femto-Lasers entspricht.
Wichtig ist dabei wahrscheinlich, zu wissen, wie der Heilungsprozess an der geschnittenen Stelle abläuft.
Was mich auch noch interessieren würde, wäre, ob der Flap auf seiner gesamten Fläche wieder anwächst.
Also her mit eurer Meinung, euren Erfahrungen oder eurem Wissen.
Gruß Jörg
Verfasst: 16.02.2007, 19:38
von wumgum
Bin Laie, und vor 5 Wochen in Istambul beim Lasern gewesen. Stell dich darauf ein, daß man Dir die teurere Femto evtl. gar nicht machen will. In der Klink in der ich war hatte ich nach der Femto gefragt. Die haben gesagt, daß sie die mir nicht empfehlen, da ich für die mit dem Hobel bestens geeignet sei, die darum für die bessere Wahl halten. Nur wenn die Hornhaut nicht dick genug sei würden sie die empfehlen. Welche Nachteile die Femto hat haben die mir allerdings nicht gesagt.
Von andere Seite habe ich gehört das es bei dem Hobel den glatteren Schnitt gibt. Das Flab sei allerdings auf einer Seite dicker als auf der anderen. Bei der Femto sei der Flap zwar überall gleichstark, die "Schnittfläche" sei aber nicht so glatt wie beim Hobel, da zwischen den Punkten an denen der Laser das Gewebe wegbrennt, Gewebe verbleibt, was dann beim anheben des Flabs zerissenwirt. - Ob da was dran ist weiß ich nicht, klingt aber irgendwie plausiebel.
Verfasst: 16.02.2007, 23:09
von Jörg F.
Hallo wumgum,
danke für deine Antwort. Ich wundere mich, warum die Femto nicht intensiver von der Klinik angeboten wird. Deshalb frage ich mich, ob es wirtschaftliche oder medizinische Gründe gibt.
Das mit dem Abreißen habe ich auch schon mal gehört, bin mir ab nicht sicher, ob es wirklich ein Problem ist.
Es gibt da ein schönes Echzeitvideo einer Münchner Klinik, das eine Femto-OP zeigt, da hat man nicht den Eindruck, dass "Etwas" reißt.
Gruß Jörg
Verfasst: 17.02.2007, 08:36
von Bowsercheese
weisst du wir lange es die femto schon gibt und wieviele op durchgeführt wurden?
femto ist noch ziehmlich neu würde mir das mal überlegen
gruss bow
Verfasst: 19.02.2007, 00:29
von Jörg F.
Hallo Bowsercheese,
danke für deine Meinung und deine Einschätzung beim "Erpropten" zu bleiben.
Gruß Jörg