Linsentausch bei Weitsichtigkeit

Imlantierbare Contactlinsen (ICL), IOL, Artisan, Verisyse, Bioptics, Hinterkammerlinsen, Vorderkammerlinsen, Iris Clip Linsen, Clear Lens Extraction (CLE)

Moderator: Frankyboy

Dirk
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Beitrag von Dirk » 18.09.2007, 20:03

Ich danke dir stareyes :) für dein Mitgefühl und Zuspruch.

Warten möchte ich eigentlich nicht mehr. Meine persönliche Situation ist gut für eine OP. Ich will endlich anfangen zu leben.

Ich muss eben auch hoffen, dass ich den richtigen bzw. nicht den falschen Augenarzt gewählt habe. o_O

lg Dirk

Angie
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Beitrag von Angie » 18.09.2007, 21:35

Hallo Dirk,

prima, dass es jetzt wohl mit Deiner Augen-OP klappen wird!

Was ist eigentlich aus dem Kontakt mit Dr. Reinking in Salzkotten geworden?

Was mich verwundert hat, dass bei Dir die OP im Abstand von einer Woche gemacht werden soll? Welche Brille willst du in dieser Zeit tragen.....?
Warum wird die OP mit Vollnarkose gemacht? Für die paar Minuten 2 Vollnarkosen in kurzer Zeit - das schlaucht doch viel zu sehr!

Ich selbst habe nachts keine Probleme mit dem Autofahren - mit Kontaktlinsen war es früher auch nicht besser.

Bin gespannt, wie's bei Dir weitergeht.........

Gruß
Angie

blizzard
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Beitrag von blizzard » 18.09.2007, 22:03

Hallo Dirk,

das Verfahren nach dem heute operiert wird (Phakoemulsifikation) wurde zu ersten Mal im Jahr 1967 von Dr. Charles Kelman am menschlichen Auge angewendet. Die Vebindung der Phakoemulsifikation und der Einpflanzung von Kunststofflinsen als Ersatz für die entfernten körpereigenen Linsen erfuhr seit Anfang der 80-er Jahre stärkere Verbreitung dank der Fortschritte in der Linsentechnologie. Diese Technik wird gegenwärtig milionenfach angewandt, so daß man hierbei von einer ausgereiften und sicheren (aber nicht risikofreien) Methode sprechen kann.

Multifokale Intraokularlinsen weisen gegenüber monofokalen Linsen eine etwas schlechtere Qualität des Sehens auf - die Kontrastempfindlichkeit kann sich dabei verschlechtern. Die Verteilung der Abdeckung der diversen Entfernungsbereiche kann zwischen verschiedenen Linsenmodellen variieren. Wenn Du Dich für multifokale Linsen entscheidest, stimme Dich mit Deinem Arzt bezüglich der schwerpunktmäßig abzudeckenden Entfernungsbereiche ab.

Gruß

B.

stareyes
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Risiken und Linsen

Beitrag von stareyes » 19.09.2007, 00:35

Die Methode hat tatsaechlich einige Risiken, wobei ich Dir keine Angst machen moechte. Dein Arzt ist aber verpflichtet, Dir die Risiken zu erzaehlen. Es sind meistens Vorfaelle, die behoben werden koennen.

Dies sind einige wichtige:
1. Veraenderung des Augeninnendrucks(hierueber wurde vor 4 Jahren in Sydney viel diskutiert)
2. Glaskoerpervorfall, auch dies wurde erwaehnt
3. Blutungen der Lider
4. Verletzungen, Infektionen
5. Halos, Sehstoerungen, trockene Augen

Mein Kollege Dr. Hakan Sivrikaya vom Anatoliagoz hat ueber seine Erfahrungen mit multifokalen Linsen berichtet:

1. Fa. Acritec . Die Linse heisst Acrilisa und waere sein Favorit. Das Material speziell. Gut fuer die Ferne und mittleren Bereich. Nicht so geeignet fuer die Naehe und berufbedingtes Lesen wie ich z.B

2. Fa. AMO mit Rezoom. Dies ist sehr pupillenabhaengig, vor allem bei sehr grossen oder auch sehr kleinen Pupillen. Es wird vielleicht eine Lesebrille benoetigt.

3. Fa. Acrysof mit Restor. Auch empfohlen von Prof. Kohnen. Das beste fuer lesen, nicht schlecht fuer die Ferne und mittleren Bereich.

Es haengt wirklich davon ab, wie das Auge und HIrn die Bilder interpretiert. Ein guter Arzt fragt meistens ob der Patient Fernfahrer oder viel lesender Wissenschaftler ist.

Wie Du siehst muss man bei multifocals Kompromisse schliessen und es wird gehofft, dass es sich in Zukunft noch verbessert. Wenn Du ungeduldig bist und nichts gegen eine Lesebrille hast sind monofocals keine schlechte wahl.

Ueber den arzt kann ich nichts sagen. Frag ihn wieviele Linsen er eingesetzt hat und welche, mit welchem Erfolg und Miserfolg. Wieviele Komplikationen hat er bei der Phakoemulsifikation erlebt? Lass Dein Bauch sprechen

Dirk
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Beitrag von Dirk » 19.09.2007, 11:05

Vielen lieben Dank für eure Zuwendung :)

Eigentlich hatte ich bei Dr. Kreuzer ein ganz gutes Gefühl mit seiner Beratung. Die Praxis FreeVis hat hier in Umgebung auch einen recht guten Ruf. Aber ihr habt Recht, ich werde seine praktischen Erfahrungen nochmal genauer hinterfragen.

Warum der Abstand von einer Woche vorgesehen ist, begründete mein Augenarzt damit, dass eben die Gefahr einer Infektion immer gegeben sei. Vtl. kann ich mal erfragen, ob 3 Tage Zwischenzeit auch reichen? 6-7 Tage erscheint mir auch etwas ungewöhnlich. Die Vollnarkose brachte er von sich aus ins Spiel. Da mir das auf Grund meiner Aufregung entgegen kam, habe ich das nicht weiter befragt. Spricht dies für eine Unsicherheit des Arztes, wenn er dieses für sich bevorzugt? Na, ich werde auch diesen Punkt noch mal aufgreifen.

Eure Infos zu den Linsen find ich einfach nur Klasse! Da bin ich eben noch unsicher. Im Grunde ist es so, dass mich eine Lesebrille nicht stören würde, wenn dafür im Alltag bzw. in allen anderen Lebensbereichen eine bestmögliche Sehqualität erzielt werden kann. Scheinbar sind da die Mono-Linsen vielversprechender? So lese ich auf jeden Fall eure Texte.

Welche Maßangaben bzw. Richtwerte gibt es denn da so? Kann man z.B. sagen, dass ich mit einem Abstand von 50cm oder 1m mit den Mono's nicht mehr klar sehen kann? Oder bezieht sich die Sehqualität nur auf Texte, Pc Bildschirme und TV?
Entschuldigt meine Fragen, komme mir irgendwie auch blöd vor, aber der Austausch mit euch gibt mir halt sehr viel. Ich fühle mich dann in den Gesprächen mit dem Arzt viel besser vorbereitet.

lg Dirk

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