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EPI-Lasik

Verfasst: 22.09.2004, 09:25
von Rainer
Kurze Frage:

Habe von VSDAR einen Bericht über EPI-Lasik gelesen. Weiß jemand, ob das tatsächlich etwas Neues ist, oder ob es sich nur um einen anderen Begriff für etwas bekanntes (Lasek?) handelt?

Gruß

Rainer

Verfasst: 22.09.2004, 10:21
von MartyB
11.05.2004 - REGENSBURG – Das neue Verfahren wird seit Oktober 2003 an der Universitäts-Augenklinik Regensburg angewandt. Nun liegen die ersten Ergebnisse der Behandlung von 102 Augen vor.


Die Epi-LASIK wurde 1999 von Ioannis Pallikaris, Kreta/Griechenland, entwickelt. Hier wird im Gegensatz zur LASEK eine Trennung des Epithels von der darunter liegenden Bowman-Lamelle mit einem speziellen Mikrokeratom, aber ohne Alkohol erreicht. Da der Alkohol toxisch auf die Epithelzellen wirkt, führt das Weglassen des Alkohols bei der Epi-LASIK zu einem schnelleren Heilungsprozess und zu geringeren Schmerzen für die Patienten.

- Das verwendete Keratom hat bisher immer funktioniert und einen sauberen epithelialen Flap erzeugt.
- Durch die Verwendung des Epitomes wird das Verfahren, im Gegensatz zur klassischen LASEK, standardisierbar, und damit sind die Ergebnisse einzelner Operateure besser vergleichbar.
- Die refraktiven Ergebnisse bis -8,0 dpt (SÄ) sind vergleichbar mit denen der LASIK and der LASEK.
- Der postoperative Schmerz ist weiterhin stärker als bei der LASIK, doch geringer als bei der LASEK.
- Der unkorrigierte Visus ist in den meisten Fällen in den ersten drei postoperativen Tagen sehr gut. Wichtig ist hier jedoch die richtige Verbandlinse.
- Bisher trat kein signifikanter kornealer Haze bei Ablationstiefen bis 100 µm auf.

Das Ganze lässt sich nachlesen auf http://www.ool.de/?externalid=76969&nodeid=0&type=201

Danke für die Aufklärung!

Verfasst: 22.09.2004, 11:27
von Rainer
Herzlichen Dank für die Aufklärung!

Verfasst: 23.09.2004, 10:17
von chrloose
Hallo,

ich habe zur EPI-Lasik folgende Antowrt von der "Klinik meines Vetrauens erhalten":

"Sehr geehrter Herr XXX,

bei der Epilasik handelt es sich um eine Lasek, bei der anstelle der manuellen Abstreifung des Epithels dieser Vorgang mit einem Keratom erfolgt. Wir haben dieses Verfahren verlassen, da es bis auf eine schnellere Durchführbarkeit keinerlei Vorteile erbracht hat. "

Hat der gute Operateur mit dieser Aussage Recht oder möchte die kLinik nur Geld sparen ?

Was kostet denn eine EPI-Lasek im Vergleich zur herkömmlichen Lasek für einen Operatuer und letztlich für den Kunden mehr ? Weiss das jemand ?

Ich hab -7 + Honrhautverkrümmung von 1 (je Auge), käme da eine EPI_Lasek überhautp in Frage, hat da jemand Erfahrungen ? (Falls nämlich nicht, dann bräuchte ich mir ja eh keine weiteren Gedanken machen)

Gruß

Chrstian

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Verfasst: 23.09.2004, 12:05
von sandrapielmeier
DAs würde mich alles auch intressieren. HOffe jemand kennt die Antworten darauf.
Liebe Grüße
sandra