Ich habe ein paar Fragen zur LASIK und LASEK-Op.
Zuerst einmal gebe ich Ihnen den Link zu meinem Datenblatt, das ich bei einer Voruntersuchung in einem Lasercenter erhalten und anschließend eingescannt habe:
http://www.fivedimensions.de/augenlasertest.jpg
Der dortige leitende Arzt empfahl mir eine LASIK-Operation.
Mein Hauptsorgenpunkt war und ist hauptsächlich mein großer Pupillendurchmesser von 8 mm, sowie tendenziell ein wenig trockene, gerade bei kalten Temperaturen „reizbare“ Augen.
Der Arzt sagte mir, dass 8 mm der Grenzwert für das Lasern ist, und dass ich damit in der Nacht nicht schlechter sehen würde als vor dem Lasern mit Brille bzw. Kontaktlinsen.
Ich würde darüber gerne weitere Meinungen einholen, da ich Nachts nach wie vor Autofahren können muss – und wissen möchte, inwieweit die Komplikationen wie erhöhte Blendempfindlichkeit, Halos und Starbursts bei mir auftreten können. Dieser Patientenbericht den Sie hier
http://www.lasikdisaster.com/ finden hat mich beispielsweise verunsichert, da diese Patientin auch als Hauptproblem zu große Pupillen hatte, und offensichtlich falsch bzw. ungenügend gelasert wurde.
Auch habe ich gehört, dass einige Patienten nach der LASIK mit einer erhöhten Augentrockenheit zu kämpfen haben. Weitere Komplikationen wie ein vermindertes Kontrastempfinden haben mich auch etwas „abgeschreckt“.
Dieses Laserzentrum wo ich zur Voruntersuchung war verwendet übrigens zwei Laser, den Wavelight Alegretto und den Esiris von Schwind. Der Arzt möchte mich mit dem Esiris lasern lassen.
Ich habe außerdem gehört, dass es mittlerweile eine neue Lasergeneration gibt, und zwar den Femtosekundenlaser (siehe hier:
http://www.vsdar.de/newsletter/09_2004.html ) - bei dem gewisse Komplikationen (z.B. den Flap betreffend) geringer sein sollen. Können Sie mir darüber näheres sagen, z.B. in wieweit eine Anwendung mit diesem Laser für mich Vorteile hätte?
Die Frage stellt sich, inwieweit die LASIK bei mir geeignet ist, und welche Alternativen es gibt. Bei letzteren interessieren mich die Aberrometergestützte LASIK sowie das LASEK-Verfahren.
Bei dem aberrometergestützten LASIK-Verfahren habe ich gelesen, dass die Erfolgsschancen gerade bei großen Pupillen besser sein sollen, bzw. die Komplikationswahrscheinlichkeit von Halos und Starbursts geringer. Ich habe meinen Arzt auch danach gefragt, er sagte mir jedoch, dass er dieses Verfahren nicht anwendet, da es eher kontraproduktiv sei. Er begründete dass damit, dass die Topographie des Auges, nach der mit dem Aberrometer individuell gelasert wird, nicht stetig ist, sondern sich verändert. So sagte er, dass ein genau nach seiner Augentopographie aberrometergelaserter Patient zwar nach der Operation perfekt sieht, allerdings später wenn sich diese Topographie verändert, schlechter sieht als beim normalen LASIK-Verfahren. Nach seiner Aussage weicht diese Landkarte des Auges sogar bei Messungen des Auges am Morgen und am Abend ab.
Allerdings habe ich derartige Negativmeldungen die seine Meinung über das Aberrometerverfahren bestätigen, nirgendwo sonst im Internet gefunden.
Bleibt noch das LASEK-Verfahren. Auch hier habe ich gehört, dass es bez. großer Pupillendurchmesser besser geeignet ist. V.a. sollen dabei keine Probleme mit zu trockenen Augen wie beim LASIK entstehen. Andererseits sollen andere postoperative Risiken höher sein, und die Heilung ist schmerzhafter und langwieriger. Dafür sollen mögliche Langzeitkomplikationen wie beim LASIK (Ablösung des Flaps, Instabilität der Hornhaut) wegfallen.
Interessant wäre auch zu wissen, ab wann ich nach einer LASEK-Op wieder arbeitsfähig bin. Die Angaben schwanken hier von 1 bis zu 2 Wochen.
Die Informationslage ist da auch überhaupt nicht eindeutig. Einige Laserzentren wie Euroeyes scheinen Ihren Patienten klar zu LASIK zu raten, andere wie diese Klinik
http://www.augenlaser.sk/lasek.html
empfehlen wenn möglich immer LASEK.
Ich würde mich freuen wenn Sie mir bez. meiner Fragen weiterhelfen könnten.