Lasik bei Autoimmunthyreoiditis?

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Maridd
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Lasik bei Autoimmunthyreoiditis?

Beitrag von Maridd » 13.11.2005, 16:42

Wegen einer Anisometropie und häufigen Problemen mit den Linsen möchte ich mich gerne operieren lassen. Ich leide aber an einer Hashimotothyreoiditis und chronischer Urtikaria und habe gelesen , dass Lasik bei Autoimmunerkrankungen kontraindiziert ist. Ich habe kein Rheuma und bin HLA-B-27 negativ. Weiss jemand etwas über das Risiko einer Reaktion am Auge? Welche Methode käme am ehesten in Frage? (Lasik/Lasek?) Wie, wenn ich nur das schwächere Auge lasern lasse? Wäre ggf. auch das nicht operierte Auge von einer Autoimmunreaktion betroffen?
Vielen Dank für eine Rückmeldung und freundliche Grüsse
Ma
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Dr. med. Ron Lehnert
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Beitrag von Dr. med. Ron Lehnert » 16.11.2005, 19:02

Hallo Maridd,

m.E. ist Lasik nur bei schwer Autoimmunerkrankungen wie Diabetes Typ 1, "Rheumatismus" oder bei speziell die Augen betreffenden Autoimmunerkrankungen wie Sjögren Syndrom kontraindiziert. Bei Hashimoto-Thyreoiditis und chronischen Urtikaria kann man sehr wahrscheinlich sowohl eine LASIK als auch eine LASEK durchführen. Eine LASEK ist aber bei Wundheilungsstörungen kontraindiziert, deshalb sollten ihre Narben evaluiert werden. Für eine endgültige Abklärung der Problematik sollten Sie sich aber an einen erfahrenen Laser-Spezialisten wenden.
Das nicht operierte Auge wäre von einer evtl. auftretenden Autoimmunureaktion nicht betroffen. In ihrem Fall sollte erst ein Auge und nach einiger Zeit das andere Auge operiert werden - eine bilaterale LASIK/LASEK ist m.E. kontraindiziert.

Grüsse
Ron Lehnert

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