Unsicher der Op-Methode bei -13 und -11,75. Wer weiß Rat??

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

Nana
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Beitrag von Nana » 30.06.2009, 17:08

Hallo Manuel,

ich verstehe gar nicht die Kosten für die Voruntersuchung? Finde ich unglaublich. In Frankfurt ist eine super Ärztin, die mir sehr geholfen hat. Aber leider ist sie zu weit weg für mich. Hast Du eine email-adresse? Darüber kann ich Dir, wenn Du möchtest, mehr erzählen.

LG v. Nana

Nana
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Termin steht

Beitrag von Nana » 14.08.2009, 09:44

Hallo,

mein Termin für meine OP steht und ich habe großes Vertrauen in die Kölner Augenklinik.

Ich werde Euch nach dem 26. August berichten :-)

LG v. Nana

annamaria25
schaut sich noch um
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Ein kleines Stückchen weiter oder auch nicht

Beitrag von annamaria25 » 14.08.2009, 13:15

Hallo Nana, Hallo Manuel.dl, und alle übrigen

nachdem ich jetzt unzählige Stunden in Augenforen, Linsenanbieterseiten, etc. zugebracht habe, kann ich Manuel.dl nur beipflichten. Man hört so viele verschiedene Aussagen...
Bei meiner Voruntersuchung (80€) ergab sich folgendes:
Aufgrund meiner Vorgeschichte (1x Loch in der Netzhaut-vor 20 Jahren gelasert; 1xNarbe auf der Netzhaut-vorsorglich gelasert vor 9 Jahren; Schwester nach Vorderkammerlinsenimplantat Netzhautablösung auf diesem Auge) wollte die Ärztin sehr vorsichtig sein und hat mir von einem Linsenimplantant abgeraten wegen des erhöhten Risikos für die Netzhaut. Auch für den Austausch des körpereigenen Materials bei der Hinterkammerlinse war ich ihr noch zu jung. Außerdem war noch gar nicht klar ob es eine Linsen (Hinterkammer-Multifokal) für meine Stärke überhaupt gibt.
Es wurde mir LASEK empfolen: die schonenste Methode, bei der die Verkrümmung auf 0 käme und die Kurzsichtigkeit bei ca. -2,5 bleiben würde. Der Manager der Augenklinik teilte mir dann nach dem Besuch des Linsen-Vertreters mit, dass es eine torische (wg. Verkrümmung) Monofokale (nur kurzsichtig-Lesebrille bleibt) gibt, die mir in die Hinterkammer unter Absaugung der eigenen Linse implantiert werden könnte. Ein erhöhtes Risiko, das die Ärztin schon beim Vorgespräch mitteilte, sah er gar nicht. Auch auf nochmaliges darauf aufmerksam machen, ging er von seiner Meinung nicht weg. Heute hatte ich ein nochmaliges Gerpräch mit der Ärztin, die zu meiner Enttäuschung keine 100%ig Aussage machte. Vielleicht wollte sie auch ihren Mitarbeiter schützen.
"Es gibt überall ein Risiko, Lasek wäre immer noch das schonendste Verfahren... Die Entscheidung liegt bei Ihnen....." Nächste Woche hole ich mir eine 2te Meinung in Amberg ein. Weiß aber eingentlich jetzt schon, dass hier von einem Implantat ab -10 D. (die Verkrümmung muß noch dazugezählt werden) abgeraten wird, weil das Risiko einer Netzhautablösung zu groß wird.
Im Endeffekt ziehe ich mein Fazit so. Obwohl hier Fachleute am Werk sind, muß man sich selbst so gut als möglich informieren, auch über alle Spätfolgen (Nachstar, trockene Augen, usw.) um hier wirklich auch ein wenig den Überblick zu haben und überhaupt etwas mitreden (Paroli bieten) zu können, was da mit einem gemacht wird. Und entscheiden muss man es ja sowieso selber. Im Hinblick darauf, dass es ja finanziell ein reines "Privatvergnügen" ist, bin ich im Moment enttäuscht, dass die Leutchen, die damit ihr Geld verdienen nicht so weit sind, klare Aussaugen zu machen. Meine Entscheidung ist schon bei Lasek, weil ich Risiken so weit als möglich ausschalten möchte. Also immer kritisch bleiben.....
Ich halte Dir die Daumen Nana. Was wird bei Dir jetzt gemacht?

annamaria 25

Nana
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Beitrag von Nana » 14.08.2009, 15:13

Hallo Annamaria,

ich habe zusätzlich einen grauen Star im Beginn und bekomme einen Linsentausch bei beiden Augen. Es gibt ganz sicher ganz viele Leute die positiv mit ihrem Ergebnis sind, hier aber dann nicht mehr berichten.

Ich fühle mich in Köln super aufgehoben und sehe dem Positiv entgegen.

LG

hagid_muc
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Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten...

Beitrag von hagid_muc » 15.08.2009, 01:39

Hallo Nana,

tja, das ist die Krux heutzutage. Es gibt in diesem Bereich sehr viele Möglichkeiten, mit oder ohne Alterssichtigkeitskorrektur (also Multifokallinsen), mit bzw. ohne Kontrasteinschränkungen.

Aber grundsätzlich, es gibt per Laser keine wirkliche Behandlungsmöglichkeit der Alterssichtigkeit! Das ist nur eine recht manuelle Möglichkeit, per Laser quasi eine "Lesebrille" in die Hornhaut einzulasern... aber erfahrungsgemäss nicht wirklich zufriedenstellend.

Was sind denn Deine Erwartungen nach solch einem Eingriff? Eine so hohe Kurzsichtigkeit mit Hornhautverkrümmung könnte man mit einer entsprechenden Kunstlinse per RLA (refraktiven Linsenaustausch) sehr gut beheben. Bei Vorliegen einer weiteren Alterssichtigkeit besteht heutzutage die Möglichkeit, mit einer sog. Multifokallinse zudem die Alterssichtigkeit, als "Lesebrille" im Nahbereich mitzukorrigieren. Und da hast Du ja bereits genau die korrekten Aussagen erhalten... Es gibt besagte Multifokallinsen, allerdings kann es dadurch zu Einbussen im Kontrastsehen kommen. Also wenn Dir die Ferne wichtiger ist, nebst Kontrastsehen und Du eine zusätzliche Lesebrille (wenn man sie denn braucht) akzeptieren könntest, dann würde ich Dir eher zu einer RLA raten. Eben weil die Multifokallinsen aktuell zwar schon recht gut sind, aber meistens noch nicht so recht perfekt. Und wenn Du gerade erst 42 bist, dann hast Du durchaus sehr grosse Erwartungen in einen solchen Eingriff, Du also bestes Sehen Dir erwartest... wie gesagt, wenn Du bereit wärst, gelegentlich eine Lesebrille zu akzeptieren, wäre eine RLA sicherlich die optimalste Lösung.

Hoffentlich konnte ich Dir ein wenig helfen...

schöne Grüsse HAGID

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