@symbiont,
es ging lediglich um den Unterschied zwischen FEMTO 1. und 2. Generation. Und da liegt lt. Dr.Göker die 2. Generation halt nur noch bei 35mmHg gegenüber 70mmHg bei der 1.Generation.
Dadurch, daß die Glasscheibe nicht mehr flach, sondern der Wölbung des Auges angepaßt ist, wird ein geringerer Druck auf´s Auge erreicht.
Nicht mehr und nicht weniger wollte ich sagen.
Zu meiner Wortwahl in diesem einen Beitrag: Da hast Du wohl recht, war ein einmaliger Ausrutscher, der daher kam, daß bowserchees hier wirklich innerhalb kürzester Zeit mehrere haarsträubende posts lieferte. Die meisten (sprich die, auf die noch nicht geantwortet wurde) hat Ron bereits gelöscht, so daß Du nicht den ganzen Umfang mitbekommen hast.
femto lasik 2te generation! kaum risiko??? beste op-art?
Moderator: Frankyboy
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spessartjaeger
- kennt sich hier aus
- Beiträge: 51
- Registriert: 22.11.2006, 14:04
@Spessartjäger - vielleicht sollte ich nicht soviel alte Beiträge lesen, insbesondere bei dem Hintergrund, das manches unter Umständen gelöscht wurde.
Hinsichtlich Femto-Laser, gewölbter Glasscheibe und geringer Erhöhung des Augeninnendrucks hast du recht, diesen Femto-Laser gibt es und das ist der von 20/10 Perfect Vision, aber ich bin davon ausgegangen das Dr. Sinan Göker mit dem Femto von IntraLase arbeitet, hat ich so in meinem Kopf gespeichert. Nach weiterer Recherche habe ich jetzt gesehen, dass er das nicht tut oder nicht mehr.
Mein Fehler - daher entschuldige ich mich für den Vorwurf, dass du hier Quatsch erzählst.
Wobei ich anmerken möchte, dass man hier nicht zwangsläufig von 1. oder 2. Generation reden kann. Sicher hat jeder Hersteller meherere Generationen, aber hinsichtlich der Ansaugung gibt es bei den Herstellern große Unterschiede. Perfect Vision hat eine elektronisch Kontrollierte Saugung und da sie zusätzlich die gewölbte Applanationsfläche haben ist die Druckerhöhung hier geringer als bei allen anderen.
Aber der Laser mit dem du als Beispiel operiert worden bist hat das nicht, egal ob 1., 2. oder 3. Generation. Hier passiert die Ansaugung mit einer Spritze mit eingebauter Feder, die vom OP-Personal manuell bedient wird.
Hinzuzufügen ist auch, das der Marktanteil des Perfect Vision Lasers sehr gering ist und IntraLase Marktführer ist. Nicht zwangsläufig technologisch, aber was seine Marktpräsenz betrifft
Hinsichtlich Femto-Laser, gewölbter Glasscheibe und geringer Erhöhung des Augeninnendrucks hast du recht, diesen Femto-Laser gibt es und das ist der von 20/10 Perfect Vision, aber ich bin davon ausgegangen das Dr. Sinan Göker mit dem Femto von IntraLase arbeitet, hat ich so in meinem Kopf gespeichert. Nach weiterer Recherche habe ich jetzt gesehen, dass er das nicht tut oder nicht mehr.
Mein Fehler - daher entschuldige ich mich für den Vorwurf, dass du hier Quatsch erzählst.
Wobei ich anmerken möchte, dass man hier nicht zwangsläufig von 1. oder 2. Generation reden kann. Sicher hat jeder Hersteller meherere Generationen, aber hinsichtlich der Ansaugung gibt es bei den Herstellern große Unterschiede. Perfect Vision hat eine elektronisch Kontrollierte Saugung und da sie zusätzlich die gewölbte Applanationsfläche haben ist die Druckerhöhung hier geringer als bei allen anderen.
Aber der Laser mit dem du als Beispiel operiert worden bist hat das nicht, egal ob 1., 2. oder 3. Generation. Hier passiert die Ansaugung mit einer Spritze mit eingebauter Feder, die vom OP-Personal manuell bedient wird.
