Nenn doch bitte mal Quellen dazu, welche Probleme sich dadurch ergeben könnten. Man könnte genauso gut vermuten das eine rauere Oberfläche zu einer besseren Verwachsung und Festigkeit führt, was doch positiv zu werten sei. Was du dabei übrigens ganz zu vergessen scheinst ist, das die Schnittkannte ja nicht so bleibt wie das Keratom oder der Femtolaser sie hinterlassen hat, dort wird ja noch gelasert!blizzard hat geschrieben: Der Femtolaser schneidet nicht sondern trennt das Hornhautgewebe durch "photodisruption" an Stellen auf, an denen die Lasereffekte gesetzt werden. Dadurch enstehen mikroskopisch kleine "Brücken" nicht durchtrennten Gewebes zwischen dem Flap und dem Hornhautbett, die mit einem Spezialinstrument durchgerissen werden. Ein Mikrokeratomschnitt weist solche Brücken nicht auf und der Flap läßt sich sofort anheben.
Die viel wichtigere Thematik der konstanten Flapdicke scheinst du völlig auszublenden. Der Femtolaser schneidet einen Flap mit sehr konstanter Dicke +/- 5um, wärend beim Keratom eine Abweichung von +/- 20um schon ganz normal sind, aussen dicker, in der mitte dünner, vereinzelt aber auch deutlich größere Ausreizer nach oben und nach unten drin sind.
Wenn man beachtet wie genau die Hornhautdicke bei der Frage nach der Eignung zur OP ermittelt und durchgerechnet wird, kann man sich vorstellen welche fatalen Folgen es haben kann wenn der Flap der eigentlich 140um dick werden sollte, an einer Stelle plötzlich 200um dick ist, dann ist ganz schnell die erforderliche Mindesthornhautstärke deutlich unterschritten was langfristig fatale Auswirkungen haben kann. Vermutlich wird das bei der Op aber gar nicht bemerkt, weil man die Flapdicke für gewöhnlich nicht nachmisst.
Ist der Flap, typischerweise in der Mitte, zu dünn geschnitten so kann dort ein Loch einreizen, man nennt sowas dann Schnittkomplikation, was die Sehfähigkeit dauerhaft verschlechtern kann.
