Ist die PRK-Methode die richtige Behandlung ?

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

April
kennt sich hier aus
Beiträge: 60
Registriert: 15.04.2008, 14:50
Wohnort: Schweiz

Beitrag von April » 23.04.2008, 16:58

Puh_der_Baer hat geschrieben:Meine Werte liegen bei :

Linkes Auge - 7,75 diop. 142°
Rechtes Auge - 7,25 diop. 172°
Puh_der_Baer hat geschrieben:Das einzige was ich an Werten habe ist :

R: -6.50 - 0.75 172 = 0.6
L: -6.25 - 1.50 142 = 0.9
Also irgendwie scheint das Thema bei dir noch nicht ausgereift zu sein. :roll:

.

Puh_der_Baer
schaut sich noch um
Beiträge: 8
Registriert: 19.04.2008, 23:32

Beitrag von Puh_der_Baer » 23.04.2008, 17:17

@ April

Die Werte sind schon so richtig.
Da die horizontale und die vertikale zusammengerechnet werden, ergeben sie die Gesamtwerte, wie in meiner ersten Angabe.

Die zweiten, aufgeschlüsselten, habe ich von dem Brief an die Krankenkasse abgeschrieben.
Was sie im Einzelnen bedeuten , kann ich leider auch nicht sagen.

Die Schwester sagte nur, das ein Leben ohne Brille, mit dieser Methode nicht möglich sind. Das haben wir ja auch schon begriffen.
Der Arzt vielleicht noch nicht ?

April
kennt sich hier aus
Beiträge: 60
Registriert: 15.04.2008, 14:50
Wohnort: Schweiz

Beitrag von April » 23.04.2008, 17:25

Puh_der_Baer hat geschrieben:Die Schwester sagte nur, das ein Leben ohne Brille, mit dieser Methode nicht möglich sind. Das haben wir ja auch schon begriffen.
Der Arzt vielleicht noch nicht ?
Du kannst davon ausgehen, dass auch der Arzt weiß, was die Spatzen von den Dächern pfeifen.
Es fragt sich eher, warum er so scharf darauf ist, dir unbedingt dieses (zunehmend seltener verwendete) Verfahren zu verpassen, zumal PRK nicht deinen gesamten Brechungsfehler ausgleichen kann.
Ich kann nur mutmaßen. Hat er vielleicht einen Assistenten, der soundsoviele PRKs auf seinem Facharzt-Ausbildungskatalog abzuhaken hat? Ist er ein Fan dieses Verfahrens? (Damit stünde er ziemlich allein da.)

Was auch immer ihn zu dieser Vorentscheidung bewogen hat, an DICH kann er dabei jedenfalls nicht gedacht haben, denn von dir bzw. von deinen Augen weiß er bisher offenbar recht wenig.

.

Donauwelle
kennt sich hier aus
Beiträge: 1169
Registriert: 14.03.2008, 18:08

Beitrag von Donauwelle » 23.04.2008, 19:12

Hallo April!

Ich kenne weder den Arzt, noch diese Klinik; weiß auch nicht, ob die OP reine Geschäftemacherei wäre, oder nur die von diesem Arzt in diesem Fall bevorzugte Methode. Allerdings sind Preis für OP und Nach-OP doch eher heftig. Ich habe zwar nie nach Billiganbietern gesucht, aber sämtliche Kliniken, die ich in Österreich kontaktierte, boten günstiger an.

Dieser Arzt ist aber vielleicht einer jener Ärzte, die - wei mein Operateur - sowieso gg. Lasik sind, weil wegen des Flaps die HH zusätzlich zur Abtragung geschwächt wird (also zusätzlich im Schnitt 130µm, mindestens aber ca 90 µm).

Mich würde an dieser Klinik eher stören, dass die Risken offensichtlich nicht oder nur am Rande erwähnt wurden, und man bei dieser Dioptrienstärke eben eher mit Problemen rechnen muss. Besonders einen Berufskraftfahrer müsste man speziell aufklären. Die Frage nach dem Beruf und der Erwartung an die Sehfähigkeit ist wohl nicht vom Arzt gestellt worden.

Aber - jemanden zu verurteilen, den man nicht kennt, würde ich mir nicht anmaßen. Insbesondere wenn man die Gründe nicht weiß, warum dieser Arzt (zumindest in diesem Fall) zu einem Oberflächenverfahren tendiert.

LG

April
kennt sich hier aus
Beiträge: 60
Registriert: 15.04.2008, 14:50
Wohnort: Schweiz

Beitrag von April » 23.04.2008, 23:18

Ich gehe von dem aus, was hier im Forum erzählt wurde, und zwar z.B.:

- keine Untersuchung von Hornhautdicke, Hornhauttopographie und Pupillengröße und folglich keine persönliche, individuelle Beratung auf Basis der Werte (bei Puh_der_Baer)

- vorzeitige Festlegung auf ein bestimmtes OP-Verfahren, ohne fundierte Entscheidungsgrundlage (da ja nicht alle Tests gemacht worden sind), ohne Mitentscheidungsmöglichkeit des Patienten und ohne Berücksichtigung individueller Wünsche und beruflicher/privater Gegebenheiten (Berufskraftfahrer)

- Verwendung eines Verfahrens, das als veraltet gilt und das von vornherein bei der Patientin ein subobtimales Ergebnis liefert (Puh_der_Baer). Dein Argument contra Lasik (Flap-Problematik) ist in diesem Zusammenhang nicht schlüssig, da es modernere Lasik-Alternativen als die PRK gibt, die durchgesprochen hätten werden müssen

Es kann zwar sein, dass der Mann ein miserabler Berater und trotzdem ein guter Operateur ist, aber worauf bitte soll man denn seine Entscheidung pro oder contra einer bestimmten Klinik treffen wenn nicht aufgrund solcher Signale?
Ich persönlich würde mich vorinformieren und dann bei dem Besprechungstermin alle Antennen ausfahren.
Bei einem solchen Vorgehen würde ich von einer Operation Abstand nehmen. Beim Augenlicht handelt es sich um etwas so fundamental Wichtiges, dass Nachsicht gegenüber subobtimaler ärztlicher Beratung und Betreuung IMHO fehl am Platz ist.
.

Antworten

Sie haben Interesse an einer Lasik-Behandlung? Fordern Sie hier kostenlose Informationen zum Thema Lasik an und lassen Sie sich beraten!

Beratung anfordern