Hinzuzufügen ist auch, das der Marktanteil des Perfect Vision Lasers sehr gering ist und IntraLase Marktführer ist. Nicht zwangsläufig technologisch, aber was seine Marktpräsenz betrifft
Grüße Symbiont
femtolaser
Ich frage mich, ob die "neueren" femtolasers nicht zu neu sind, um empfohlen zu werden? Darüber gibt es ja keine Langzeiteffektberichte.
Eigentlich sagt meine Ratio, ich sollte Mikrokeratom nutzen, aber der Gedanke "Schnitt am Auge" finde ich furchtbar. Obwohl es total schmerzfrei sein soll - und femtolaser auch einen Schnitt erzeugt. Aber halt ohne Berührung...
Ben
Eigentlich sagt meine Ratio, ich sollte Mikrokeratom nutzen, aber der Gedanke "Schnitt am Auge" finde ich furchtbar. Obwohl es total schmerzfrei sein soll - und femtolaser auch einen Schnitt erzeugt. Aber halt ohne Berührung...
Ben
Ich würde gerne auch noch näheres über den Femto-Laser erfahren.
Die bisherige Diskussion hilft mir nicht wirklich weiter. Mir ist nicht wirklich klar geworden, was der Unterschied zwischen der 1. und 2. Generation ist.
Bei einer Augenklinik habe ich folgende Beschreibung der Technik eines Intralase gefunden:
Technische Daten: Intralase F60
Hersteller: Fa. Intralase, Kalifornien, USA
Lasertyp: Femtosekundenlaser
Nd:glass-Laser
Wellenlänge: 1053 nm (Infrarot-Bereich)
Energiedichte: 6 µJ pro Puls
Pulsfrequenz: 60 kHz
Eyetracker: Nicht notwendig, da ein Kontaktglas verwendet werden muss. Das Auge wird ansaugt, ohne den Druck zu erhöhen.
Spotdurchmesser: 2-3 Mikrometer (µm)
Strahlpositionierung : über ein Kontaktglas
Gewicht: 400 kg
Der Intralase ist - im Gegensatz zum Excimer (UV) Laser - ein Infrarot-Laser und arbeitet bei einer Wellenlänge von 1053 nm.
Zum Vergleich: Der Excimer-Laser arbeit im ultravioletten Lichtbereich (UV) bei einer Wellenlänge von 193 nm.
Neu: Unsere Klinik ist die erste in Europa, die im April 2006 den Intralase der 5. Generation mit 60 kHz Pulsfrequenz einführte: Er trennt das Gewebe noch besser, so dass der Flap einfacher anzuheben ist. Mit dem 60 kHz Intralase Laser dauert die Präparation des LASIK-Flaps nur noch 20 Sekunden.
Ist es richtig, das bei der herkömmlichen Lasik ohne Femto die Schnittzeit lediglich 5 sec dauert? Dann fände ich 20 sec mit Femto doch im Vergleich schon sehr lang.
Wieviele Generationen gibt es bei der Femto-Technik jetzt tatsächlich? 1 oder 2 oder tatsächlich schon 5 ?
Kann man aus den o.g. Technikangaben ersehen, wie hoch der Augeninnendruck bei der Präparation wird? Wie hoch ist dieser bei der normalen Lasik?
Was kann ich aus diesen Technikangaben sonst noch erfahren? Was verrät mir z.B. die Angabe über Spotdurchmesser oder die Energiedichte?
Die bisherige Diskussion hilft mir nicht wirklich weiter. Mir ist nicht wirklich klar geworden, was der Unterschied zwischen der 1. und 2. Generation ist.
Bei einer Augenklinik habe ich folgende Beschreibung der Technik eines Intralase gefunden:
Technische Daten: Intralase F60
Hersteller: Fa. Intralase, Kalifornien, USA
Lasertyp: Femtosekundenlaser
Nd:glass-Laser
Wellenlänge: 1053 nm (Infrarot-Bereich)
Energiedichte: 6 µJ pro Puls
Pulsfrequenz: 60 kHz
Eyetracker: Nicht notwendig, da ein Kontaktglas verwendet werden muss. Das Auge wird ansaugt, ohne den Druck zu erhöhen.
Spotdurchmesser: 2-3 Mikrometer (µm)
Strahlpositionierung : über ein Kontaktglas
Gewicht: 400 kg
Der Intralase ist - im Gegensatz zum Excimer (UV) Laser - ein Infrarot-Laser und arbeitet bei einer Wellenlänge von 1053 nm.
