Halos...

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Moderator: Frankyboy

cookiemaus
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Halos...

Beitrag von cookiemaus » 15.01.2007, 16:26

Habe nun meine Voruntersuchung hinter mich gebracht...und als allererstes wollte ich mich mal bei allen Schreibern bedanken...das Forum hat mir Mut in meiner Entscheidung gemacht...

Eine Sache frage ich mich immernoch. Gehen Halos wieder weg? Ich habe gelesen das bei einigen die Halos recht schnell weg waren und andere haben berichtet das Halos niewieder weggehen...bin jetzt ziemlich verunsichert.
Habe auch schon den Arzt gefragt aber auch von ihm nicht wirklich eine Antwort bekommen und nun hoffe ich auf Erfahrungsberichte.

Gehen Halos wieder weg? Kann man das beeinflussen?

Danke schon mal...

Pinbot
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Beitrag von Pinbot » 15.01.2007, 17:23

Hi cookiemaus,
wie du schon ganz richtig bemerkt hast haben wir es hir mal wieder mit einem Fall von "kann sein " zu tun.
Halos entstehen meistens durch Brechungsunterschiede der Hornhaut. Dies kann entweder durch Unrelmäßigkeiten der Struktur oder als Folgeerscheinung nach einem Lasereingriff entstehen.
Das Korrektur des Sehfehlers bei einer Laser-Op ist nicht über die gesamte Fläche gleichmäßig sondern nimmt zum Rand hin ab. In den Übergansbereichen entstehen durch die Unterschiedlichen Brechungsverhältnisse dann die sog. Halos. Dies ist grundsätzlich immer der Fall.
Wie stark der Effekt ist und ob er überhaupt auftritt, hängt von versch Faktoren ab.
Einer davon ist das Verhältnis zw. Pupillengröße und Behandlungszone. Ist die Pupillengröße bei Dunkelheit sehr groß und Licht gelagt auch durch die Randbereiche der gelaserten Zone, kommt es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu verstärkten Halos.
Da es sich hierbei um einen physikalischen Effekt handelt, verschwinden die Halos auch nicht.
Aber...
Durch die Weiterentwicklung der (OP) Technik, kann man die Behandlungszone in letzter Zeit wesentlich größer gewählt werden. Somit ist die Gefahr geringer geringer das starke Halos auftreten. Schwächer Effekte können aber durch einen gewissen Gewöhnungseffekt kompensiert werden. Die Halos sind zwar noch vorhanden du nimmst sie aber nicht mehr (bewusst) war. Wie stark in deinem Fall ausfallen könnten und ob du diesem Effekt unterworfen bist, kann man erst nach der Voruntersuchung sagen, da hierbei die Pupillengröße und die mögliche /notwendige Behandlungszone bestimmt werden. Ebensowenig kann man eine (seriöse) Ausage über den Verlauf der Adaption treffen. Hier sind sehr individuelle (psychische) Prozesse beteiligt. Der eine kann "Fehler" fast vollständig tolerieren, andere stören sich schon an "Kleinigkeiten". Dementsprechend ist auch die Wahrnehmung und mögliche Toleranz sehr breit gestreut.

Gruß
Pinbot

gromit77
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Beitrag von gromit77 » 15.01.2007, 17:23

Grundsätzlich sind Halos ein Nebeneffekt, der auftreten kann, aber nicht auftreten muss. In jedem Fall wird es im Laufe der Zeit besser, wenn die Schnittkannten verheilen, weil an diesen Kanten Effekte wie Halos und Starbursts durch Lichtbrechungen auftreten. Ob am Ende des Heilungsprozesses noch was davon übrig bleibt, ist unterschiedlich und hängt davon ab, wie gut die OP durchgeführt wurde und wie stark Deine Ausgangswerte waren.

Ich selbst (vorher: -4,75; -5,25) habe vor der OP bewusst darauf geachtet, um einen möglichst guten Vergleich zwischen vorher und nachher zu haben. Dabei habe ich festgestellt, dass ich diese Effekte (Starbursts bei Autoscheinwerfern und Halos bei Laternen) auch mit Brille oder Kontaktlinsen hatte. Man achtet nur normalerweise nicht darauf.

Nach der OP habe ich von Anfang an keinen nennenswerten Unterschied feststellen können. Nach allem, was ich von anderen gehört habe, ist das in dem Maß nicht unbedingt der Normalfall. Grundsätzlich sollte man aber bei einer vernünftig durchgeführten OP nach Ende des Heilungsprozesses keine Probleme damit haben.

Viele Grüße,

Niels

nicole_
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Beitrag von nicole_ » 15.01.2007, 19:52

Hallo cookiemaus,

Wurde denn bei der Voruntersuchung auch gemessen, wie groß deine Pupillen im Dunkeln sind?

Es stimmt, dass inzwischen die optische Zone größer gewählt werden kann - aber nicht alle machen das auch.

Ich habe sehr schnell riiiiieesengroße Pupillen (auch mit fast 38 Jahren noch) und ich könnte davon ausgehen, nach einer OP noch Halos zu haben. Und zwar dauerhaft.

lg
Nicole

gromit77
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Beitrag von gromit77 » 15.01.2007, 20:26

Der Hinweis von Nicole bzgl. der optischen Zone ist natürlich gut und wichtig. Ich hatte unter einer "vernünftig durchgeführten OP" nämlich verstanden, dass z.B. die optische Zone größer sein muss als die maximale Pupillengröße. Es ist aber natürlich richtig, das noch mal explizit zu sagen.

Bei mir wurde als optische Zone übrigens auf beiden Augen 6,5 mm gewählt bei einer maximalen Pupillenweite von jeweils 5,5 mm.

Viele Grüße,
Niels

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