Wer mag mir was zur Femto-Lasik erzählen?

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Kristina
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Wer mag mir was zur Femto-Lasik erzählen?

Beitrag von Kristina » 09.07.2007, 15:48

Hallo erst einmal!

Uffz, bin froh, dass ich endlich begriffen hab, wie man einen eigenen Beitrag hier verfaßt.... :lol:

Heute war ein Hammertag!
Nachdem ich seit ca. drei Jahren (nach einer Untersuchung im Münchner Augenzentrum der Uniklinik) endgültig mit dem Thema LASIK abgeschlossen hatte, habe ich heute bei einer Routineuntersuchung beim Augenarzt plötzlich wieder Hoffnung geschöpft!

Zur Vorgeschichte:
Vor 3 Jahren wollte ich es endlich, endlich angehen, ging zur sehr ausführlichen Untersuchung ins LMU München.
Dort stellte man folgende Werte fest:
Visus rechts - 7,25, -1,0 cyl, rechts -6,5, -2,0 cyl. Rechts wurde eine Hornhautdicke von 517,4 nm und rechts 522,2 nm gemessen. Pupillenweite war rechts 5,75 und rechts 6,0mm.
Es hieß damals, ich sei wegen meiner hohen Dioptrien- und Astigmatismuswerte und der sehr dünnen Hornhaut im Grenzbereich. Man würde mich für operabel halten, allerdings mit einer Restdioptrie von -1,0 ausgehen, und eine sehr starke Wahrscheinlichkeit für Halos und Glare. Desweiteren sei ich wahrscheinlich nach einer ersten Lasik nicht mehr zu operieren, weil die verbleibende Hornhaut dann zu dünn wäre.

Nach diesem Befund nahm ich Abschied von der Lasik.
Aufgrund meines Berufes war ich zwar in 2004 noch einmal bei einer inzwischen sehr bekannten türkischen Lasik-Spezialistin in Istanbul, die mir riet, meine Dioptrien und den Astigmatismus in zwei Operationen zu lasern, aber ich hatte zu viel Angst vor den Risiken dieser OP und so ließ ich es sein.

Natürlich weiß hier jeder, dass das Leben mit so hohen Werten der Kurzsichtigkeit so seine "vernebelten" Seit :wink: en hat...
Es ist seit jeher mein Herzenswunsch, morgens aufzuwachen und zum Beispiel den Schatz an meiner Seite "scharf" zu sehen..... hihi. Oder im Schwimmbad oder der Sauna und und und... Naja, ihr kennt das ja alles.

So, und heute nun wollte ich eigentlich nur, wie alle paar Jahre mal, den Augenhintergrund checken lassen, und plötzlich kommt der Arzt, (war zum ersten Mal in seiner Praxis) auf die Lasik zu sprechen. Ich erzählte vom UNtersuchungsergebnis der LMU, blabla, und er erzählte vom Femto-Laser, der seit ca. Ende 2004 in Deutschland auf dem Markt ist.
Hatte mich um sowas gar nicht mehr gekümmert.

Nun hab ich mich also heute bis grade eben ein wenig dazu im Netz umgeschaut - trotz noch superweitgestellter Pupillen.... Dennoch fehlen mir noch die Erfahrungsberichte mit ebenjenem Femto-Laser...
Wer mag mir dazu was erzählen? Habt Ihr euch auch mit dem Femto-Laser lasern lassen, womöglich in München, vielleicht hier sogar bei der Visumed? Hat einer von euch ähnliche Werte aufgewiesen, wie sind die Ergebnisse gewesen? Was macht man, wenn man nicht auf Null gelasert werden kann, kann man dann weiterhin Kontaktlinsen tragen, oder wie ist das wenn man trotzdem wieder eine Brille braucht???
Plötzlich tauchen all diese Fragen wieder auf...
Bin für alle Hinweise ultradankbar!

Es seufzt hoffnungsfroh aus dem Münchner Hinterland
die Kristina :lol:

Glasbaustein
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Beitrag von Glasbaustein » 09.07.2007, 16:53

Hallo Kristina,

Nur ganz kurz: Die Femto-Lasik ist zwar ein gewebeschonendes Verfahren um den sogenannten Flap zu schneiden, aber ich kann mir bei deinen hohen Werten (inkl. der dünnen Hornhaut) leider trotzdem nicht so recht vorstellen, dass das dein "altes" Problem mit einem Schlag löst. Der Femto-Laser schneidet, wie gesagt, nur (in relativ unerheblicher Dimension) etwas schonender.

Kann dir gerade keine genauen Zahlen nennen, aber sagen wir, wenn es hoch kommt, nur halb soviel Hornhaut "weg" wie die herkömmliche Mikrokeratom-Klinge.

