Lasik bei über 10 Dioptrin.

allgemeine Themen zu LASIK, Femto-LASIK, LASEK, Epi-LASIK, PRK...die in keine Spezialkategorie passen

Moderator: Frankyboy

Huberth
schaut sich noch um
Beiträge: 3
Registriert: 10.05.2007, 16:56

Lasik bei über 10 Dioptrin.

Beitrag von Huberth » 10.05.2007, 17:15

Ich wurde am 2. November 2005 operiert (LASIK).
Vorher hatte ich auf dem rechten Auge - 11,5 Dioptrin, links -6,5 Dioptrin.
Aufgrund einer zunehmenden Alters-Weitsichtigkeit (50 Jahre alt) waren Probleme beim Lesen (Doppelbilder) aufgetreten. Da ich immer wieder chronische Lidrandsentzündungen hatte, wurde mir die LASIK-Operation empfohlen nach Feststellung einer ausreichende Stärke der Hornhaut, da ich Kontaktlinsen nicht vertrage. Ich wurde auf dem rechten Auge auf ca. -2 Dioptrin gelasert, damit ich durch "Monovision" keine Lesebrille brauche. Das linke Auge wurde gegen 0 Dioptrin gelasert.
In den vergangenen fast eineinhalb Jahren hatte ich große Schwierigkeiten und stehe vor einer Klage gegen den LASIK-Operateur. Nicht nur Halos und vermindertes Kontrast-Sehen erschweren das Autofahren und die Arbeit am PC etc. Mein Optiker stellte jetzt fest, dass ich den Führerschein-Sehtest nicht mehr bestehen würde, da ich insgesamt nur noch ca. 60 % Sehfähigkeit habe - auf den einzelnen Augen sogar noch weniger. Vor der LASIK-Operation hatte ich angeblich noch mehr als 80 % Sehfähigkeit. Gibt es hier im Forum Personen, die Erfahrungen oder Ratschläge für mich haben.

Spark
kennt sich hier aus
Beiträge: 273
Registriert: 14.03.2007, 19:12

Lasik bei über 10 Dioptrin

Beitrag von Spark » 11.05.2007, 16:17

Hallo Hubert, durch die Monovision ergeben sich unterschiedliche Abbildungsgrößen auf der Netzhaut. Die können zum Teil durch Akkomodation ausgeglichen werden.
Bei Verlust der Akkomodation durch Alterssichtigkeit wird dieser Unterschied eventuell wieder relevant.
Monovision erfordert nach meiner Meinung einen dreimonatigen Trageversuch mit Kontaktlinsen der entsprechenden Stärke. Wenn dadurch keine Probleme auftreten, dann kann die OP so durchgeführt werden. Allerdings sind 2 Dioptrien eine relativ große Differenz. Wenn es die Restdicke der Hornhaut zulässt, könnte man das Auge mit Restfehlsichtigkeit auf 0 dpt. bringen.
Ansonsten bleibt vielleicht die Option, eine Lasek durchzuführen, die das Reststroma nicht weiter reduziert.
Dazu braucht es in jedem Fall eine eingehende Untersuchung der Hornhaut mit Vermessung der Rückfläche. (Orbscann, Pentacam)
lG, Spark

Antworten

Sie haben Interesse an einer Lasik-Behandlung? Fordern Sie hier kostenlose Informationen zum Thema Lasik an und lassen Sie sich beraten!

Beratung anfordern