Flapschnitt - Risiken von Delokationen

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

April
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Beitrag von April » 23.05.2008, 13:35

Donauwelle hat geschrieben:Wieso bieten immer mehr Ärzte/Kliniken wieder LASEK an, obwohl Lasik problemloser ist?
Wieso raten viele Kliniken oft zu Linsen, obwohl Lasik "noch möglich" wäre?
Warum operieren nicht alle Arzte/Kliniken bis ans allgemein empfohlene HH-Limit?
Mit diesen rein rhetorischen Fragen gebe ich dir völlig Recht. :wink:
Mich ärgert, dass für mich die LASEK wohl leider nicht in Frage kommt (ca. -7 bis -8 dpt). Ansonsten würde ich angesichts der zu erwartenden Schmerzen die Zähne zusammenbeißen und mich vielleicht für ein Oberflächenverfahren entscheiden.
Aber leider hat auch die LASEK wichtige Nachteile: bei ihr ist das Risiko einer Narbenbildung mit entsprechender Sichteinschränkung deutlich erhöht, vor allem bei höheren Dioptrienzahlen.

Wäre eine Oberflächenbehandlung bei mir nicht möglich gewesen, hätte ich mich wahrscheinlich noch genauer mit dem Thema Myo-Ring befasst, weil bei dieser Methode die Eröffnung des Auges nicht nötig ist.
Nie gehört. Was ist das?


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Nochmals zur Berechtigung des Strangs als solchen:
Natürlich muss jeder selber entscheiden ob er eine medizinisch nicht notwendige OP am Auge vornehmen lassen will oder nicht, und natürlich ist die Risikoneigung und die Erwartungshaltung bei jedem individuell verschieden.
Aber wenn ich sehe, was hier im Forum über die angebliche Festigkeit des Flaps schon alles geschrieben wurde, scheint durchaus ein gewisser Diskussionsbedarf zu bestehen.

Denn ob nun 5 oder 7 Jahre oder gar nicht bis zur endgültigen Heilung - die allermeisten denken nicht in solchen Zeiträumen, sondern scheinen zu glauben, dass sie von einer vollständigen Heilung innerhalb weniger Tage, Wochen, allenfalls Monate ausgehen können. Und das ist unter dem Gesichtspunkt möglicher Flap-Delokation offensichtlich falsch.
Selbst wenn man sich für eine LASIK entscheidet, sollte man darüber Bescheid wissen, um sich entsprechend verhalten zu können.
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Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 23.05.2008, 15:27

Hallo April!

Mein Operateur bietet dieses Verfahren bei Kurzsichtigkeit zw. 8 und 20 Dioptrien an. Hätte ich nicht auf seiner homepage herumgeblättert, wüsste ich gar nicht, dass er diese Operationsmöglichkeit durchführt, weil er sie mir nicht angeboten hat, obwohl ich auf meinem schlechteren Auge über -8 Dioptrien hatte (incl. HHV).
Schon lange vor meiner OP bin ich bereits einmal im Internet auf eine Seite gestoßen, die dieses Verfahren erklärte, darum gehe ich davon aus, dass es auch in Deutschland oder der Schweiz Chirurgen gibt, die den Myo-Ring einsetzen. Wie exakt eine Korrektur tatsächlich erfolgen kann, wäre interessant, aber ich hätte mich - falls Lasek nicht möglich gewesen wäre - wahrscheinlich mit dieser OP-Methode auseinandergesetzt, da ich eine nicht ganz ausgeglichene Fehlsichtigkeit eher akzeptiert hätte, als das ständige flaue Gefühl wegen des Flaps. - Hasenfuß eben. :)

Unter folgender Adresse / Behandlungen ist dieses Verfahren erklärt.
http://www.gutsehen.at/

Dass Narbenbildung nach Lasek ein Problem sein kann, welches aber angeblich ?relativ??! gut behandelbar ist, ist mir bekannt.
Vor meiner OP wurde (bestimmt nicht grundlos) auch nachgefragt, ob ich Probleme mit Wundheilung hätte. - Derartige Probleme habe ich zum Glück nicht.

LG




Unter Intra Cornearing gibt es mehr Infos im Internet. Dieses Verfahren scheint dem Myo-Ring (CISIS) sehr ähnlich zu sein, gibt es schon seit 1996 - damals allerdings nur bis - 4 Dioptrien.

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