Ist die PRK-Methode die richtige Behandlung ?

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

Puh_der_Baer
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Beitrag von Puh_der_Baer » 20.04.2008, 18:04

Mehrere Meinungen wären schon gut.
Wenn man aber in Dresden ein Augenlaserzentrum hat, fährt man ungern in der Republik umher.
Die anschließende Heimfahrt nach der OP und die Weiterbehandlung wären hier optimal. Von woanders ist alles mit mehr oder weniger Aufwand verbunden.
Ich werde auf alle Fälle den Termin absagen und mich erst noch einmal Wissend machen. Wir haben ja auch noch die Uniklikink in der Stadt. Vielleicht machen die auch Laser-Op´s.

Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 20.04.2008, 18:07

Hallo!

Ich hatte ähnliche Werte wie du; meine Lasek war vor 7 Monaten. Der Unterschied zu PRK ist ja nciht gerade groß.

Mir wurde vor der Lasek versprochen, dass ich nach der OP keine Brille mehr bräuchte, obwohl ich auch mit einer ordentlichen Verminderung der Dioptrienstärke schon glücklich gewesen wäre.
Mir wurde allerdings nicht versprochen, dass mein Sehfehler gleich bei der 1. OP gänzlich behoben werden könnte (Es war nicht auszuschließen, dass Werte im Bereich meiner HH-Krümmung, also ca. 2 Dioptrien, zurückbleiben könnten, und erst nach einer 2. OP ausgeglichen werden könnten.)

Die OP klappte super, es blieb kein Sehfehler zurück, ich bin mir aber darüber klar, dass besonders bei starker Fehlsichtigkeit leicht eine Rückbildung während der Heilungszeit erfolgen kann. - Es ist also auch bei mir noch nicht sicher, dass der Erfolg ewig so super bleibt.

Wenn du tatsächlich schon nach 3 Tagen wieder mit dem Auto fahren musst, brauchst du eine ordentliche Portion Glück. Bei mir war es zwar am 3. Tag theoretisch möglich, aber das Sehgefühl war noch recht "interessant". Nach 1 Woche hatte ich 100% Sehleistung und Autofahren war absolut problemlos, aber damit kann nicht jeder rechnen. - Reichen bei Berufskraftfahrern überhaupt 100%?

Mit Sehbeeinträchtigungen bei Dunkelheit musst du länger rechnen, ich glaube, da haben fast alle längere Zeit Problemchen (es fühlen sich aber nicht alle wesentlich beeinträchtigt dadurch). Weil die Gefahr der Vernarbung bei Personen mit hohen Dioptrien steigt, steigt natürlich auch die Gefahr, dass die Nachtsicht eher Probleme bereitet. - Auch wenn einer ev. Vernarbung durch Medikamente vorgebeugt wird (und das machen viele Ärzte bei Korrektur in unserem Bereich) bzw. Narben durch eine weitere OP wieder entfernt werden könnten, kann das eine längere autofreie Phase bedeuten.

Auf jeden Fall würde ich mir an deiner Stelle die OP noch gut durch den Kopf gehen lassen, besonders auch die Frage, was passieren würde, wenn du nicht so rasch wieder beruflich einsetzbar wärst.

Bei Lasik ist man natürlich schneller wieder einsatzbereit, aber nicht alle Ärzte sind Lasik-Freunde (wg. Hornhautschwäche) - ebenso sind nicht alle Lasek-Anhänger (wg. HH-Trübung und Narbenrisiko; Lasek-Ärzte vertreten aber die Meinung, dass es wg. der nicht so massiven HH-Schwächung besser ist, das Risiko einer eventuellen Nach-OP einzugehen). Hier scheiden sich die Geister. Außerdem ist auch bei Lasik eine Nachbahandlung nicht auszuschließen.

Allerdings ist das Blendungsrisiko auch bei Lasik (bzw. Femto-Lasik) absolut nicht ausgeschlossen. - Besonders wenn du nicht zum Personenkreis mit den winzigen Pupillen gehörst.

Risikobereitschaft gehört bei einer nicht unbedingt notwendigen Augen-OP auf jeden Fall dazu. - Leider - Auch im Forum findest du einige Artikel von Operierten, die nachts noch nach Jahren massive Probleme haben.

Viel Glück und triff die richtige Entscheidung

LG


... und nicht wundern .... vor der OP unterschreibst du, dass Lasek bis -5 oder - 6 Dioptrien möglich ist.???!!?

Puh_der_Baer
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Beitrag von Puh_der_Baer » 21.04.2008, 19:17

Hallo Donauwelle

Danke für Dein ausführliches Statement.
Das hilft mir doch sehr bei der richtigen Entscheidung.

Durch die Laserbehandlung mittels PRK, scheint ja eine ausreichende Behebung meines Sehfehlers, nur nach mehrmaligen Lasern zu bestehen.
Scheint ja dann bald so, als würde nur der Gewinnfaktor eine Rolle spielen. Wenn ich nach der 1. OP mit ca. 2 - 3 diop. rauskomme, würde ich bestimmt auch eine Folge-OP zum kompletten Beheben bezahlen.
Das ALZ Dresden bietet seltsamerweise alle Laser-Methoden an.
Der Arzt meinte noch bei der Untersuchung, das meine Augen ideal zum Lasern wären. Bedeutet für mich, daß die Hornhaut ausreichend dick ist. Wieso er dann "nur" die PRK anwenden will, kann ich dann nicht nachvollziehen.
Den Termin habe ich erst einmal abgesagt.
Mal schauen, ob ich mich noch umentscheide oder auf andere Anbieter ausweiche♦.

Danke für Eure Antworten.

Gruß Tino

Donauwelle
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Beitrag von Donauwelle » 21.04.2008, 20:04

Hallo!

Es muss nicht sein, dass so hohe Dioptrienreste herauskommen, es ist - wurde mir gesagt - aber nicht auszuschließen, dass eine Nachkorrektur erforderlich wird.
Bei mir hat es ja auf Anhieb geklappt - trotz schlechter Prognosen.

Eine Nachkorrektur kostet bei den meisten Kliniken entweder nichts oder nur ganz wenig.



LG

Puh_der_Baer
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Beitrag von Puh_der_Baer » 21.04.2008, 20:11

Bei o.g. Klinik kostet die Nachbehandlung leider 800 Euro/Auge.
Würde dann im schlimmsten Falle, alles zusammen auf 4800 Euro kommen.
Das wäre es mir dann doch nicht wert.

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