Will mich hier aber nicht als Experte aufspielen, deshalb solltest Du noch etwas warten, bis jemand mit mehr Know-How hier dazu was schreibt, oder auch mal die speziellen refraktiven Kliniken kontaktieren. Ich will Dich auf gar keinen Fall brutal aus deinen Hoffnungen reißen, dazu verstehe ich zu wenig von der Thematik. Es gibt ausserdem m.E. noch einige andere Möglichkeiten hohe Fehlsichtigkeiten zu korrigieren, z.B. eine Austauschlinse. Bin da aber auch nur ein Laie. Kann Dir deshalb nur erzählen, wie sich dein Problem aus meiner Amateursicht darstellt. Da mußt Du leider im schlimmsten Fall selbst forschend tätig werden. Aber hier wird Dir vielleicht auch schnell geholfen.

Also, lass den Kopf nicht gleich hängen. Wollte Dir nur meine (unprofessionelle) Einschätzung mitteilen, da man hier im Forum manchmal sehr lang auf eine Reaktion warten muß.
[b]R[/b] (Sph) = -4,75 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 30
[b]L[/b] (Sph) = -5,50 (neuester Wert); (Cyl) = -0,5; (Ach) = 165
Status: Noch ohne refraktive OP! [img]http://yelims3.free.fr/Jesuis/Opticien.gif[/img]

Kristina
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Merci soweit

Beitrag von Kristina » 09.07.2007, 17:02

Danke lieber Glasbaustein,

das klingt nicht ermutigend, aber wohl ehrlich.
Hatte schon gedacht, dass ein Lichtstrahl sich hier am trätschig verregneten Erdinger Weißbierhimmel breitmacht.
Glumpf!

Hab übrigens noch nachzutragen, dass ich 36 Jahre alt bin. Soll ja im Hinblick auf irgendwann eintretende Alterssichtigkeit etc. hin nicht ganz unrelevant sein.

Brääääääääh!
langsamtraurigwerd...!

stareyes
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Pros und cons des Femto Lasik

Beitrag von stareyes » 09.07.2007, 17:51

Es gibt sehr starke pros und cons, wahrscheinlich haengt es sehr mit der Erfahrung des Operateurs zusammen. Trotzdem hat die Femto seine Tuecken, die selbst von Pro Operateure bestaetigt wurden Es wird trotzdem gehofft, dass die FEmto Lasik sich nach seinen Kinderkranheiten sich zunehmend durchsetzt.

Bei Deiner Hornhautstaerke ist wahrscheinlich das normale klassische Verfahren nicht mehr moeglich. Femto hat auch ein Risiko des TLS(Transiet LIght Syndrome) und leicht erhoehrtes Risiko einer Entzuendung(DLK). Es schneidet nicht wie Goldfinger's laser, aber punktweise den Schnitt.

Es dauert lange und der Abstand zwischen Flapkreation und lasern dauert laenger als beim Mikrokeratom. Inzwischen wird mit einem Instrument nach der Femto der ganze Abfall gereinigt. Auch das "Andocken" des Geraetes ist fuer den Patienten mit Unanehmlichkeiten verbunden. Es werden jedoch Kortison und Antibiotika gereicht um Entzuendungen zu vermeiden. Viele Aerzte sehen zur Zeit mehr Nachteile fuer Femto, was aber hoffentlich in der Zukunft aendern wird

Studien zeigen aehnliche oder leicht bessere Ergebnisse fuer FEmto auf.
www.pubmed.com
Hier kannst Du nach Studien recherchieren

Deine Hornhaut ist duenn, so kannst Du links auf den button"HH Kalkulator" clicken. Der FEmto Flap hat ungef. 80-90 um, anderes als Mikr0keratom 160 um. Auch kann man das schneiden regeln, dass nicht zu viele Nerven durchschnitten werden, die fuer Traenenfluessigkeit zustaendig sind.

Du bist noch unter 40, Risiko fuer das Alter gleich null. Du bist im myopie Bereich und der Astigmatismus ist bis -4 zu korrigieren. Fuer eine Lasek oder PRK, sehr oft empfohlen bei duener HH), bist du zu stark im myopen Bereich. Das Risiko des Haze und Vernarbung muss in Betracht gezogen werden. Viele Operateure machen Lasek nur bis -6.

Such mal den Thread von Medisun

Dr. med. Ron Lehnert
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Hornhautdicken - Kalkulator

Beitrag von Dr. med. Ron Lehnert » 09.07.2007, 19:12

Hallo Kristina,

habe mal mit dem Hornhautdicken - Kalkulator folgendes errechnet.

Mit einem sehr dünnen Flap - am besten Femto-LASIK mit 80 Mikrometer Flap kann man Dich auch mit einer großen optischen Zone operieren.

Hab das Ergebnis mal als PDF gedruckt:
www.operationauge.de/content/Kristina_Kalkulator.pdf

VG, Ron
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