IOL Erfahrungsbericht

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CK1
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IOL Erfahrungsbericht

Beitrag von CK1 » 03.05.2010, 13:05

Hallo an alle,

Ich wollte mal meinen Erfahrungsbericht abgeben, denn mehr ist ja in dieser Hinsicht sicherlich auch mehr.

Erst mal kurz zu mir: Christian, ich bin 27 und habe grauen Star, vererbt durch meine Mutter, rechtes Auge 14 Dioptrin, linkes Auge weiss ich nicht, spielt aber auch kaum eine Rolle, da dieses unter Amblyopie leidet, sprich schwachsichtig ist.

Meine OP für das rechte Auge fand am 28.04 statt in der Klinik Bellevue in Kiel, wobei der Operateur Prof. Dr. Med D. Uthoff war. Mir wurde eine HumanOptics IOL Modell Secura-sSA implantiert in Form einer Sekundärimplantation mit Sulcusfixation und Vitrektomie.

Ich kam um 0800 morgens in der Klinik an und wurde dann auf mein Zimmer gebracht, wo ich etwas warten musste, da mir der genaue Zeitpunkt nicht genannt werden konnte. Zum Glück musste ich nicht all zu lang warten, da ich noch vormittags dran kam. Ab da ging alles relativ schnell, Klamotten weg, Leibchen an, ab auf die Liege, Mütze auf und rein in den OP. Da ich zu dem Zeitpunkt keine Brille oder dergleichen trage konnte bzw durfte, sah ich eh nichts ausser matschigen Farben.

Mir wurde so ein komisches Sauerstoffdingens in die Nase gestülpt und eine der Schwestern gab weiste mich drauf hin, dass ich gleich nen kleinen Piekser verspüren würde. Den bekam ich auch und bäm, wurde mir etwas schwummerig und ich musste sehr stark lächeln, woraufhin die Schwester meinte: An ihrem Gesicht kann ich erkennen, dass es wirkt :)
Dann gings auch los, Gesicht abgedeckt und der Operateur begann mit seinem Werk, wovon ich nicht zu viel mitbekam ausser Lichter, Drücken und Ziehen am Auge und wie die Linse reingeschoben wurde. Etwas unangenehm aber definitiv aushaltbar. Mir kam es vor wie gefühlte 15 Minuten, aber genau kann ich es nicht einordnen. Nachdem er fertig war mit seinem Werk bekam ich einen Salbenverband und wurde auch schon wieder rausgeschoben, durfte aufstehen, mich hinsetzen, kurz mit den Beinen wackeln (Sollte ich echt machen), ab aufs Zimmer und ausruhen.

Ich musste allerdings bis zum nächsten Tag dort bleiben, da bei mir noch Verwachsungen und Linsenreste entfernt werden mussten, wodurch die OP etwas komplizierter war.

Am nächsten Tag kam der Verband ab und ich konnte erst mal nicht wirklich gut gucken. Sehr verschwommen, nicht richtig scharf, wobei das normal sein soll und sich mit der Zeit bessern soll. Es kam die Nachuntersuchung vom Operateur selber, Linse säße sehr gut zentriert. Ich konnte also in die Abmeldung und ab nach Haus.

War schon faszinierend, zumal das Sehen wirklich immer besser wurde, bis gestern.
Bei mir hatte sich am Freitag eine Erkältung eingeschlichen, die von Samstag auf Sonntag ihre volle Pracht entfaltete. Allerdings wachte ich am Sonntag mit starken Kopfschmerzen auf, die sich immer dann sehr sehr stark im rechten Stirnbereich und rechtem Hinterkopf Bereich manifestierten, sobald mein Auge Licht ausgesetzt wurde. Höllische Schmerzen, die mich zum Weinen brachten, was an sich schon einiges brauch, aber das reichte definitiv.

Also gestern in der Klinik-Notaufnahme angerufen und mein Leiden geschildert, woraufhin eine Ärztin konsultiert wurde, welche zurückrief und mir mitteilte, dass ich in die Klinik kommen sollte. Also hin da und mich untersuchen lassen.

Keine Entzündung vorhanden, nichts Erkennbares da, ausser ein leicht erhöhter Augendruck, wogegen ich Tropfen bekam. Die habe ich natürlich wie verschrieben genommen und heute morgen dann das gleiche Spiel, höllische Schmerzen. Also Sonnenbrille auf und ab zum Augenarzt. Der sah sich alles an, messte Augendruck und stellte fest, dass mein Augendruck wieder normal sei, allerdings soll ich Verklebungen haben, die auch meine Iris betreffen. Sie soll wohl an der Hornhaut verklebt sein, was aber nicht zwangsläufig die Ursache für die Schmerzen sein soll. Es ist gut möglich, dass mein Auge einfach verspätet hypersensibilisiert sei durch die OP und nun Mucken macht.

Am Donnerstag habe ich dann eine Untersuchung bei Uthoff, mal sehen, was er zu alle dem sagt.

Momentan zumindest bin ich geteilter Ansicht irgendwie. Ich bin froh, dass die OP so gut abgelaufen ist, war echt glücklich über alles, aber wie mein Auge nun rumspackt trübt mich doch schon sehr.

Schneeglöckchen
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Re: IOL Erfahrungsbericht

Beitrag von Schneeglöckchen » 03.05.2010, 15:45

Hi Christian,
so ein Zufall, da waren wir ja am selben Tag in der selben Klinik, bzw ich wurde am 27.4. von Prof. Uthoff operiert und dann noch mal am 28. zur Nachkontrolle da.
Das hört sich ja weniger schön an, was du schreibst.
Auf jeden Fall drücke ich dir ganz fest die Daumen, dass es dir schnell besser geht.
Liebe Grüße, Schneeglöckchen

CK1
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Re: IOL Erfahrungsbericht

Beitrag von CK1 » 05.05.2010, 13:54

Kleines Update meinerseits:

Bei mir hat sich wohl eine Iritis entwickelt....urnervig im Zusammenhang mit meiner Erkältung.
Morgen gehts zu Uthoff zur Kontrolle. Mal sehen, was er dazu sagt.

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