Beitrag
von heiner » 31.01.2010, 19:49
Bei der Abberometermesserung, die Standard bei jeder Voruntersuchung ist (unabhängig davon ob die Daten dann auch benutzt werden), sieht man einen roten Punkt der mal schärfer, mal unschärfer wird.
Das andere große Gerät was man da hat ist der Toplogizer, der mehrmals seitlich ein helles Licht schwenkt, der sozusagen eine Landkarte von der Hornhautoberfläche erstellt, und nebenbei auch die Dicke bestimmt.
Die einfache Billig-Lasik hat nur ein Wellenfront-optimiertes Profil, dort werden im wesentlichen die Daten aus dem Brillenrezept (und einige weitere Parameter) in den Laser eingegeben. Wichtig ist das man sich für eine Wellenfront-geführte Behandlung entscheidet, weil nur dann findet ein Datentransfer der über hundert Messpunkte aus dem Abberometer zum Laser statt, und nur dann hat man zumindestens die Chance seinen bestkorrigierten Visus zu verbessern, man hat also die Chance auf sog. Alderaugen, auch wenn das niemand garantieren kann.
Ich kann mich noch erinnern, das bei mir wärend der großen Voruntersuchung zu diesem Zweck gleich eine ganze Serie von Abberometer-Messungen, mit der Aufforderung zwischendurch zu Blinzeln und auch mal den Kopf zu schütteln, durchgeführt wurde, das ganze mit und ohne Augentropfen, um dann aus dieser Datenbasis ein Mittelwert zu bilden.