BiOptics-Verfahren: Ja - aber welches?

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Brillie
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BiOptics-Verfahren: Ja - aber welches?

Beitrag von Brillie » 13.03.2007, 19:40

Hallo,

ich möchte meine bilaterale Sehfehler operativ behandeln lassen. Ich habe mich bereits vor Kurzem, in einer renommierten deutschen Augenlaserklinik, einer großen Voruntersuchung unterzogen.

Hinsichtlich der Klinik für die Durchführung der Augen - OP habe ich mich noch nicht entschossen.

Da ich mich stark mit dem Themen „Intraokularlinsen“ und „Lasik“ auseinandergesetzt habe, um bestens über die Möglichkeiten zur Sehfehlerkorrektur informiert zu sein, möchte ich gerne Eure Meinung zu folgendem Werten - und deren sinnvolle Behandlungsmöglichkeiten haben.

Es wurden folgende Werte ermittelt:

RECHTES AUGE (Amblyopie : ca. 30% Visus)

Subj. Sph. –8,50 Zyl. –4,00 Achse 135
Autorefraktometer: Sph. –8,25 Zyl. –4,25 Achse 137
Brille: Sph. –8,50 Zyl. –3,75 Achse 129

Visus Brille: 0,3
Binoc Visus Brille: 0,63

Pupille (mm) hell 4,30 mittel 5,60 dunkel 6,50

Pachymetrie (um)/Orbscan (mm) Pachy 564 WTW 10,80 ACD 3,31


Endothelzellen / Lang-Test 2304 negativ


LINKES AUGE (dominantes Auge)

Subj. Sph. -9,00 Zyl. -3,00 Achse 16
Autorefraktometer Sph. -9,25 Zyl. -3,25 Achse 7
Brille Sph. -9,50 Zyl. –2,75 Achse 23

Visus Brille 0,63
Binoc Visus 0,63


Pupille (mm) hell 3,90 mittel 5,60 dunkel 6,50

Pachymetrie (um)/Obrscan (mm)Pachy 543 WTW 11,00 ACD 3,30

Endothelzellen / Lang-Test 2304 negativ


Mir wurde daraufhin zu folgendem BiOpics-Verfahren geraten:

Implantat einer (PIOL) Artiflex-Vorderkammerlinse mit Hornhautplastik, (Schnitte in die Hornhaut um den Astigmatismus zu behandeln) kombiniert mit einer LASEK (ca. 3 Monate nach Implanations-OP)

Vor dem Erhalt der Untersuchungsergebnisse wurde mir vom Arzt, zur Artiflexlinsenimplantation in Kombination mit einer Femto-Lasik (um den Astimatismus zu behandeln) geraten.

Wegen meiner lt. Arzt „unregelmäßigen“ Hornhautverkrümmung, wurde mir jedoch nach Erhalt der Untersuchungsergebnisse, von einer Femto-Lasik, (nach erfolgter Artiflex-Linsenimplatation) abgeraten. Nach der Artiflex-Linsenimplantation soll jetzt, statt dem Femtolaser - Schnitte in die Hornhaut gesetzt werden und 3 Monate später, die Epi-Lasik (LASEK) zum Einsatz kommen.

Ich finde, dass sind ganz schön viele OPs für die Augen ....

Da ich schon über das minimale Rotieren von torischen PIOL gelesen habe, und auch mein untersuchender Arzt wg. des Rotierens, des größeren Schnittes und der Blendempfindlichkeit (Durchmesser d. Linse vs. Durchmesser der Pupille) von einer torischen PIOL abgeraten hat, nehme ich ebenfalls (fast) davon Abstand.

Nach eigenen Recherchen (Internet), hinsichtlich meiner unregelmäßigen Hornhautverkrümmung, bin ich auf die Wörter „Wellenfrontlasik“ „Topolink-LASIK (Customized Ablation)“ und „Aberrometer“ gestoßen.

Könnte für mich eine (PIOL) Artiflex Vorderkammer-Linsenimplantat kombiniert mit einer wellenfrontgesteuerten Lasik (um die unregelmäßige Hornhaut auszugleichen), die Behandlung der Wahl sein?

Hat jemand diesbezüglich schon Erfahrungen gesammelt?

Sorry, für den langen Text. Ich hoffe, er ist einigermaßen verständlich ...

Mit freundlichen Grüssen

Brillie

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