Lieber spät als nie: meine Lasik in Istanbul
Verfasst: 29.09.2004, 17:43
So, endlich komme ich auch dazu meinen Erfahrungsbericht einzustellen...OP ist ja immerhin zwei Wochen her. Obwohl es (Gott sei Dank) recht unspektakulär abgelaufen ist, hier mein Erlebnis mit Lasik in Istanbul:
Bereits Anfang des Jahres bemerkt, dass mich meine Kontaktlinsen zwicken...mal wieder. Ich war erst vor einem Jahr auf Monatslinsen umgestiegen, da die Poren der Jahreslinsen bei mir zu schnell verstopften und ich dazu noch Jelly Bambs (schreibt sich das so?) wie ein Meister produzierte.
Ab zum Augenarzt mit Augen so rot wie ein Pavian-Hintern. Die Linsen rieben wohl an einer sehr ungünstigen Stelle und ich bekam die Brille verordnet...welch Freude, zumal die Brille schon lang nicht mehr meinen Werten entsprach.
Im Internet stieß ich dann auf dieses Forum und natürlich gleich auf den Namen Celikkol. Also recherchiert, Kontakt mit anderen Gelaserten aufgenommen und nach heftiger Diskussion mit Freunden und Familien beschloss ich, mich dort lasern zu lassen.
Am 12.09.04 flogen mein Vater (weil selber neugierig
) und ich mittags von Stuttgart nach Istanbul, wo uns Savas schon erwartete. Im Hotel angekommen machten wir noch einen kleinen Rundgang und ab ins Bett.
Montag morgen sind wir dann zur Klinik gegangen, zur Voruntersuchung. Dort traf ich dann auch auf zwei Mädels (ebenfalls aus Stuttgart) die sich lasern lassen wollten bzw. eine war schon mit Lasek behandelt worden und einen jungen Mann, der ebenfalls an diesem Tag operriert wurde.. Die Untersuchung ergab, alles in Ordnung für eine Lasik...Gott sein Dank. Abends um 18:30 Uhr sollten wir dann wiederkommen. Wir lenkten uns ab, in dem wir im Gewaltmarsch die halben Sehenswürdigkeiten von Istanbul abklapperten. Abends in der Klinik versammelten wir uns dann. Wir waren zu dritt. Einer kam vor mir dran. Langsam würde ich nervös und noch nervöser als ich merkte, dass ich vor lauter Aufregung vergessen hatte mir die Beruhigungspille geben zu lassen. Na, nu wars eh zu spät. Savas kam nach 20 Minuten wieder und holte mich. Auf dem bereits schon mehrfach erwähnten Massagesessel erklärte er mir nochmal, was passieren würde. Dann gingen wir in den OP...ehrlich gesagt hab ich an den Raum keine große Erinnerung...mag daran liegen, dass ich natürlich keine Brille aufhatte oder das ich mir in dem Moment echt nichts anderes hätte einprägen können. Die OP begann: Desinfizieren, abkleben, Lidsperre. Das erste (rechte) Auge habe ich als ziemlich unangenehm empfunden, vor allem das zurückschieben des Flaps. Ich habe natürlich gleich nach Abnahme der Lidsperre das Auge zugekniffen, so dass der Flap sich verschob. Also, Sperre nochmal rein und Flap nochmal zurecht schieben. Das linke Auge ging recht unspektakulär vonstatten. Ich bekam dann von Savas die Schutzbrille (heißes Teil
) und durfte mich hinlegen. Ich schätze 10-15 Minuten, in denen die Augen dann doch ziemlich brannten. Dann kam Frau Dr. C. mit Tropfen und die „Schmerzen“ waren weg. Ich durfte dann ins Hotel.
Am nächsten Tag Nachuntersuchung, alles paletti. Donnerstag sind wir wieder heim gefolgen.
Fazit: Ich würde es jederzeit wieder machen lassen, denn die Aufregung und das (wirklich auszuhaltenden) Brennen der Augen sind vergessen, wenn man das erste mal den Bosporus „Ratten“-scharf bestaunen kann. Und ich würde es jederzeit wieder bei EyeStar in Istanbul machen lassen. Es war alles sehr professionell, hygienisch und die Menschen sind super Nett und hilfsbereit.
Viele Grüße
Lene
Bereits Anfang des Jahres bemerkt, dass mich meine Kontaktlinsen zwicken...mal wieder. Ich war erst vor einem Jahr auf Monatslinsen umgestiegen, da die Poren der Jahreslinsen bei mir zu schnell verstopften und ich dazu noch Jelly Bambs (schreibt sich das so?) wie ein Meister produzierte.
Ab zum Augenarzt mit Augen so rot wie ein Pavian-Hintern. Die Linsen rieben wohl an einer sehr ungünstigen Stelle und ich bekam die Brille verordnet...welch Freude, zumal die Brille schon lang nicht mehr meinen Werten entsprach.
Im Internet stieß ich dann auf dieses Forum und natürlich gleich auf den Namen Celikkol. Also recherchiert, Kontakt mit anderen Gelaserten aufgenommen und nach heftiger Diskussion mit Freunden und Familien beschloss ich, mich dort lasern zu lassen.
Am 12.09.04 flogen mein Vater (weil selber neugierig
Montag morgen sind wir dann zur Klinik gegangen, zur Voruntersuchung. Dort traf ich dann auch auf zwei Mädels (ebenfalls aus Stuttgart) die sich lasern lassen wollten bzw. eine war schon mit Lasek behandelt worden und einen jungen Mann, der ebenfalls an diesem Tag operriert wurde.. Die Untersuchung ergab, alles in Ordnung für eine Lasik...Gott sein Dank. Abends um 18:30 Uhr sollten wir dann wiederkommen. Wir lenkten uns ab, in dem wir im Gewaltmarsch die halben Sehenswürdigkeiten von Istanbul abklapperten. Abends in der Klinik versammelten wir uns dann. Wir waren zu dritt. Einer kam vor mir dran. Langsam würde ich nervös und noch nervöser als ich merkte, dass ich vor lauter Aufregung vergessen hatte mir die Beruhigungspille geben zu lassen. Na, nu wars eh zu spät. Savas kam nach 20 Minuten wieder und holte mich. Auf dem bereits schon mehrfach erwähnten Massagesessel erklärte er mir nochmal, was passieren würde. Dann gingen wir in den OP...ehrlich gesagt hab ich an den Raum keine große Erinnerung...mag daran liegen, dass ich natürlich keine Brille aufhatte oder das ich mir in dem Moment echt nichts anderes hätte einprägen können. Die OP begann: Desinfizieren, abkleben, Lidsperre. Das erste (rechte) Auge habe ich als ziemlich unangenehm empfunden, vor allem das zurückschieben des Flaps. Ich habe natürlich gleich nach Abnahme der Lidsperre das Auge zugekniffen, so dass der Flap sich verschob. Also, Sperre nochmal rein und Flap nochmal zurecht schieben. Das linke Auge ging recht unspektakulär vonstatten. Ich bekam dann von Savas die Schutzbrille (heißes Teil
Am nächsten Tag Nachuntersuchung, alles paletti. Donnerstag sind wir wieder heim gefolgen.
Fazit: Ich würde es jederzeit wieder machen lassen, denn die Aufregung und das (wirklich auszuhaltenden) Brennen der Augen sind vergessen, wenn man das erste mal den Bosporus „Ratten“-scharf bestaunen kann. Und ich würde es jederzeit wieder bei EyeStar in Istanbul machen lassen. Es war alles sehr professionell, hygienisch und die Menschen sind super Nett und hilfsbereit.
Viele Grüße
Lene