HH-Trübung und Vernarbung sind aber 2 verschiedene Punkte.blizzard hat geschrieben:das Hauptriisiko bei LASEK/PRK ist die zentrale Hornhauttrübung/Vernarbung, auch Haze genannt. Dieses Risiko steigt deutlich bei Korrekturen über -6 Dioptrien.
B.
HH-Trübung ist i.d.Regel leicht behandelbar bzw. verschwindet von selbst wieder; Vernarbungsrisiko steigt leider bei höherem Abtrag nach Lasek wirklich. Ev. entstandene Narben werden zwar oft im Laufe von Monate wesentlich besser, ansonsten muss man versuchen, diese im Zuge einer weiteren Laserbehandlung zu beseitigen. (In den Wissenschaftlichen Beiträgen hat vor einigen Jahren "Symbiont" einen Link bei "Keratokonus" angehängt. Dort kann man - auch wenn man kein Keratokonus-Patient ist - super sehen, was einen ev. an Nachtsichtproblemen wie Halos, Kontrastproblemen....zu erwarten hätte. Sogar die Intensität der Probleme kann man selber einstellen.- Wirklich interessant. Kontrastprobleme gibt es allerdings nach Lasek seltener als nach Lasik)
Die momentane Flap-Problematik würde mich weniger beunruhigen als mögliche langfristige Folgen dr. die HH-Schwächung. (Dank der dicken HH von ca 570m würde ich dieses Risiko als Laie aber wohl geringer einschätzen als für manch andere.)
Ich glaube aber, dass ich nicht falsch liege mit der Annahme, dass eine zu kleine optische Zone unter einem Flap noch problematischer ist. Schließlich wurde er auch von einem Arzt auf die mit Sicherheit auftretenden Nachtsichtprobleme hingewiesen.
Nur aufgrund einer Flause würde ich mir eine derartige OP als Patient mit höherem Risiko sowieso doppelt überlegen, denn das Risiko wird immer bleiben und kann das Leben künftig wesentlich erschweren. Allerdings kann eine geglückte OP (auch wenns nicht auf Anhieb klappen sollte) das Leben auch sehr vereinfachen.