Zum Vergleich: Der Excimer-Laser arbeit im ultravioletten Lichtbereich (UV) bei einer Wellenlänge von 193 nm.
Neu: Unsere Klinik ist die erste in Europa, die im April 2006 den Intralase der 5. Generation mit 60 kHz Pulsfrequenz einführte: Er trennt das Gewebe noch besser, so dass der Flap einfacher anzuheben ist. Mit dem 60 kHz Intralase Laser dauert die Präparation des LASIK-Flaps nur noch 20 Sekunden.
Ist es richtig, das bei der herkömmlichen Lasik ohne Femto die Schnittzeit lediglich 5 sec dauert? Dann fände ich 20 sec mit Femto doch im Vergleich schon sehr lang.
Wieviele Generationen gibt es bei der Femto-Technik jetzt tatsächlich? 1 oder 2 oder tatsächlich schon 5 ?
Kann man aus den o.g. Technikangaben ersehen, wie hoch der Augeninnendruck bei der Präparation wird? Wie hoch ist dieser bei der normalen Lasik?
Was kann ich aus diesen Technikangaben sonst noch erfahren? Was verrät mir z.B. die Angabe über Spotdurchmesser oder die Energiedichte?
Hallo,
nachdem ich mir gerade auch Gedanken über eine Femto-Lasik mache, hier noch ein möglicher weiterer Vorteil: Die Hinge-Position ("Scharnier") des Flaps ist bei Femto frei wählbar.
Angeblich (wissenschaftlich aber wohl noch nicht nachgewiesen) soll bei einem nasalen Hinge die Gefahr von trockenen Augen nach der OP geringer sein: Mikokeratome (herstellerabhängig!) können diesen nasalen Hinge nicht immer präparieren.
Eine "interessante" (steht halt auf der Seite eines Mikrokertom-Herstellers!) Studie zum Vergleich Femto-Mikrokeratom findet man übrigens hier.
Wenn man "Glück" (oder auch nicht!) hat, beantwortet sich die Frage "Femto oder Mikrokeratom?" ganz von alleine: Sollte die Hornhautdicke für ein Mikrokeratom zu gering sein, dann bleibt nur mehr Femto!
@Sunny67: Bei den technischen Daten halten sich die Hersteller auf ihren Webseiten leider sehr zurück: Bei Femtec (die Geräte benutzt meine z.Zt. favorisierte Klinik) habe ich z.B. dazu NICHTS gefunden.
Auf jeden Fall sollte man aber (wenn man sich für die OP entscheidet) den Arzt fragen, wie sich in seiner Klinik der Anteil zwischen Femto und Mikrokeratom darstellt und wie seine Erfahrungen mit beiden Verfahren sind.
Gruß
Thomas
nachdem ich mir gerade auch Gedanken über eine Femto-Lasik mache, hier noch ein möglicher weiterer Vorteil: Die Hinge-Position ("Scharnier") des Flaps ist bei Femto frei wählbar.
Angeblich (wissenschaftlich aber wohl noch nicht nachgewiesen) soll bei einem nasalen Hinge die Gefahr von trockenen Augen nach der OP geringer sein: Mikokeratome (herstellerabhängig!) können diesen nasalen Hinge nicht immer präparieren.
Eine "interessante" (steht halt auf der Seite eines Mikrokertom-Herstellers!) Studie zum Vergleich Femto-Mikrokeratom findet man übrigens hier.
Wenn man "Glück" (oder auch nicht!) hat, beantwortet sich die Frage "Femto oder Mikrokeratom?" ganz von alleine: Sollte die Hornhautdicke für ein Mikrokeratom zu gering sein, dann bleibt nur mehr Femto!
@Sunny67: Bei den technischen Daten halten sich die Hersteller auf ihren Webseiten leider sehr zurück: Bei Femtec (die Geräte benutzt meine z.Zt. favorisierte Klinik) habe ich z.B. dazu NICHTS gefunden.
Auf jeden Fall sollte man aber (wenn man sich für die OP entscheidet) den Arzt fragen, wie sich in seiner Klinik der Anteil zwischen Femto und Mikrokeratom darstellt und wie seine Erfahrungen mit beiden Verfahren sind.
Gruß
Thomas
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