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Erfahrungen: Screening vs. Voruntersuchung in Frankfurt

Verfasst: 29.11.2013, 18:02
von golfons123
Und wieder ein Thread von mir.

Diesmal suche ich nur nach Erfahrungen zu dem kostenlosen Screening in Frankfurt. Habe einen Termin für Januar erhalten und hoffe dort in einem Gespräch mit dem Arzt meine offenen Fragen klären zu können.

Aber ist dem denn wirklich so oder spreche ich nur mit einem Assistenzarzt o.ä.? Dass ich für eine Linsenimplantation grundsätzlich geeignet bin, habe ich ja bereits in Mannheim erfahren. Die Voruntersuchung in Frankfurt kostet eben 350€ und sollte ich mich nach dem Klären der Fragen gegen die OP entscheiden, kann ich mir diese hohen Kosten auch sparen --> daher die Anmeldung zum Screening.

Liebe Grüße
golfons

Re: Erfahrungen: Screening vs. Voruntersuchung in Frankfurt

Verfasst: 30.11.2013, 16:12
von iclv4c
solltest du von der uni-klinik reden: selbst bei der 350-euro-variante wirst du prof. kohnen bestenfalls für 10 minuten zu gesicht bekommen. er selbst steht nur zwischen seinen ops zur verfügung, der mann macht ein paar tausend augen im jahr. alles weitere machen seine leute (bislang dr. sinangin, oberärztin). wie es beim screening aussieht weiß ich nicht, vielleicht auch sinangin, vielleicht auch "nur" ein assistenzarzt. allerdings wüsste ich jetzt nicht, was da dagegen spricht.

Re: Erfahrungen: Screening vs. Voruntersuchung in Frankfurt

Verfasst: 07.01.2014, 13:42
von Gavin
Hallo,

ich war vor ca. 1 Jahr beim kostenlosen Screening an der Uniklinik in Frankfurt. Wollte auch wissen, ob ich für eine OP der geeignete Kandidat bin, ohne gleich 300 oder 400 Euro für eine Voruntersuchung zu zahlen. Das ganze lief so ab...

Den Termin hatte ich im Vorfeld telefonisch ausgemacht. Was ich noch mitbringen musste, waren meine Brillenwerte, um sich einen Eindruck von der stärke meiner Fehlsichtigkeit zu machen. Die Wartezeit bis zum Screening war nicht sonderlich lang und ich kam relativ zeitnah dran. Das Gespräch und die Untersuchung führte dann eine Assistenzärztin, was ich mir aber fast schon dachte, da Prof. Kohnen ja ein sehr vielbeschäftiger Mann ist und sich nicht mit solchen kostenlosen Untersuchungen rumschlagen will. Die ärztin war jedenfalls sehr nett, obwohl es mir vorkam als würde man alles sehr "schnell" abwickeln wollen, da ein kostenloses screening ja kein Geld bringt. Als erstes schaute sich die junge Assistenzärztin meine Brillenwerte an und machte anschliessend noch selber einen kleinen Sehtest, bei dem statt der 120% Sehleistung angeblich sogar 150% raus kamen. Danach wurde die Hornhautoberfläche meines Auges vermessen und wie stark oder auffällig meine Hornhautverkrümmung ist. Da war bis auf eine kleine Hornhautverkrümmung auch nichts besorgnisseregendes zu sehen. Das einzige, was nicht vermessen wurde war, ob genug platz in meinem Auge für eine ICL oder VKL wäre. Die ärztin meinte aber, dass durch meine starke Kurzsichtigkeit (-8 links und -9 rechts), der Augapfel so lang wäre, dass höchstwahrscheinlich genug platz für eine Kunstlinse in meinem Auge wäre. Alles in allem sei ich also ein geeigneter Kandidat für eine Linsen OP. Man müsste halt nur schauen, wie gross meine Dunkelpupille ist, um am ende zu sagen, ob eine VKL oder eine ICL besser wäre. Da ich selber weiss, dass ich nachts riesige Pupillen habe, kann ich mir schon fast denken, dass mir zu einer ICL geraten werden würde. Alles in allem, war das kostenlose Screening ok. Aber du brauchst Dir nicht zu erhoffen, dass sie dich haargenau untersuchen und dir alle Fragen beantworten können und werden. Aber um einen ersten Eindruck zu gewinnen, ob man für eine OP geeignet ist, war es schon ok.