Starke Kurzsichtigkeit - Lasern oder lieber doch nicht?

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Moderator: Frankyboy

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KarinaMaria
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Starke Kurzsichtigkeit - Lasern oder lieber doch nicht?

Beitrag von KarinaMaria » 27.08.2020, 08:29

Hallo zusammen,

meine Werte sind:
-linkes Auge -7,5 dpt. Hornhautverkrümmung -3,5 20°
-rechtes Auge -7,5 dpt. Hornhautverkrümmung -3,5 170°

Ich würde mich gerne lasern lassen. Von verschiedenen Ärzten weis ich bereits das die Hornhaut ausreichend dick ist. Eigentlich möchte ich nach einer Behandlung Brillenfrei sein - mittlerweile ist mir aber klar, dass wohl eine Rest Sehschwäche bleibt...

Nun zu meiner Frage: Hatte einer von euch eine ähnliche Ausgangslage wie ich? Falls ja, wie habt ihr euch entschieden und warum? Habt ihr nach dem Lasern tatsächlich noch eine "spürbare" Sehschwäche?

Das Laserzentrum riet mir zu ICL Linsen, da ich durch Lasern nicht Brillenfrei werden kann. Sie sagen mir aber auch, dass die Linsen ein erhöhtes Risiko sind. Deshalb habe ich mich dagegen entschieden.

Von diesem Post erhoffe ich mir Leidensgenossen zu finden, denen es ähnlich geht oder ging :)

Vielen Dank euch

Viele Grüße
Karina

Donauwelle
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Re: Starke Kurzsichtigkeit - Lasern oder lieber doch nicht?

Beitrag von Donauwelle » 10.09.2020, 10:56

Bei deinen Werten ist ein operativer Eingriff am Auge sicher eine spannende Sache. Implantierte Linsen können massive Nebenwirkungen haben - die möglichen Nebenwirkungen nach einer Laseroperation (zusätzlich mit großer Wahrscheinlichkeit auch Restfehlsichtigkeit oder neuerlicher Fehlsichtigkeit nach einiger Zeit) können sich auch als Herausforderung entpuppen.

Meine Werte waren niedriger als deine. Die meisten Ärzte rieten eher zu Linsenimplantaten, allerdings meinten Sie, ich solle diesen Schritt aufgrund möglicher Komplikationen möglichst spät wagen. Bei mir wurde schließlich ein Oberflächenverfahren durchgeführt, das aufgrund meiner Werte mehr als grenzwertig war. Mein Erstoperateur schaffte zwar eine sehr gute Tagsicht bei mir; die Nachtsicht war aber mehr als sch...... Die Intensität dieser Seheinschränkungen war bei mir leider so hoch, dass ich abends nicht mehr mit dem Auto fahren konnte. Erst nach einer 3. OP bei einem der hier häufig genannten Spezialisten wurde auch meine Nachtsicht wieder OK (allerdings erst nach mehrmonatiger Heilphase).

Eine leichte Restfehlsichtigkeit, die mittels Brille korrigiert werden hätte können, wäre für mich in Ordnung gewesen. Eine nicht mit Brille korrigierbare Sicht (Starbursts, teilweise Mehrfachbilder) empfand ich aber als sehr einschränkend, und man darf nicht vergessen, dass manche Sehprobleme, die nicht mit Brille korrigiert werden können, nicht nur die Lebensqualität beeinträchtigen, sondern auch den Job gefährden können.

Von der Erstoperation bis zur guten Sicht nach der 3. Operation lag ein Zeitraum von ca. 5 Jahren. Empfehlen würde ich eine OP bei wenig optimalen Werten daher nicht. Allerdings genieße ich jetzt meine gute Fernsicht durchaus.
LG
Donauwelle

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